23.10.07 | wiener und andere aktionisten teil1

immer wieder fette beute im anatomietheater, der wohl aktionsreichste spielort den ick hier in wien kenne, fast jeden tag vollet programm.

diesmal standen die szenen einer ehe bzw. dark city von gerhard fresache auf 25 ebenen auf dem programm, wat für ne meute, zum teil von mitgliedern des klagenfurter ensemble  und wiener laien gespielt.

ohne großes bühnenbild stark in szene  gesprochen und gesetzt, ein gelungener sonntag abend. am montag gings dann gleich wieder in hubsis refugium um die tanzperformance „ amorphose versuchsanordnungb/11“ zu erleben.

eine körpertheatrale episode im pathologischen seziersaal des ehemaligen k.k.thierarzney-institutes in wien, von claudia wagner und peter königseder in wechselnden positionen.

so kindass, habt da wat verstanden? nö - ist nicht so wichtig, dass ding muss man erlebt haben, es ging an meine substanz und det will wat heißen, wat nicht meint, dass es irgendwie grausam war, eher anders herum, still und intensiv. künstlerseele wat willste mehr. hier noch schnell zwee tipps für wien besucher oder meiner geneigten leserschaft dargereicht.

jau und det jeht jetzt jeden tag so weiter die janze woche lang. langweilig ist wien nun wahrlicht nicht.

übrigens ich suche ne schnucklige wohnung im 1,2,3,4,5,6,7 bezirk. zwee-drei zimmer und bezahlbar, wer mir wat vermittelt, dem winkt wat ähnlich schönes wie das hier.

meldungen an mich wie immer über meine kontakte seite, weiter machen und weiterhin viel spaß am leben, herzlichst eisern aus wien, andora


22.10.07 | wieder zu hause

jau, letzte woche kaum angekommen winkte rudi holdhaus mich in sein atelier. er präsentierte eine kleine und feine ausstellung der cosmopoliten mai ament, eine gefühlte berliner griechin mit japanischem flair auf der suche nach klarheit und stille.

peter kern, berühmt auch für seine  kräftigen rauen rufe hinein in die wiener welt, versuchte mit den unregelmäßig eintretenden besuchern der vernissage einen eindrucksvollen dialog schwacher seelen zu händeln.

nicht ohne den zu spät kommenden eingehend zu erklären das ihre missachtung der dargebotenen kunst eine nicht unerhebliche schwächung ihrer persönlichen kaufkraft zur folge haben wird. unter verkündung der höchstpreise bestrafte er mit geschnittenen worten das maulende volk, herrlich. bei dieser gelegenheit möchte ich nicht versäumen, hier auf seine neuste regiearbeit hinzuweisen, die auf der gerade laufenden viennale gezeigt wird.

was erich mit seinem kumpel l.a.k scheybal dazu brachte über orginal und fälschung zu fachsimpeln. rudi war wieder voll der gäste labsal und gab alles, jut abjefüllt mit allem menschlichen ergüssen begab ick mich abschließend zum boxen und gedachte dabei den bildern des abends.

so ihr sonnen hier noch zwee schöne alte aber jetzt endlich glasierte meesterwerke..

hat eugenija wieder jut jemacht und jetzt jute nacht, morgen jibt det wieder theater mit hubsi kramar in seinen 3 räumen, herzlichst eisern und herbstmüde aus wien, der meester




26.09.07 / wieder auf tour.

jau meine kunstsonnen, es geht wieder mal in meine unjeliebte heimat, hauptdarsteller in einem film über meine jugend  als partisan machen, grins.

eine buchbesprechung mit den eisernen menschen  und ein interview mit einem meiner jugendhelden machen. hier in wien bereite ich auch einiges für ende januar vor, einen piefkeabend bei hubsi kramer im 3 raum, da mit den wohnraumhelden, also wir ihr lest, ist wie immer wat los, allerdings im moment nicht hier im wiener blog.

wenn ihr lust habt, wechselt ihr mal in den news bereich und ergötzt euch auf der deutschen seite, bis mitte oktober ist hier erst mal schicht.

so in diesem sinne wünsch ick allen lesern love, peace &  ne beschauliche zeit ohne mein jequatsche hier, herzlichst eisern noch aus wien, andora.


16.09.07 / getarnter unglaube wird mir zum verhängnis.

die heiße  jahreszeit neigt sich dem ende zu und einigen meiner mitmenschen brennt die sicherung durch.ein wochenende im grenzbereich.

wie sooft am samstag, führt mich der  dritte weg immer zu erich, ein ritual um dem tag  eine grundlage zu geben, der je nach ausbeute, sinnvoll oder sinn entleert seine fortsetzung findet.

der saloon war angefühlt mit wartenden haaren die nach einer veredelung schrieen. erich schlich um mich herum und fragte, ob er denn mal meinem uno botschafter ausweis sehen dürfte ( weitere infos zum thema uno botschafter im news blog), nee sagte ick, wir botschafter sind es der aufgabe wegen und weil es die jungend so wollte, also nicht mit ausweispapieren belegt und somit als vogelfreie  tätig und berufen.

so abgeblockt wollte erich dann wenigstens mein neues buch haben, gespannt wie ein flitzebogen schwänzelte er um das objekt seiner begierde herum. es in seinen händen haltend setzte er sich erstmal auf den kleinsten stuhl im raum und schaute sich mit großen klaren kinderaugen sein von mir gefertigtes abbild an, herrlich, diesen wiener halbstarken im gewand eines fast sechzig jährigen zu erleben.


frisch geschnitten und lächelnd verließ ich erichs refugium um mich meiner fußball leidenschaft vorm fernseher hinzugeben.der tag war gelaufen.

am sonntag wurde ich wie immer durch das geläut der kirche am augarten geweckt. im zeichen des kreuzes ist der abgrund für uns menschen  nicht tief sondern hohl,  dachte ich so bei der morgentlichen wäsche und verfolgte so vor meinem geistigen auge die zählung der gemeindeschafe durch ihren hirten.

fit und hungrig machte ich mich auf den weg zur 24 stunden bäckerei prindl gegenüber der kirche, dort angelangt verweigerte eine frau mittlerer reife mir den eintritt und spukte auf dieses sthirt.

jau dachte ich, so hat der papst sich den sonntag wohl nich vorjestellt, als er vor tagen in wien predigte und zur inneren sonntäglichen einkehr aufrief.

jau und wat macht man mit so einer „mitmenschin“, ick zitierte ihr mein shirt motiv und hoffe auf den dalai lama, knallen konnte ick ihr ja keene.

so eingespukt, machte ick mich an die arbeit zu meiner ersten „humanistischen monstranz“, die ich „buddhas bestem mann“ widme. der zu meinem glücklich sein folgendes zitat  beitrug: „wenn wir wollen, dass unser glück beständig bleibt, müssen wir die art verändern, wie unser geist arbeitet.“

so ihr sonnen, man kann die welt betrachten wie man will, aber sie nicht von den dummen befreien, das glück verlangt auch mit demut behandelt zu werden.

in diesem sinne, für alle in stadt und land, eine bedächtige woche, weiter machen nur nicht wie bisher, herzlichst eisern, der meester.


14.09.07 / wieder zu hause.

ich war ja in den letzten tagen und wochen schwer in sachen wohnraumhelden dasein auf orga tour und bin doch erstaunt wie man immer wieder kräfte bündeln kann. die kunst hat ja bekanntlich viele facetten, erstaunlich ist nur immer wieder, was man mit ihr doch alles bewegen kann.

werde in den nächsten tagen erstmal erich, eugenija  und rudi holdhaus aufsuchen, um zu sehen wat hier in wien wieder abjeht, der papst  hat meine kollegen  und alle „wienstadler“ ja wieder verlassen ist weg und hinterlässt hier für seine schafe den tipp sich per sms segnen zu lassen.

jut das ick det nicht mitjekrickt habe, hätte sonst richtig zu tun bekommen der alte hirte, statt „empfängliche“ über ein call center zu segnen,  sollte er mal nen bisschen mehr reagieren uff det janze humanistische elend um uns herum, wat macht der bengel bloß mit der janzen kohle?

ablass kassieren! ja und wo investiert er? ick weeß nich, der junge ist mir mit seinem janzen tross och nicht geheuer, obwohl er ne jute figur abjibt, aber der aperrat dahinter.

in diesem sinne leute, nicht weiter machen wie bisher, herzlichst eisern wieder aus wien - dem vorhof des vatikans, andora


04.09.07 | intrest pity truth

liebe wiener und andere artgenossen, zur zeit könnt ihr mal ein wenig im deutschen news bereich lesen. bin unterwegs im namen der göttin, der meester.


24.8.07 | lucy mc evil brillierte als evita peron im 3raum anatomietheater.

endlich ging`s  mal wieder ins 3raum zu hubsi kramers schwarzes theater, er meister seines fachs hat wiens trashigste theaterlocation zu einem tummelplatz excelenter ausnahme talente gemacht.

diesmal hatte er eine schwarze satire zu evita peron inzeniert.

hubsi steht ja schon seit monaten uff meiner wunschliste als partner für wien, um so schöner war es, dass er mir am abend nach der vorstellung sagte, „ andora beweg deinen arsch in meinen laden, lass uns was zusammen tun.“

das werden wir, ende januar, jibt det dann den „deutschen abend“ mit den wohnraumhelden und mir in wien. so und für alle kunstsonnen hier noch ein kleines foto zu einer figur mit kreatur.

so ihr genießer, dass soll es für heute erst einmal gewesen sein, muss wieder uff reisen und den botschafter für eine bessere welt mimen.

nächste woche jibt det wieder news aus wien, herzlichst eisern.
andora

13.08.07 | schön, erich hat schon auf mich gewartet.

da war ick gerade mal eene woche uff achse und erich legt sich ins regal, abgewartet hätte er, was ich neues aus deutschland mitbrächte, der alte hund muss auch mal wieder neue aufgaben kriegen und urlaub machen se im moment ja sowieso alle hier in wien.


expansion ist angesagt mein lieber und davon hier mal gleich zwei sehr schöne belege.

nimmt man die linke abbildung allein unter die lupe so kann man sehr schön sehen, wie ein frauenschuh und ein revolver zusammen passen, wie aus einem guss sozusagen.

das rechte bild zeigt meine kollegin und diplom keramikerin eugenija marceviciute, geb. im schönem kaunas, in der mitte von litauen.

sie ist seit monaten mein garant für diese schönen keramiken
, die sie nach meinen entwürfen mit ihrer hohen handwerkskunst für mich gefertigt hat. bevor ich mich damit verlustiere, macht sie das was ich nicht mehr lernen will und kann. ohne sie würde ick alter sack diese schönen objekte nicht fertigen können, es ist schön mit einer, wie ich im exil lebenden, in dieser stadt wirken zu dürfen.

auch unsere zusammenarbeit ist eine “expansion“, eine der schönen künste und diese ist mit der anderen genannten in nichts zu vergleichen, sehr wohl aber ein bild dessen was uns alle hier umgibt, dass das schöne nur entsteht wenn man es entstehen lässt.

so ihr sonnen, auch hier im blog ist jetzt bis ende august pause, mein juter felix, webmaster und realisator, dessen wat hier zu sehen ist, geht in die schweizer berge zum wandern, na dann. mehr als verdient haste das.

allen hier ein „heiles füßle“ und  dir eugenija  jeder zeit eine ruhige hand für unsere schätze.

herzlichst eisern, der meester 


30.7.07 | erich gibt mir die sporen

ich bekomme ja so 2 mal die woche von erich die ereignis und kontrollanrufe. soweit nichts besonderes, eher hilfreich und manchmal amüsant, dann wenn die sprache das grollen der berge nachahmt. das hat sich letzte woche geändert, erich diesmal kopfgesteuert, reicht das telefon mittlerweile gleich an die für mich infrage kommenden gesprächspartner weiter und ermahnt mich danach sogleich ja die avisierten termine  wahrzunehmen, da ich jetzt endlich mal raus müsste aus meinen concooning.

das ich mich nicht zurückziehe sondern hart an mir und meinen werken arbeite läst mein figaro nicht „gülden“, leider.

so ging ich dann samstags schnurstracks zu den verabredeten terminen und traf bei ihm im saloon erst mal meinen kollegen balavat aus berlin mit seinem tross, der hier in wien gerade eine ausstellung hat.

das brachte jede menge infos und mir gleich noch ein ausstellungsangebot für berlin und im januar auch hier in wien .es wurden noch einige schöne stunden mit meines gleichen.

ja so kann ein wochenendtag hier in wien auch mit glück gesegnet sein, bewegen muss mann sich und sonst nücht und wenn man dann auch noch den mund auf macht, geht es manchmal auch in ganz großen schritten nach vorn.

in diesem sinne wünsche ick ne „scheene“ woche von hier aus, herzlichst eisern,
andora


24.07.07 | erich schickt mich zum abkühlen ins museum

bei diesen temperaturen springen die menschen im viereck, die stadt macht urlaub, dünstet vor sich hin. in meinem abgedunkelten raum läst es sich im moment nicht leben, die sonne hat sich meiner bemächtigt und so ziehe ich durch die stadt, suche mir räume um mich der hitze zu entledigen.

mein erster weg geht immer zu erich, neuigkeiten austauschen und sehen wer noch lebt, von den alten wiener säcken.

da meine ansprechpartner es wie immer um diese jahreszeit und bei hitzegraden über 35 grad in eine kunstfreie lethargie verfallen und sich weit und breit geistiger verdruss zu treffen scheint, entschließe ich mich schnell die mir da gebotenen trümmer einer schönen  von erich anzunehmen.

schnell ward aus einer trümmerfrau eine symbolhaft zerrissene geworden. was das nun wieder zu bedeuten hatte wusste nur die sonne allein, um den tag mit  sinn zu füllen, entschloss ich mich zu einem gang ins www.moya-vienna.at

museum für junge kunst und natürlich das einzigste in europa, ein gang durch dieses haus kann ich nur jedem wienbesucher empfehlen, andere sichtweisen erreichen das hirn und bringen inspiration pur. es liegt gleich neben der burg. so ihr sonnen, ihr merkt es ja , der meester ist immer noch schlapp und etwas unkonzentriert, also mach ick mich wieder an die arbeit, wische mit meinen schweissperlen weiter die leinwände rein.

also für alle im netz eine berauschende woche,
herzlichst eisern aus wien.
andora

19.07.07 | eiserne fundstücke, teil 2

gestern gings für die u 20 von österreich zur sache, dass jahrhundertspiel um den ersten finaleinzug einer österreichischen mannschaft anlässlich einer fußball weltmeisterschaft in edmund am andern ende der welt. um 1.45 uhr mez, ich habs gesehen janz eisern hatten sich einige spieler ihre startnummer aufs haupt rasiert, trotzdem oder vielleicht weil es nicht alle taten, ging diese einmalige chance mit 0:2 gegen tschien verloren. an einer unterschiedlichen spielstärke lag es nicht.

die hier abgebildete fetisch hose „ unsere liebe , unser stolz teil 2“ zeigt euch den arsch der hose, gespickt mit allen historischen daten „meiner eisernen“ in berlin, die noch freien stellen hebe ich mir für unsern aufstieg im nächsten jahr auf.

die spielten gestern übrigens 2:0 gegen leeds united, unser 2..spiel gegen eine engliche mannschaft in der vereingeschichte überhaupt und ein geiles von englands presse gelobtes flair vor vollem haus, gemeinsam eisern eben.

beide ergebnisse waren so nicht vorhersehbar, sind aber ganz simpel zu erklären, jede aufgabe wird im kopf entschieden und ist eine sache der ansicht und darum haben auch diese „eisernen werke“ je zwei, in diesem sinne ein eisernes und charmantes wochenende für alle uff der welt, der meester aus wien.

p.s. bei 40 grad hier im atelier ist man einfach mal  „verstrahlt“ - nächste woche jibt det wieder normale kost, *grins*.



15.7.07 | wien bietet jede menge eiserne fundstücke

liebe leute,
ich wurde in letzter zeit oft gefragt welche gewichtung das inhaltliche im wort eisern für mein oeuvre hat.

eisern ist der mensch zu erst im kopf, deshalb zeige ich euch hier mal zwei neue arbeiten zum thema, „der eiserne mensch“.

er ist behaarlicht, beherrscht und charakterfest. frech, rigoros, unbeirrt und willenstark verfolgt er dabei seine ziele, alles eigenschaften die das eiserne in mir und der welt verstärken und damit jede berechtigung in meinen werken finden, die diese längst vergangenen tugenden verdient haben.

in unserer zeit in der alles zu „vermassen“ scheint und die gesellschaft jene „weicheier menschen“ produziert die in unserer welt respektlos die zukunft darstellen wollen. eiserne gibt es in wien und berlin zu gleichen teilen, eiserne gibt es auf der ganzen welt und sie sterben nie aus, jedenfalls nicht, solange unsere welt existiert.

in berlin hat dieser menschenschlag sogar einen eigenen fußballverein, den


dieser ist mein sammelbecken  und meine janz persönliche „wohraumhelden heldenliga“ für alles eiserne, aus diesem grund widme ich hier mal den mädels im verein und der liga meine „fetisch hose“, „unser stolz, unsere liebe, teil1“.

beide objekte sind fundstücke vom verwichenen wochenende und wie man sehen kann unwandelbar zudem gemacht was sie sind, eisern und geil.

so ihr sonnen das als keine anschubhilfe für diese heiße woche in wien , berlin und sonst wo auf dieser welt. machtet jut und lasst euch nicht gängeln, eisern müsst ihr sein im leben denn nur dann wird euch gegeben was ihr verdient, grins.

eine schöne woche für die gesamte welt wünscht,
herzlichst eisern aus wien, der meester    

7.7.07 | augen auf und dann ging es ab durch die melange mit meiner bande.

ja liebe leute , am letzten wochenende wurde es ernst für mich hier in wien. meine alten ultra kumpels von hannover 96, jens und schmidti aus n2  haben mich besucht um mit mir eine exkursion ins wahre wien zu unternehmen. weit wäg vom intellektuellem geschwätz.

ein jahr konnte ich mich erfolgreich gegen jede touristische verlockung wehren und nun war ich dran. schmidti wollte nicht mehr loofen und so zog es uns am sonnabend/samstag abend dann erst einmal zu rapid wien, ui – coup vs. slovan bratislava.

der weg nach hütteldorf ins hanappi stadion war gepaart von hindernissen, da gab es gleich zu beginn eine bennende u-bahn ( technischer defekt ). durch das umsteigen auf die tram kamen wir sogleich ins gespräch mit rapiedlern, die uns mit ins stadion nahmen und wohl auch gut gesonnen waren.

auf deren nachfragen was uns zu rapid treibt war ich um eine antwort nicht verlegen, allet eiserne seien wir und rapid ja nicht gerade unbekannt in der großen fussball familie. sogleich folgte ein entsetzter aufschrei meiner 96 ziger die mal schnell klar stellten, dass nu nicht alle unioner wären und wir von da an einig als gemischtes trio auftraten, was die verständigung auf allen ebenen sicherte.

über das spiel gibt es zwar viel zu erzählen, hier aber nur ein kurzer abriss. der weg ins stadion war geplastert mit hundertschaften in kampfmontur. die slovan fans agressiv und brutal mit dem unbedingten willen zum zerstören unterwegs, ne echte pisser truppe. das lies böses erahnen. 12600 zuseher befanden sich im stadion und warteten auf den anpfiff. von der ersten minute an gaben die rapid fans die choreographie nicht mehr aus der hand, weltklasse diese stimmung, respekt, dass hätte ich nicht erwartet, einfach großartig und kaum zu toppen. 90 minuten und ein wunderbares liedgut ohne langeweile, dass war großartig jungs. aber bitte keine voreiligen schlüsse zur euro 2008 ziehen, die rapidler scheissen auf die euro. in wien interessiert nur der vereinsfußball und sonst gar nix nach einer spielunterbrechung wegen der randale von bratislava ging es dann schlag auf schlag und das spiel endete 3:1. super stimmung und ein altes geiles stadion 70 ziger style, dass war nicht schlecht für mein erstes fußball match in wien.

der rückweg war voller lustiger gespräche mit den abreisenden und ab gings mit der tram zum schnitzel essen ins anzengruber ja und da war er der sonnrtag und das unvermeidliche stand mir/uns bevor, ein besuch des wiener praters.

ja ihr sonnen wat soll ick sagen, och det war ein sehr schöner tag mit tiefen einblicken ins wiener jemüt, der schuppen ist dermaßen abgerockt das es schon wieder geil war auf den spuren des dritten mannes zu wandeln.

habe bei der gelegenheit auch nicht versäumt meine kosmonautenausbildung an diversen flugobjekten  im prater aufzufrischen. na sicher gab es auch ne stelze im schweizer haus, also kindas, ihr seht wien ist einfach anders und wir waren wieder mal mitten mang in de melange. für alle zu kurz gekommenen sind gibt es jetz noch das objekt der woche.

der “wiener alien“ ist das was jens und schmidti am montag abend waren als sie aus dem flieger in hannover stiegen, ziemlich durch gedreht und voller eindrücke über mein schönes wien.

so allen lesern noch ne schöne woche und fleißig sein, wir sind ja nicht zum urlauben in der welt unterwegs und es war das  verwichene wochenende.

herzlichst eisern, der meester.


04.07.07 | jeder hat da so seine eigenen ansichten..

wien ist für die einen ein verschlafenes nest und für die anderen, wie mich eine der schönsten städte auf dieser welt, genug gesehen habe ich ja.

ein jahr ist jetzt vorüber und ich habe meine wahl nicht bereut. entgegen aller vorhersagen ist dies eine blühende und sehr lebendige stadt und genau das was ich als kreativen input brauche.

so ihr sonnen, hier dann auch gleich mal den tipp für den monat juli: www.mak.at

das soll es für diese woche gewesen sein, herzlichst eisern und auf bald,
der meester.


22.06.07 | wien/london/wien – wembley, mosaike meisterwerke im freien und „The Death of Taste“

ja ihr kunst sonnen, dieses mal weilte ich auf einladung im londoner westend. mein hauptaugenmerk galt der architektur des neuen wembley stadium und dessen brauchbarkeit für die harten tradionellen fußball fans, like me. ebenso den pop art  mosaiken im londoner stadtbild und zu guter letzt der neuen arbeit von damien hirst.

meine erinnerung verlangte nach einem exzessiv expressiven wochenende, weit gefehlt, es war intensiv und voller eindrücke, dass das leben in london gar nicht mehr dem entspricht was ich so pflege, fast and slow zu einer besonderen qualität im leben erwachsen zu lassen.

das ist für residents in london sicher schwer, für leute uff „montage“ nicht zu schaffen, die zeit in dieser stadt zerrinnt in den zwängen des geldmarkts und dem entfliehen des selbigen. kommen wir erst zu den schönen dingen des lebens. diesmal erkundete ich die wunderbaren mosaike im londoner underground


kunstwerke verstören oder sie trösten beides trifft in london auf deren päsentation zu.
zur zeit sind im zentrum meisterwerke der klassichen moderne als kopien an markanten aussenmauern von gewöhnlichen gebäuden zu sehen. eine phantastische idee, genau wie der freie eintritt in alle museen seit 2001. das andere war der aus platin mit 8500 diamanten besetzte schädel meines kollegen brit-artist damien hirst.

wieder mal ein coup für schlappe 75 millionen pfund und bevor es im kabinett von popsänger georg michael und seinem freund verschwindet durfte ich einen blick auf das schön gelungene objekt werfen, es aber nicht fotografieren, da die vielen diamanten meine augen geblitzt haben. getröstet haben mich die mosaike von meister eduardo paolotzzi, alterswerk und einfach nur schön.

dann gings noch schnell zu alexander mac queen zum schaulaufen und bewundern seiner neuen fashion entwürfe, alle samt ein schmeicheln für die augen.

nächsten tag ging es dann noch für sechs stunden in den wembley park, alte mosaike gucken und sehen müssen ,dass bis auf die kleinen bunten steine nichts vom alten flair des stadions übrig geblieben ist, sehr bedauerlich, denn was sich da meinen augen und ohren bot war für die ausgegebenen 757 millionen englische pfund eine eventarena die leider nur noch sekundär dem fußball dient. für konzerte ist es das beste audio konstrukt auf dieser welt, nur wat bringt det den fußball fans.

keine fahnen,kein megaphon, nicht rauchen und und und, ein verbot jagd das andere, nichts für harte jungs, da kann lenny die wanderwarze (motorhead) spielen und du siehst keine zigarette jeschweige denn ein joint im rund, grausam! wenn ick mich recht erinnere durfte man nicht mal ein feuerzeug anmachen.


ja und da war er schon der sonntag, londoner arbeiten auch an diesem tag also ging es zur materialien probe nach camden, viel kopiert und aus schlechten zutaten gemacht det new britisch zeugs.

einzig mein programmierbarer „messanger belt“ zum wieder aufladen mit meinen merksätzen  machte london zu einer erneuten inovation in sachen multiples. det dingt jibt det dann zu meiner ersten ausstellung in wien als bonbon zu sehen.

allet in allem hat mich die design und kunstszene  in london wieder frisch jemacht und so kam ick nach wien zurück und traf klaus mühlbauer der mich nach meinem trip gleich noch zu einem zweitägigen symposium mit londonern modedesignern einlud.

es war doch erstaunlich das sich in der world of fashion auch nur relativ wenig geändert hat in den letzten 20 jahren, trotz internet und fashionweek aller orten. ich für meinen teil denke, dass sich zeitgemäße  qualität überall auf der welt durchsetzt, man darf sich nur nicht verzetteln sonst tanzt man auf tausend hochzeiten und damit auf keiner richtig.

aber da halte ich mich lieber raus habe eh schon genug mit meinem feld zu tun. ich konnte es mir natürlich nicht verkneifen dem plakat noch das „notwendige etwas „ zu verpassen um das alles etwas anschaulicher zu machen, worum es den kollegen in der modewelt zu gehen scheint.

so ihr sonnen det war ja mal wieder ein spannender exkurs durch meine welt. nix urlaub, arbeit nenne ick so wat und wem det nicht passt der soll sich schleichen, meinen getreuen vermelde ich hiermit schon mal einen heißen tanz durch den sommer, machtet jut und habt euch lieb, herzlichst eisern aus meiner welt.

andora


21.06.07 | andoras neuet auto für wiens fußgänger.

ja leute irgendwie kriege ich meine klamotten nicht mehr durch wien jetragen.

zu viele tüten mit keramiken und der täglichen nahrung machen nicht nur muckis, det zerrt och an den nerven.

also nahm ick mir ein beispiel an den älteren herrschaften und habe mir mal janz schnell diesen „hacken porsche“ jemacht und damit der wohnraumhelden heldenliga das erste gefährt für fußgänger beschert.

ja ihr kunst sonnen, es jibt keene probleme, es gibt nur verschiedene lösungen, ick habe meine jefunden. in diesem sinne, machtet jut bis nächste woche, da gibt es dann einen bericht aus london, natürlich mit wien bezug.

herzlichst eisern und ein schönes winke winke sendet der meester in eure welt hinein, andora


20.06.07 | implustanz: der tipp des monats

knochen wollen tanzen sonst fängt die knochenmühle an zu ranzen. so oder ähnlich dachte ich schon im verblichenen jahr. ab 12.7. ist es wieder soweit, für einen monat tanzt die janze stadt

impulstanz ist glaube ich, dass größte tanzfestival europas 4 wochen jeden tag. das feinste vom besten und das jeden tag, echter wahnsinn macht sich breit.

ich will hier gar keine namen ankündigen, erkundigt euch bitte selbst aber wer zu dieser zeit in wien ist, sollte das auf keinen fall verpassen. janz neben bei kann man bei den stars gegen eine geringe gebühr auch das tanzen lernen, auch ein grund warum ich hier bin, will doch im alter noch mal die eine oder andere übers parkett schubsen, gelle.

so ihr sonnen, jetzt schnell ins netz und buchen oder noch ein jahr lang warten. was auch immer, es jibt auch im sommer mehr als genug anderes zu tun, nur kann man dabei so selten tanzen.
www.ImPulsTanz.com

herzlichst eisern aus wien, der meester.


15.6.07 | so jetzt geht’s wieder los, liebe wiener

man könnte och sagen es ist hochsaison und arbeit ohne ende. neue objekte sind in arbeit, so viel das ein brennofen schon mal vorsorglich den geist aufgeben hat.

nebenbei muss eine ausstellung und ein konzert für die wohnraumhelden in wien organisiert werden für oktober , videodreh bei erich mit den helden und vieles andere mehr, ja mensch und det allet bei den temperaturen.

wie ick det allet schaffen soll und nächste woche steht och noch der inventurbesuch meines managments an, auh backe det wird hart.

so jetzt aber zum wichtigsten ich brauche die hilfe der wiener. ich suche noch dringend eine „location“ einen ort,  in den zentralen bezirken für eine 2 monatige nutzung als ausstellungsfläche und möglichen konzertraum, dass können auch getrennte sein, fassungs vermögen 200-300 menschen. also wenn ihr helfen könnt und wollt und könnt ihr bitte infos, wenn möglich 1-2 fotos an meine @dresse senden, danke.
andora(at)andoraworld.com 

so det Telefon spielt verrückt und ick muss jetzt och wieder ran, also machtet jut und bis die tage, herzlichst eisern aus wien, der meester


13.06.07 | euro 2008 in wien

liebe news leser,
anlässlich der fußball weltmeisterschaft hatten wir ein arsch voller probleme zu klären, wir fans genau so wie die verantwortlichen in den jeweiligen städten deutschlands.

was sich aber hier in wien heraus kristallisiert ist die unfähigkeit der fußball entscheiderschafft zu entscheiden, ob wir fans wenn wir feiern wohl nur das schöne wien und seine parks zerstören wollen   oder warum hat man in wien vor, die fanmeile  die an 3 parkanlagen grenzt für die fans während der euro zu sperren. das schürt bei den zu erwarteten temperaturen doch nur die janze meute und verhindert das kleine wiener fußball woodstock, dass man hier gerne als aushängeschild und imageträger für wien aufbauen wollte!

auf grund der verträge mit dem sponsorbier lieferanten, was es hier in wien normal nicht zu trinken gibt, würd erwogen deshalb alkeholfreies auszuschenken, dass geht ja gar nicht leute. wo lebt ihr denn, fußballfans wollen feiern und dazu gehört ein ordentliches bier.

mein tipp an die stadt wien und deren verantwortliche mitarbeiter für die euro. lest mein manifest zur wm 2006 und ändert eure absichten, sonst wird das ein beschämender zustand für eine fanmeile, eh schon versaut, der fussball in österreich, wann kommt hier endlich wieder kerativität rein, in dieses unsägliche thema.

herzlichst und eisern aus wien, der meester 

05.06.07 | kriminacht in wien

liebe news leser,
das war wieder so ein tag an dem man nicht weißt welches bein zuerst nach vorne schreiten muss um standhaft zubleiben. „wien live“ und verschiedene sponsoren luden zur schon legendären  kriminacht.

bei 3o grad im schatten nahm ich erst mal bei erich im sessel platz und lies mich von ihm über die tradition der kriminächte in unserer stadt unterhalten.

janz nebenbei gab es noch als jeschenk nen „pfiefkschen haarverschnitt“ für den versauten aufstieg meiner mannschaft, versehen mit einem seiner trockenen kommentare, „mit jebrüllt haste doch det janze jahr, da wirste wohl in zukunft die haare eben mal etwas kürzer tragen müssen, so klappt es dann vielleicht im nächsten jahr mit deinem verein union, eisern union...,wenn ick det schön höre, grölte er durch den flur in die griechen gasse hinaus und selbst ick musste bei meinem anblick und seinem jeschreie lauthals loslachen “.


er schien es für vollkommen normal zu halten das man vor einer lesung bei ihm im saloon, erst einmal seine haare in ordnung brächte und so schnitt er fast jedem der zuhöre willigen noch schnell die angestammten haare wie am fließband.

schnell füllte sich sein laden mit den fans des genre so das man ahnte da kommt noch was und so kam es dann auch aus allen ecken, essen und trinken im überfluss.

was hatten erichs freunde da wieder aufgefahren, alles vom feinsten, speis und trank von den bauernhöfen niederösterreichs, herrliche köstlichkeiten für deren qualität ich bürgen kann denn ich habe ausführlichst probiert und so möchte ich euch die folgenden links ans herz und in eure mägen legen.

www.kriminacht.at | www.kaes.at | www.lehnerweine.at

ja und es war natürlich auch wieder ein treffen der exilanten hier in wien, erich schart sie um sich wie das licht an dem die insekten kleben und alle wie immer schön gewandet und in erwartungsvoller spannung.

einer meiner lieblinge ist der düsseldorfer „WOJ“ immer adrett und fein erzogen hat er mich schon bei mozarts leichenschmaus mit dem lied von der „krummen lanke“ empfangen, als gruß an den neu wiener.

ja leute so ist wien und so soll es bleiben.macht schön weiter da wo ihr gerade seid und tut mal wieder gutes, dann klapp es auch mit dem glücklichsein in eurer welt, falls ihr das nicht eh schon seid.

herzlichst und weiterhin eisern aus wien, der meester


24.05.04 | mühlbauers modistinen retten künstlerseelen

was habe ich mich über mich selbst geärgert, letztes wochenende war ich wieder mal als poser für den film „freitags in der grünen hölle 20 jahre danach“ in berlin unterwegs.

fein gewandet und mit meinem schnicken hut wurde es stockdunkel und es  goss  wie aus fässern  an der alten försterei. die kamera lief was also tun, janz der profi ließ ich zu, dass das wasser den hut und mein Sakko ganz schell verformte  und verfärbte. so das es mich fast in den wahnsinn trieb.

nach diesem erlebnis war ich fix und fertig denn ich wusste, dass dieses wochenende der film beendet werden sollte, mit genau diesem hut!!!!!! jetzt gab es nur noch eine rettung, der verunglückte und als solcher nicht mehr zu erkennende „hut“ musste nach wien ins „hutspital“ von mühlbauer.


Dort angekommen nahmen die hiobsbotschaften kein ende, es war himmelfahrt und brückentag plus anschließendes wochenende. jetzt konnte mir nur noch ein behüteter engel helfen.

christine hillinger heißt diese „gutmenschin“, sie machte mit ihren kolleginen das fast unmögliche noch möglich.

in nur zwei werktagen schafften sie das wunder wahr werden zu lassen. der  neue und nahe zu identische hut ist heute wohl behalten in berlin angekommen und meine künstlerseele war durch ihren persönlichen einsatz gerettet.


die hier abgebildete arbeit „ europa“ zeigt euch ganz deutlich, dass ich noch bis vor einigen monaten hüte nur malte. heute kann ich ohne die „hauben“ der mühlbauers nicht mehr sein, danke, danke für euer sein, herzlichst und immer janz eisern, dass letzte mal aus berlin.

was wäre ich dieses  wochenende gerne mit erich & josef zum life ball gegangen, dass fest des jahres und gewissens in wien und der welt und von imminenter bedeutung für uns alle, jeht leider nicht meine figaros, muss meinen neuen hut ausführen und das geht leider nur im film. im nächsten jahr bin ick janz bestimmt mit dabei wenn mich nicht wieder eine der üblichen katastrophen erwartet.

allen lesern wünsche ich, ein extrovertiertes und geschmeidiges wochenende, ohne trübsal zu blasen, lieber mal janz ohne vernunft eure seelen baumeln lassen. so viele schlagen in einer/meiner brust.

euer eiserner mozart uff  reisen, andora

www.lifeball.org
www.muehlbauer.at

21.05.07 | putin und clinton bei gusi in wien zu besuch

liebe news leser,

wien befindet sich diese woche im „ausnahmezustand“.

die wiener haben ja so eine ganz eigene beziehung zu ihren besatzungsmächten, man könnte auch schreiben, wien wurde von ihnen aufgegeben, zu „eigenbrödlerich“ und nicht in den griff zu kriegen die wiener anno 1945.

 

so wie ich die drei zusammen sehe, spielt der eine saxephon wie ich meine maultrommel, der andere kann dich bei einer umarmung töten und mitten drin als gastgeber der gusi, in seiner lieblingsrolle als bundeskanzler, in der falle.

 

was wird das wohl geben, zumal der „russki“ ja auch noch seine militärs und millardäre im schlepptau hat.

 

bringt er vielleicht auch noch seine mig 29 als alternative zum eurofighter mit? oder will putin seinen mannen nur das schöne ehrenmal der russen am schwarzenbergplatz zeigen?

 

ich weiß es nicht, hoffe aber auf den wiener schmäh und ein unverkäufliches wien“, nicht das ich in der stadt bald die selben leute wie in moskau treffe, dann kann es hier ganz schnell auch wieder sehr ungemütlich werden.

 

in diesem sinne,

herzlichst und eisern, schon wieder aus berlin, andora

 

10.05.07 berlin/wien

liebe news leser,

da ich zur zeit wieder mal viel reise nutze ich die gelegenheit und überarbeite für mich und euch meine webseite.

auf 2 neuerungen will ich hier mal kurz aufmerksam machen, ich werde die kopfzeilen verändern, die sind mir zu starr und langweilig geworden.

und verschiedene icons instalieren, die euch in zukunft besser anzeigen wo und was hinter einzelnen bildern noch versteckt ist, zur besseren einsicht so zusagen.

 

so das soll`s erstmal für diese woche gewesen sein, herzlichst und eisern von unterwegs aus, habe die ehre, andora

 

berlin/wien am 9.5.07

liebe wiener,

aufgestiegen bin ich mit meiner mannschaft leider nicht in die 2.bundesliga, aber und das ist das eigentlich wichtige daran, wir sind der meister der herzen geworden.

 

solche gesänge möchte man im nächsten jahr zur euro 2008 bitte auch hier in wien erleben. stellt euch einfach vor, dass eure fussball manschaft mal wieder verloren hat und ihr trotzdem noch 30 minuten nach spielschluss singend eure elf und euch selbst feiert, dass ist doch ein großartiges gefühl.

das sah ich bisher nur bei den eisernen unionern in berlin, ja und da es ja in unseren zeiten wenig zu feiern gibt, weder in berlin noch in wien, zeige ich hier mal wie es gehen kann, indem man singt und das ist euch wienern ja hinlänglich bekannt.

 

hier könnt ihr 10 min. davon sehen, genießt es, gänsehaut pur.

fussball begeisterte wiener sind auch an der alten försterei in berlin köpenick gern gesehene gäste.

 

das hier gezeigte video stammt vom letzen auswärtsspiel beim

fc magdeburg wo union 3:1 unterlag und damit den nicht aufstieg besiegelte.

ja das ist aber auch schon fast alles was es an basischem bei den berlinern zu bewundern gibt und das einzige was mich an berlin bindet. ansonsten macht mich diese stadt nicht mehr an, zu stressig, selbst die ausstellungen sind gegen wien eine fade angelegenheit und die stimmung in berlin, na ja, jut das sie wenigstens ihren kleenen eisbären knut haben.

 

bin echt glücklich das wien meine wahlheimat geworden ist und so will ich hier gleich noch mal einen guten tipp für wien besucher reinstellen.

wien-live, erscheint im echo verlag und ist ohne übertreibung das beste stadtmagazin das ich in europa kenne, sehr informativ und mit viel sorgfalt und herzblut jeden monat umsonst zu kriegen.

 

der echo verlag und die stadt schenkt den wienern jedes jahr ein buch für wien, auch umsonst und hat im april die große gugginger ausstellung mit begleitet.

 

kleine dinge, die eine gesellschaft mitgestalten und das gibt es in wien noch an fast jeder ecke, diesen menschen sei auch mal dank gesagt, denn auch so etwas macht das leben hier sehr erfreulich.

 

es gäbe noch vieles mehr zu schreiben, leider habe ich dafür im moment keine zeit ab juni bin ich ja eh wieder fest in wien installiert und dann gibt es wieder regelmäßig neues zu lesen.

 

also, habe die ehre, und auf bald, von unterwegs aus, andora

 

27.04.07

wochenend programm

so liebe leute, ist ja doch sehr anstrengend für so nen alten sack, dass schöne wetter zu verkraften.denn es fehlt die zeit es zu genießen.

ständig bin ick uff achse und komm dadurch im moment gar nicht richtig zum luftholen. vier tage war ick die woche nur in wien und schon ist wieder soviel passiert. genaueres gibt es aber erst ende nächsten monats.

dieses wochenende jehts schon wieder nach berlin und diesmal

stehen filmaufnahmen, live übertragung im fernsehen, fußball, ein konzert und nebenbei arbeiten uff dem programm und das geht jetzt bis ende mai so weiter, vollet paket.wie gesagt es ist wochenende!!!!!!!!!!

ja und weil ick ja kein quälgeist bin, dachte ick mir, dass ick euch mal wieder zur abwechslung mit ein paar älteren werken von mir beglücke. so zusagen als kleines leckerlie und weil, ick ja och zu nücht mehr komme bei dem stress. also genießt die zeit ohne mich und freut euch schon mal auf meine neuen ergüsse.

allen lesern ein beschauliches wochenende und meiner mannschaft drei janze heiße punkte gegen das sachsenland, auf das spiel warte ich seit einem jahr und samstag ick bin ja an ihrer seite in der alten försterei, im fernseher und einfach mal wieder überall zur selben zeit, genial. denn es werden ca. 300.000 zuseher in deutscland dieses match vorm tv verfolgen  und ick mittendrin.

da schlägt mein künstlerherz aber heute nacht wie verrückt, adrenalin pur,  langweilig wird das nicht für mich und für die, die es interessiert, 13.25 uhr auf mdr!!!!!!!! deutschland am mittag, jetzt samstag den 28.4., dass wird ne show.

herzlichst und noch eisern aus wien, andora.

27.04.07

die wiener und ihre 3. kunstmesse
es tagte der rat der kunstverkäufer am nachmittag schon auf der vienna art fair und ich hatte durch erich den vorzug schon zu früher stunde mir ein bild machen zu dürfen.

ehrlich ich habe nicht die art colonge oder art frankfurt erwartet, aber es war a bissel enttäuschent, zu viele auf beliebig getrimmte Kojen, wenig wirklich gutes bzw. neues was da aus osteuropa wien überschwemmt. gut für mich, denke ja auch manchmal darüber nach, ob bei mir noch genug  inhalt und feuer drin ist.

aber da brauch ick mir nicht zu fürchten, es jibt nich viele artisten die in bewegung sind und wir alten streckenläufer sind der jungend da noch um jahre voraus, also habe ich mich auf mein gespür verlassen und mich um die junge wiener garde gekümmert.

zenita komad und christian eisenberger sind für mich sehr ernstzunehmende kollegen denen man den spaß und schweiß an der kunst suche anmerkt, jung und durch nichts von dem abzubringen was sie treibt.

herrlich anzusehende arbeiten mit biss

 

damit bin ich auch schon bei der besten galerie der messe, zumindest was die präsentation junger österreicher und schweizer kunst angeht.

projektraum viktor bucher, ein kunstvermittler mit klasse statt masse. ansonsten gab es einige schöne klassiker zu bewundern, een paar russen mit witz und eine blöde galerie zicke die eigentlich lieber mutter wäre.

drei stunden geloofe und zwei gute gespräche waren den aufenthalt wert, so ihr sonnen, schaut auf die folgenden seiten und nehmt euch ein bisschen zeit wenn ick für euch recherchiere..

herzlichst und wie immer eisern aus wien, der meester.

www.projektraum.at 
www.zentia-city.at

 

 

17.04.07

Liebe News-Leser,
wie Ihr wisst, bin ich als konspiratives Mitglied der Wohnraumhelden auch von Zeit zu Zeit als "Musiker" unterwegs. Der nebenstehende Button, der Wohnraumhelden-Heldenliga, gibt euch ab jetzt auch etwas auf die Ohren..
Herzlichst und eisern aus Wien, Andora

13.04.07

liebe news leser,

so nach dieser aufregenden woche  geht’s heute erst einmal, nach berlin, köln und emden.

der meester jeht auf vortragsreise und schaut schnell noch zwei hoffentlich geile fußball spiele. so etwas kriege ich hier ja leider nicht mehr zu sehen und außerdem wechselt man seinen verein nicht wie ein hemd. im klartext heißt das für euch eine woche funkstlle in meiner welt.danach gibt es dann wieder was auf die augen und ohren.

hier schon mal eine kleine ausschicht auf die neuen arbeiten, noch nicht endbearbeitet da ich mich jetzt gleich auf den weg mache um meine mannschaft zum aufstieg zu peitschen.

also leute, machtet jut und haltet mir die treue, ihr findet so schnell eh nücht besseres als meine news zu wien, es gibt bald wieder neues vom meester,

herzlichst und wie immer eisern aus wien, andora

11.04.07

guggin

ein , nein das zentrum der art brut in europa.es war ein erhabner moment   dieses gelände zu betreten, eine kathedrale des eigenen willens und der freien kunst.

es wurde gerade dunkel und so kann ich euch die schöne natur ringsherum nicht zeigen, dass ist auch gut so, denn ich will mich hier ganz auf die arbeit meiner kollegen konzentrieren.

ich habe mich ende der achziger ausgiebig mit dem werk von adolf- wölfli beschäftigt.

kenne als berliner den friedrich schröder sonnenstern und wusste um das umfangreiche lebenswerk von walla es war der gestrige abend ein geschenk von „wien live“ und dem team um direktor und kollege johann feilacher. er und sein leute haben vor den toren wiens etwas unglaubliches geschaffen und sind auf dem weg aus einer k.u.k. irrenanstalt das größte zentrum der art brut auf der welt zu schaffen, glückwunsch und danke, damit wird eine großartige hinterlassenschaft dieser ganz besonderen kunstgattung in der öffentlichkeit fest verankert. 

august walla (1936-2001) war ein orginal, lange bevor er als künstler wahrgenommen wurde. er und seine mutter verunsicherten klosterneuburg,den dort ansässigen christen gehört heute noch halb wien. als seine 88 jährige mutter zu betagt war, fanden sie beide aufnahme im gugginger künstlerhaus.

schnell war ihm papier und leinwand zu klein und so nahm er von dem gesamten gelände besitz, inklusive der strassen, bäume und häuser. ein echt feiner unzivilisierter künstler, einfach nur großartig wild.

leider ist er nicht mehr lebend unter uns und so war ich natürlich erpicht auf eine unterhaltung mit den jetzigen malerfürsten von gugging. günther machte mich dann mit zwei unsrer kollegen bekannt.

Karl vondal ist ein wunderbarer zeichner, der voller liebeslust steckt und wie wunderbar für mich, seine bilder immer mit sich trägt.

das war echt bewegend die geilen arbeiten der jungs zu sehen und mit karl und johann korec durch die ausstellung des museums zu gehen und in ihre werke eingeführt zu werden, eine große ehre war das  und wer mich kennt weiß, dass ich sehr jut mit den jungs konnte.

ich würde sogar soweit gehen zu zugeben, dass ich dort gerne 1-2 jahre mit ihnen leben und arbeiten würde, mehr als gerne , sofort!!!!!!!

das muss der absolute hammer sein, fakt ist, dass ich in den nächsten 2 monaten auf jeden fall noch einmal allein hinfahre um mit dem direktor und den jungs zu reden, allerdings wäre ein einzelzimmer für mich wohl unabdinglich.

die kollegen führen ein ziemlich unprivates leben wollen das aber auch genau so.

noch ein paar worte zu johann, mit ihm konnte ich wunderbar über die frauen sprechen, ging leider aber nur bedingt, denn es waren zu viele für ihn anzuschauen und so empfahl er mir seine bilder ganz genau zu betrachten, ich wüsste dann schon bescheid, gesagt und weg war er.

ja und dann führte mich günhter noch in sein lieblingskabinett, ich war echt baff. so viele schöne bilder und entspannte sponsoren das es eine wonne war das alles zu sehen.

ja ihr sonnen, da kann man doch mal wieder drüber denken wat uff dieser welt eigentlich allet so wichtig ist, ich für meinen teil sage  nur noch blugg, wie immer herzlichst und niemals vergessen, macht was draus, eurer leben ist euch nur einmal gegeben.

andora

10.04.07

jetzt bin ich ein deutscher berliner wiener,

nun fühlen sich  die österreicher schon fast von uns deutschen überrannt.

heute wurde das folgende zahlenspiel in der „presse“ auf einer ganze seite gebannt.

die anzahl der deutschen exilanten ist hier seit 2001, da waren 13.398 deutsche staatsbürger mit hauptwohnsitz  in wien gemeldet, ist enorm gewachsen.

am 1.1.2007 waren es bereits 23.899 neubürger in der stadt, dass ist eine 78 % tige steigerung und somit stellen wir nach ex-jugoslawen und türken die drittgrößte volksgruppe in der österreichischen hauptstadt..

das macht nicht unbedingt stolz ihr wiener, zeigt aber auch ganz deutlich das mein geburtsland ihren bürgern heutzutage wenig freude bereitet.

das von mir 2003 gemalte bild ich, ich, ich- aber ohne uns sollte euch ein schwarz, rot, gelbes warnschild sein.

deutschland ist schon lange kein fünf sterne restaurant mehr und die schönsten häuser gibt es nun mal hier in wien. also bitte kein katzenjammer, wir sind hier und ihr seid bei uns, so wechseln wir auch mal die ansichten und berlin ist ja auch schon ein vorort von wien, seit ossi und die sahra kulinarisch und kulturell die deutsche hauptsadt bekochen.

auf ein schönes zusammenleben hier in wien, andora

08.04.07

die wohnraumhelden heldenliga begutachtete an ostern das leben und sterben in wien.

an diesen tagen wo der mensch in zentral europa gemein hin der auferstehung christi frönt wollte mein kollege stein-schleuder auf den wegen des morbiden wandeln.

da war er bei mir und erich an der richtigen adresse, dieser schenkte uns noch das buch“ nur in wien“ von duncan j.d.smith aus dem verlag ch. brandstätter.

wo könnte man das leben besser studieren als hier zwischen den erzählenden steinen von wien, gepflegte steine  allenthalben auf unseren schönen wegen durch diese stadt.

so wie ich lebe, bauen sie hier, haben immer eine überraschung parat, wenn ich denke es geht jetzt dem ende zu öffnet sich mir ein neues tor.

 

wir alle wissen was liebe vermag, rümpfen die nase wenn das leben uns ins vergessen verschart, um so erfreulicher war da unser sehnlichst erwarteter besuch bei den wiener bestattungen.

je älter man wird um so mehr sehnt man sich in wien nach dem vollendetem abgang.

a scheener leich darauf spart man hier sein leben lang, da wartet man, da lebt man drauf hin, auf diesen moment, der garantiert irgendwann kommt um die parade abzunehmen, konsequent und wie im rausch, je nach geldbeutel und gesellschaftlichem stand.

wenn ihr wollt tragen und fahren sie euch hier noch mal ne runde durch die ganze stadt bis jeder euch ein letztes mal gesehen hat.

natürlich war ich und stein-schleuder eins bei unserem meinungsbild, unter den augen unserer „göttin  der musik“

doch noch zu lebzeiten schon solch schöne feste zu feiern,

für die leut die das aber nicht können, ist das doch ein schönes händchen halten mit dem tod, es hat etwas sehr lebendiges und natürliches am ende seines lebens noch mal ne parade  für alle geben zu wollen, frei dem motto „ hurra wir leben noch“

da haben wiener und die mexikaner ja den selben geschmack, sie feiern selbst um den tod herum auch die besten feste.

das hatte stil mit diesem kurator ( herr mag. dr. wittigo keller) eine reise  durch die wiener bestattungskultur!!!!!!!!!!!! zu machen, einfach großartig und  wirklich jedem zu empfehlen.

christofs tage an ostern in wien haben auch ihn davon überzeugt, dass diese stadt jeden gelaufenen meter wert ist und wir alle glücklich sein dürfen, dass dieses kleinod in unserer welt noch so prall mit leben gefüllt wird.

die folgenden links seihen hiermit noch mal jedem wärmstens empfohlen:

www.wohnraumhelden.de

www.brandtstaetter-verlag.at

www.bestattungwien.at

 

 

die auferstehung und der tod, dass leben ist so prall gefüllt,

gebt euch nicht nur noch dem sein im netz hin,

es gibt soviel schönes und damit einiges anders zusehen.

christof und ich sind auch aus diesem grund übereingekommen unsere interessen in zukunft weiter gemeinsam kundzutun.

singen, spielen, schreiben, bauen und malen sind wahrlich so etwas wie „ göttliche gaben“, wir sind immer so beschäftigt und fragen uns selten warum,

sprechen wir alle nur noch „lingualesich“ so etwas zwischen chinesich und der täglichen predigt.

ich erinnere mich, dass mir mein leben nichts versprochen hat am anfang meines seins.

ich weiß aber schon einige zeit, dass mein leben mir gegeben ist, um alles anzunehmen, was ich so zu erleben hab.

vielleicht kommt auch für euch dabei was raus.

so ihr sonnen, genug sinniert.

ostern ist nun auch auf seine schönste art und weise an mir vor rübergegangen und so kann ick euch allen nur noch ne schöne neue woche wünschen.

herzlichst und wie immer janz eisern aus wien.

andora

04.04.07

wenn die göttin ruft,

es war ein abend der überraschungen und des glücks im museum für angewandte kunst (mak).

vier designerinnen aus sofia, zagreb, baden und wien baten zur „mak-nite“ die zentrale botschaft ihre gemeinsamen labels „ göttin des glücks“ lässt sich in 4 schlagworten beschreiben: faire produktion, fairer handel, umweltbewusstsein und nachhaltigkeit. es war wunderbar wie alle besucher auf einem riesen schnittbogen, der in der gesamten eingangshalle bereit lag, ihr objekt der begierde ausschneiden zu sehen.

war klar, dass ich mich da nicht lange bitten lies. zwischen drin gab es geschenkte massagen oder schaukeln zu guter musik und sehr entspannte gutgelaunte menschen, sprechtheater. performance und das abschließende zusammen nähen und bedrucken der schnittmuster machten den abend zu einem langen.

zum schluss wurde ich dann von olaf  in die garderobe geholt.

dort feierten wir alten säcke dann mit all den göttinen und versprachen uns noch mehr gegenseitige aufmerksamkeit zum gegenseitigen wohl ergehen.

da hanni und ich dieselbe„hutfarbe“ hatten war es nicht schwer zwischen erzählen und lachen eine menge über dieses projekt zu erfahren und so bin ich mir ziemlich sicher, dass ihr hier noch einiges über dieses label zu lesen bekommt.

so meine kunst sonnen, dass sollst über diesen abend erst einmal gewesen sein, habt euch lieb und wie immer, tut gutes.

herzlichst und eisern aus wien, andora

03.04.07

Liebe News Leser neues auf der behüteten Achse Wien Berlin

man sollte behütet durch leben ziehen, überall und zu jeden Anlass.

Passend zum gelebten Frühling habe ich mit der Firma Mühlbauer ein wunderbares Exemplar für meinen Fußballverein und mich gestaltet, ein prachtvolles Unikat.

Ich hatte ja schon immer ein hang zur Kopfbedeckung, dass gibt so ein „ eingefasstes Gefühl“

am kopf und man geht aufrechter durchs Leben.

Die Firma Mühlbauer existiert seit 1903 und sind als ausgewiesene Fachleute ihres Gewerk auf der ganzen Welt geschätzt.

Ich liebe diese Modistinen wegen ihrer Kreativität und ihres unverwechselbaren Stils, schön und einmalig, zumal man sich bei ihnen seine eigenen Designs entwürfe verwirklichen kann.

Also wer behütet durchs leben gehen will, sollte mal auf diese Seite schauen, herzlichst und immer eisern aus Wien, der Meester.

www.muehlbauer.at 

03.04.07

Henry Maske stand erst am letzten Wochenende wieder  im Ring, manche tragen einen Ring und Wien ist umringt. Was lag da näher als zu Ostern den Ring als solches zu meinem Thema zu machen.

Ein Inhalt der mich schon seit Jahren beschäftigt und ständig neue Arbeiten ans Tageslicht befördert.

Wir ihr wisst wird das Osterfest in Österreich ganz ausgiebig gefeiert so hat es mich nur ein bisschen irritiert als dieser Hase in meinen Leben auftauchte, er stammt aus der Sammlung Essl von einem mir nicht bekannten Schweizer Künstler.

So ihr Freunde der Künste, dass soll es für heute gewesen sein, ich wünsche allen ein besinnliches Ostern und nicht vergessen gutes zu tun, herzlichst und eisern aus Wien, Andora

27.3.07

liebe jazz freunde & kunst sonnen,

 

das war ganz nach meinem geschmack. ein abend mit den wiener jazz legenden und jede menge neuigkeiten um diese feine musik.

das ist die miss jazz von wien - helga danek - selbst der alte jeff baker  gastierte bei ihr in der „spelunke“.

überhaupt war der abend eine echte bereicherung für mich ich unterhielt mich mit einigen

der musiker über den guten jazz in ostberlin, wir gruben alte geschichten über conny bauer, ludwig petrowski und hannes zerbe aus, dass machte spaß und dann kam es zur eigentlichen

begegnung des abends mit mathias rüegg dem chef des vienna art orchestras der sein 3 fach album zum 30 jährigen jubiläum vorstellte.

eine triologie in der sich der amerikanische traum und die europäische aufklärung trifft.

ein opulent thematisches werk, es ist das bisher wohl umfangreichste was er mit seinen excelenten musikern aus acht nationen eingespielt hat, ein hör genuss aller erster güte.

die vergangenheit  und die zukunft verbunden durch bläser und percusion ergibt ein kinderlachen, oder etwas ähnlich verzückendes, musik für body & soul.

so ihr sonnen und wenn ihr über den 6/7/8 mai in wien seit, geht in den „gasometer“.

dieser wird extra aus diesem anlass zu einem jazzclub umfunktioniert und das soll was heißen.

also nücht wie hin und die ohren auf, dass wird ein großartiges konzert auch wenn ich da nix mehr drüber schreibe, ich werde das janz exklusiv geniessen.

herzlichst und immer eisern aus wien, andora

26.03.07

liebe news leser,

so fängt die woche gut an, die wiener blätter liegen jetzt als kleines feines büchlein vor.

knapp 60 seiten , mit einem deutsch & englischen begleittext von michael stachera und einem handgeschriebenen vorwort von reimer pöschel in einer 99 ziger auflage.

mein leipiziger kollege reimer pöschel hat sich sehr intensiv mit meinen ersten wiener arbeiten auseinander gesetzt.

lange hatte er die veröffentlichung angekündigt und oft verschoben, dass ich damit gar nicht mehr gerechnet habe.

jetzt liegen sie hier bei mir in wien und ich finde sie, in so einer feinen kleinen ausgabe sehr schön gelungen.

so kann der reimer gerne weiter machen als verleger und herausgeber seiner kollegen die wie im rausch durch diese welt ziehen und dabei ihr letztendliches zu hause suchen.

nicht ohne dabei immer wieder  der alten heimat über das erlebte zu berichten und sich den nötigen antrieb zu holen.

den in dieser  oase mecklenburg vorpommerns, die dünner besiedelt ist als die fidschi inseln, geht alles mit gemach von statten,

auch wenn wir künstler so etwas kaum noch kennen, bücher sind in unserem leben noch eine leidenschaft wert.

danke für diesen schönen beleg der richtigkeit meiner gedanken, herzlichst und eiserne grüße aus wien an meinen leipziger kollegen und chemiker.

andora.

22.03.07

wien ist manchmal auch wie bekloppt.

bei erich..
ich sehe was, was du nicht siehst war das motto des abends.er begann gegen 19 uhr bei erich im laden. mein figaro hatte einen verwachsenen wiener tag hinter sich und nachdem alle anderen den salon verlassen hatten öffnete er eine flasche roten um mit seinem „saupreussen“ mal ein wenig zu plaudern.

ihn interessierte brennend warum ich nach fast 9 monaten immer noch keine anzeichen von nervosität durch wien trage würde, wo ich doch bisher immer noch keine ausstellungs möglichkeit und galerie angebote angenommen hatte.

vollkommen perplex ob seine besorgnis um mein wohlergehen vielleicht wieder mal eine seiner trickreichen verhörmethoden darstellte entgegnete ich ihm gleich mit sonorer stimme,

dass meine innere gelassenheit und ruhe etwas mit sorgfälltiger planung zutun hatte, damit er mich hier in wien nicht verheizt.

dieses vorgehen in rastlosigkeit war mir bei „gutmenschen“ wie ihm schon das eine oder andere mal begegnet.

schließlich sind wir doch nicht mehr in dem alter wo man gierig und ungestüm durch die lande tapert und keine falle ausläst.

nachdem meine antwort auf seine gebürsteten und ständig aufs neue frisierten haare prallte und diese sich bequemten langsam die richtige form anzunehmen, brachen wir endlich auf.

günther broder, wiens  praktizierender rahmenpapst, pickete uns auf und bat um erklärende worte,

wie den unser herrenabend  nun verlaufen sollte. wir hatten ja noch einiges vor.

worauf erich nur grummelte,“ essen und trinken mit ron dennis in der hiltonbar“.

na ja warum nicht dachte ick so bei mir, ist zwar schon ein paar jährchen her, dass ich benzin getrunken und slicks gegessen hatte aber als starter für einen schönen abend in wien, dass geht doch.

die bar im hilton war gut gefüllt mit allerlei mensch und nichts erinnerte mich an die großen formel1 events, die ich in den neunzigern erlebte.

die farben der  verwendeten hölzer und das getragene schwarz der geschäftsleute prägte die atmosphäre.

das lies mich aufmerksam werden auf die ständig gefüllten tabletts mit flüssigen und festen leckereien!!!!!!!!!

schnell erklärte sich danach was hier geboten wurde, feinste weine, gehaltvoll und rund im geschmack, echte sterne !

ron dennis und sein formula one team williams-mclaren  kredenzten erlesenes und das ohne boxenluder und  geil grinsende driver, die haben gemeinhin auch wenig zu bieten, ehrlich, habe das jahrelang im motorsport erlebt und bis auf die legende erich zakofski von „zakspeed.“ und meine damaligen partner  von „west“ keine wirklich interessanten leute getroffen, allet techniker

und nicht meine sparte.

das war ein gelungener einstieg mit folgen.

 

günther und erich vorne im auto sitzend gaben mir  eine gala vorstellung a la karl valentin, ich dachte ich spinne, echte 10 min lang eine mono/dialogisierende abhandlung über das wie und werde am einlass zur wichtigen austellungs eröffnung im „belvedere“, klasse so was erlebe ick sonst nur bei union berlin

ja das untere belvedere ein kleinod der monarchie, aller feinste sahne und eine voller meisterwerke steckende orangerie die den wienern an diesem tag in neuem glanz erstrahlend übergeben wurde.

man is det ding mondän, herrlicher glanz in allen räumen und erich blühte förmlich auf,

janz uff die schnelle machte der figaro mich mit hubschrauber eignern und andern verdächtigen bekannt, ne janze tüte voller kontakte und als sahnehäubchen die pr- frau der schönsten hüte wiens na da ging mir die haube hoch vor freude, habe doch schon lange ein konzept für die mühlbauers in der schublade, ja det is wien, schön und mit gemach dann klappt det och mit der verwirklichung von zielen meine sonnen.

eigentlich war ick da nach schon wieder so glücklich das ick am liebsten nach hause jefahren wäre, aber da gab`s  ja noch diese vielen meisterwerke zum thema „gartenlust“ zu sehen und wat für bilder, phantastisch, malerei voller licht

eine rosine neben der anderen hing da an den wänden und wahrliche schätze die ich zuvor nie sehen konnte, munch ,macke, monets garten in giverny oder der bauerngarten von klimt, ein eher glanzloses werk wie ich finde aber wie geschrieben, von mir noch nicht gesehen und daher ein echt spannener moment der kollegen treffe.

leider durfte ich diese perlen für euch nicht fotografieren, daher müsst ihr hier mit meiner gartenlust vorlieb nehmen.

die lady in composer robe, ja wie man sieht hätte ick det schöne brett och dahin hängen können, war aber schon allet voll

und so machten wir uns langsam auf den weg zum letzten ziel des abends.

zuvor gab mir erich noch eine kleene aber feine führung durch die räume und den garten seiner verblichnen herrschaften alle samt mit gold gepudert und in mamor gehauen.

schön war zu anzusehen, dass die wiener solche gebäude in besitz nehmen und sich nicht nur blenden lassen und so sprang ich dann noch ein paar minuten durch den garten.

nachdem ich schnell noch mal durch atmete, hing erich schon wieder am telefon und plante den operativen eintitt in das semper depot, unsere letzte verabredung für heute mit schwerpunkt auf den design bereich österreichs, allso noch mal richtig arbeiten zum abschluss.

so ist der alte figaro,

immer schön uffjaben verteilen und selber im raume rum tanzen.

zeitgleich zur ausstellung spielte nämlich noch ne geile band während icke, preussens glanz und gloria in wien, zackig die hersteller besuchte, ideen und kontakte hatte.

es gab nicht viele wirklich gute und durchdachte designvorschläge zu sehen aber zwei dinge erregten mich doch sehr.

ein stück vom himmel, ein zelt im raum, wunderschön und eine oase für gestresste leistungsträger.das ding war wie für mich erdacht, leider zu teuer.

das andere produkt war ein runder mannshoher keramikofen für harmonie süchtige, auch schön und wenn die von mir bearbeitet wären, mein lieber schwan.....

 

 

es war wie immer ihr lebenden ein runder und schöner abend,

den der er-ich da wieder miteinander verbracht haben,

günther hat sich den rest des abends den mädels versprochen und ich lies erich allein mit den damen um meiner eigentlichen leidenschaft zu frönen, der arbeit.

als kleene empfehlung für alle daheim gebliebenen und angespannten gibt es zur abwechslung mal wieder als abschied, den tipp des tages, für alle die nich in ner großen laube leben.

so ihr kunstsonnen, dass war es für diese woche, mir steht am wochenende noch ne spannende live übertragung von union berlin via radio ins haus und hoffentlich och 3 punkte dann stell ick och im nächsten jahr  in der 2. deutschen bundesliga aus.

euch wünsch ick allet entspannte und niemals vergessen och mal wieder wat jutet zu tun

herzlichst und immer wieder eisern aus wien, habt euch lieb, andora.   

21.03.07

ein blick zurück ermöglicht ein schritt nach vorn
gelegenlich hilft ein blick zurück auf dem weg nach vorn. ja und bei so einem meisterwerk fällt das ja wahrlich nicht schwer.

die hier abgebildete collage „kalt gepresst zusammen geschweißt“  gemacht am ende des letzten jahrtausends ist ein echter augenschmaus und beleg meiner janz wilden jahre. die ick gerade revue passieren lasse.

jut das ick det allet erlebt und überlebt habe, grins..........

bei den juten arbeiten die der gefolgt sind und somit ist für heute alles gesagt .am abend werde ich erst einmal wieder gepflegt mir erich ausgehen, ins „belvedere“, nich wat ihr wieder denkt, zu einer ausstellungs eröffnug, passend zum wetter, gartenkunst.

also leute, och wenn det bild verlockt, immer schön sauber bleiben, herzlichst und eisern aus wien, der meester..

20.03.07

meine treuen und genusssüchtigen leser,
die welt im rund und alte nachrichten hinter einem lassen, dazu ist es wohl nie zu spät. so ist diese vase wie ein weggeworfener alter zettel auf dem eigentlich gar nichts mehr steht..

dreht man dieses bild um seine eigene achse, entstehen aus den geschriebenen zeilen eigenartige zeichnungen voller spannung und energie.

genau das richtige bei dem was mich diese woche noch alles erwartet, garantiert kein fußball in berlin und ein ganz unbehagliches wetter in meiner stadt

auf das die sonne es bald wieder scheinen lässt, herzlichst und ganz eisern aus wien,

andora

Wien am 18.3.07

Alles so schön bunt, ich hau mich hin und schaue in eine Welt im rund. eine mit vielen kannten.

Ich weiß das es da oben niemand gibt, kein plan für mich und alle anderen und doch sage ich danke, jeden tag, den ich in dieser Stadt lebe.

Ich weiß das es da oben niemand gibt und doch glaube ich an das runde im bild und genieße das schöne grüne bunte im park.

Mehr habe ich in meinem neuen Bezirk bisher nicht gefunden. die Gegend gefällt mir nicht, bis auf den schönen sehr großen autark gibt es hier nichts zu ergründen. ein quartier zum kämpfen geeignet, indem jeder resigniert das Handtuch raus hängen  lässt,

Es treibt mich mein Dasein hier an der grenze vom 2. zum 20.  dafür jeden tag aufs neue an, dass  zu tun wofür ich hier bin, arbeiten und leben, dass ist verdammt viel für eine Welt die zum größten teil an irgend welche Götter glaubt und ihnen sein Schicksal scheinbar gänzlich und selbstsüchtig überlässt.

Egal, eigentlich war ich die ganze nächste Woche auf eine party mit  Stein-Schleuder eingestellt, mein alter Freund aus der norddeutschen heimst hatte sich angesagt, wir haben unseren rausch verschoben, es gehen ja noch viele schöne tage ins rot-weiß-rote land, da müssen wir beide eben noch warten auf unser Widersehen am Donaustrand.

Ich wünsche uns allen eine ertragreiche Woche und niemals vergessen etwas Gutes für dich und unsere Welt zu tun, Kindaß.

In diesem sinne, eisern aus Wien, der Messter.

wien am 6.3

ein erneuter umzug für die kunst

so meine ersten nächte in neuer umgebung habe ich hinter mir. acht monate habe ich in einer praline gelebt, dran geschleckt und aufgegessen.

habe wie  eine neue sperrige geliebte  das freihaus viertel für mich in besitz genommen.

jetzt ist eine zeit gekommen, die ein neues kapitel für mich aufschlägt.

mein reales leben in wien soll ja steigerungsmöglichkeiten beinhalten und wachsen können.

es war wichtig meine bisherige wirkungsstätte zu verlassen, ich hatte ne geile zeit im carlton und das anzengruber oder mein  chinesisch, koreanischer japaner bleiben mir ja auf meinen täglichen fahrten zur arbeit erhalten.

jetzt habe ich wie schon oft im leben die wohn  und atelierräume  getrennt.

man lernt die stadt besser kennen und ist gezwungen sich zu bewegen. dass habe ich

bisher auch getan aber es war schon sein bisschen ein  wandeln auf ausgetretenen wegen.

meine erste arbeit nach dem umzug hat diese veränderungen auch schon zum tragen gebracht.

irgendwie sah die vase vor dem brennen noch janz anders aus, oder?!

alles viel blauer als sonst.

ja und kaum habe ich rüber gemacht über den donaukanal, hin zum aupark ist uff  ein

mal allet  janz  anders.

ja kinders, es ist in der kunst wie auch im leben alles eine ansichtssache die oft für neue ein und ausblicke sorgt.

so das soll es für heute erst einmal gewesen sein, eine eiserne woche wartet auf mich,

herzlichst und wie immer mit eisernem elan, der meester aus wien.

26.02.07

Wien verlangt meine Malerei zu sehen liebe Leser.

Ich will mich diesem Wunsch nicht verschließen, die in der pdf enthaltenen Bilder wurden in den Jahren 05/06 auf Lastkraftwagen Planen gemalt. Alle Abbildungen sind Großformate in Mischtechnik.

So Freunde, in der Gewißheit wieder mal einige Menschen glücklich gemacht zu haben, wünsche ich euch eine erbauliche Woche, tut Gutes.
herzlichst und eisern aus Wien, Andora

24.02.07

Kille - Kille eine Leseparty mit Erwin Leder im Malhaus von Rudi Holdhaus.

Erwin Leder das Boot, Schindlers Liste, ist ein Charakter-Darsteller und ein leidenschaftlicher Verfechter der Rhetorik und Dramatik. Dem geneigten leser ist er hier im Blog schon bekannt durch meine Beschreibung um Mozarts Leichenschmauss.

Zum Vortrag kam Ernst Wilhelm Heine, Lieferant von Fakten und Hypothesen und das durch eine Stimme jenseits aller elektrischen Phänomene.
Kille –Kille war das Quellen in den Lüften, aber mit Pfeffer.
www.erwin-leder.com

Zum Abschluss des Abends wurde noch gemütlich getanzt und das Wochenende begrüßt. Es war ein schöner intimer Abend fast so wie im ostberliner Untergrund, wunderbar, so was bitte öfter.

So ihr Sonnen, immer noch alles schön in Wien, die nächste Woche wird voll gearbeitet
ich muss schaffen und es wird umgezogen, herzlichst und eisern aus dem Augarten, der Meester

23.02.07

Da, da, da, da draußen......

ist alles so grün. Dieses Grün vermittelt eine innere Ruhe, gibt mir das Gefühl angekommen zu sein. So ist es geschehen, ich ziehe gerade um und ein in Wien.

Eigentlich bestand das Leben bisher hier im Vorfinden verschiedener Möglichkeiten und alle durfte ich auf eine schöne verspielte Art erfahren.

Jetzt beginnt hier ein neuer Abschnitt einer der mit Zielen und Entscheidungen von Tragweite verknüpft sind. Das ist das was ich erreicht habe, ich bin angekommen in Wien.

So ihr Sonnen, dass soll es für den Moment gewesen sein.
Vertreibt eure kostbare Zeit nicht mit Trödelleihen, ihr seid dafür nicht dumm genug, als das ihr euch das später verzeihen könntet. Herzlichst und immer weiter zieht es mich durch diese Nation und det immer noch janz eisern, weil es hier so schön gemütlich ist.
andora

21.02.07

Teil 1: 20 – 22 uhr von, alles wahres theater

„Das Private ist Politisch“, ein Theaterabend von Michaela Spiegel, Erich & vielen wiener Bürgern von jung bis siebzig und das ohne die üblich Verdächtigen.

Die Liebeslandkarte vieler von uns ist erkennbar und unwiderruflich porös in ihrer ganzen Berührbarkeit spürbar, in dem Video/Theaterstück „Lustspiel aus freiwild an Rehbein“.

Ein dadaistischer Titel der nur einen Schluß zu lies, an erster Stelle muss die Rettung der Seele stehen. Die Welt in unserem Inneren ist eine Welt im ständigen Exil.

Wie willst du leben, was willst du geben, was wirst du dir nehmen jeden Tag.
Eine Frage auf die es sich lohnt eine Antwort zu suchen.

Das ganze Volkstheater gibt es unter www.hundsturm.com und Michaela Spiegel trifft man unter www.m-spiegel.at

Mein herzlichsten Dank an Olaf  und Constantin für die Fotos.

So Kinder, dass hatte Still und brachte so einiges an Fragen und der Abend war noch nicht zu Ende.

Teil 2 des 21.02.07

Nach dem Theater fuhren wir in ganz kleiner Truppe zum Dienstags Club des Gerald Matt, Direktor der Kunsthalle und ein eloquenter Gastgeber.

Es war der Faschingsdienstag und bevor der Mittwoch aschte, wurde es in diesem Haus so richtig heiß.

Eine Wohnung wie es sie in Heinrich Zille`s Berliner Hinterhöfen gab, zu ebener Erde gelegen und in allen Zimmern incl. Küche auf amerikanische Pornos der 50 ziger,60 ziger und 70ziger jahre dekoriert, herrlich anzusehende illustrationen und filme versauter Generationen.

Es war ein kleiner interessierter Kreis an Genießern die sich dort ein gemütliches stell dich ein gaben und diesem Tag doch noch etwas ganz normal bizarres gaben.

Gut das es am Naschmakt, also gleich bei mir um die Ecke war, so konnte ich noch  zwei Teller Suppe und nen Obstler nehmen und mich dann ganz genüsslich auf den Heimweg machen.

Es war wieder mal ein schöner Abend voller guter Gedanken und der Gewissheit, dass es immer nur um unser Seelenheil geht, in diesem Sinne, bleibt den Künsten gewogen sie sind unser Heil und eine große Woge voller Disziplin, auch wenn es oft ganz anders scheint, herzlichst und immer  wieder eisern aus wien.
andora

20.02.07

na ihr kunst sonnen,
was ist das schön, dass die ganzen feierlichkeiten und bälle ein ende haben, dafür geht es seit gestern wieder ins theater, was das so in mir geweckt hat habe ich hier für euch schon mal als bilder auf keramik gebrannt. künstler sind ja bekannter maßen ihrer zeit und den folgenden ereignissen einige schritte voraus.

mann mit traum, schau ins land und herzkasper sind die inhalte mit denen man so in den vergangenen tagen hier in wien konfrontiert wurde.

da pop am „overground“ kratzt geht der meester in die tiefe und pflegt weiter die geselligkeit, damit ihr den durchblick habt gibt es hier gleich noch die rückseiten der bilder zu sehen.

so leute das war es für heute, habt euch lieb, tut gutes und last die welt in frieden, herzlichst und wie immer ganz eisern aus wien, andora

19.02.07

Liebe News Leser,

blauer Kopf mit Lorbeerkranz, es geht ja um gelebte Tage und nicht darum nur gelebt zu haben, oder? Genauso ist es eigentlich auch mit dem Feiern, deshalb habe ich, wenn auch mit einer Träne im Auge, das zuletzt angekündigte gelage am Wochenende nicht aufgesucht und mein Gewissen mit Arbeit beruhigt. Ein erneutes „Gefeiere“ wäre dann doch etwas zuviel des guten gewesen. Stattdessen habe ich den „Blauen“ hier gestaltet und dabei wieder mal gesehen, wie viele Ansichten in einem/meinem Kopf stecken können.

so mit diesen unterschiedlichen Ansichten entlasse ich euch in eine hoffentlich schöne Woche, wo immer ihr euch rum treibt auf dieser Welt,

herzlichst und wie immer janz eisern aus Wien, der Meester.

15.02.07

der erste gruss&kuss  gebührt am heutigen tag des heiligen valentin meiner schönen und starken tochter maria verbunden mit der versicherung, deinem alten vadder jett`s echt gut in seinem barockem arbeitshimmel und ich sage dir die frauen und männer in deinem, alter sind hier echt cool.also wundere dich nicht wenn du mich hier immer mit schönen jungen mädels siehst, ich hätte diesen abend auch gerne mit dir verbracht, maria.

dett hat zum glück nichts zu bedeuten kleene, die passen nur auf deinen alten uff.

meine garde zur ball nacht stell ich dir/euch jetzt erst einmal vor. mira
kennt ihr ja schon, christina - eine sehr gute kollegin, die ich euch später mal ausführlicher präsentieren werde, wenn sie will, ja und neu an meiner seite die schöne marissa, medienwissentschaftlerin wie mira, aber jetzt kommt es, sie stammt aus berlin und so war dett natürlich ein warmer einstieg in diese kultur nacht.

watt soll meine tochter den von mir denken und die eltern der mädchen kucken ja vielleicht auch hier auf die seite und  wenn sie die janzen bilder hier sehen, muss ich doch mal schreiben, dass sich hier keiner sorgen um seine seelische unversehrtheit machen muss. so privat bin ick ja sonst nicht hier im netz, aber die kleene liest doch mit und muss ihrem sohn den opa ständig erklären. na ja der erich bringt mich aber och immer in situationen.... für sie und euch will ich den abend noch einmal revue passieren lassen.

ich feiere in wien gerne das gestern, weil ich es damit zum heutigen kröne mit meinem neu erlebten in diesem schönen theater, namens wien. am verwichennen samstag konnte ich mich nicht mit lust gegen den rassismus in dieser stadt bewegen, diesmal war ich aber dran , die nacht vor dem opernball gehört ab jetzt zu meinem ganz normalem wahnsinn.

dirty stop out – roll over beethoven, ja wartet es ab, angefangen hat der abend  janz anders. erich rief mich gegen 22 uhr an und ich folgte seinem ruf, gestiefelt und  mit hut verordnete er mir den sofortigen vollzug, ich fuhr zu  einer galerie gut gefüllt mit wiener jungblut  und traf zu meiner großen freude den kollegen padhi frieberger, das kunstgewissen wiens, ein wirklich großer und unter kennern ein mit respekt gehandelter gutmensch, sehr sicher, zu gut für den hart umkämpften markt, ein apostel der organischen kunst und nicht angepasst wie icke. über ihn gibt es irgendwann auch mehr hier zu lesen.

nachdem erich alle wieder unter einen hut gebracht hatte zogen wir los und zu meinem erstaunen gleich um die ecke in ein feines wiener patrizier haus.

patrick unser jung talent hatte seine feinen lackschuhe an und in denen spiegelte sich schon das was mich unterm dach erwarten sollte.

zuvor muss ich noch erwähnen, dass der lift so klein war,  so das ich ganz elegant die 5 stiegen unter meinen füßen genoss, die türen waren  zu allen räumen hin offen und alle anderen (wir waren zu sechst), hatten die wohnung schon im campanger griff
.

also ich kam rein und, mein gesicht verwandelte sich in ein süffisantes lächeln.

da  sitzt mein sportsfreund und kenner der szene, josef ganz der jäger in leger gewandet auf einem weißen  sessel und  schickt mich zur gastgeberin unserer gemeinsamen sammelstelle vorm ball. in das erker zimmer.

ich stand im  atelier von frau mag.maria lahr, lebenskünstlerin. ausgeruht und entspannt empfing sie mich zur campanger tüte in ihrem refugium.

ich will nicht verhehlen, dass ich ihr doch ein großes kompliment für die wahl  ihrer ballgarderobe zollte. und  bat sie  mir dieses foto ihrer entspanntheit für meine leser hier zu schenken, was sie gerne tat.

ja und mit diesem gewissen etwas ausgerüstet, gestattete mir die herrin des hauses und wie sich zeigte auch des balls, noch eine blick in das schöne private wien. christina machte derweil im schlafzimmer der herrin mit melissa einige andere momentaufnahmen aus der paralellwelt. die ich hier aber nicht zeige

so meine kunst sonnen, es war der tag des valentin und er war hier zu ende.

erich hatte aber wieder einmal alles aufs feinste vorbereitet und ich war mit mir eins, nie würde ich wien ohne ihn kennen können, manch mal glaube ich er zelebriert hier eine orgastische messe für außerirdische like me. what ever, es war schön und ich durfte einen sehr privaten blick in wien riskieren, ich lebe und fühle ein gleichnis mit ihm ohne ständig gefahr zu laufen mondsüchtig zu werden, in dieser stadt.

alles ist wie  ein film ohne worte, beeindruckend und vulgär, aber auch sehr intim, warm und schön, ein platz im himmel ist hier das was zählt, menschen die leben und leben lassen, ein stück vom himmel, dass ist doch ein ziel. es sind geschichten aus meiner welt, es sind geschichten um leben und tot, es sind geschichten die machen es mir hier so leicht. die menschen wieder zu genießen.

ok weiter im text, die klamotten für den ball hatten wir ja alle an und so ging es kurz nach mitternacht über diese schönen stiegen in den volksgarten

auf welcher seite des meeres würde ich wohl mal sterben müssen, egal, es ist schön, in dieser stadt voller energie. es waren die üblichen verdächtigen, es waren schöne frauen unter sich, auf der jagd nach dem ungewissen, na los komm, wäre  wohl das was der beethoven dem mozart entgegnet hätte, wenn sie sich in wien an diesem morgen begegnet wären.

nach einem strammen fußmarsch über den heldenplatz kamen wir im volksgarten an. geiles lokal im 50 ziger stil mit schick gewandeten wienern das ist jetzt wieder ne andere welt dachte ich so bei mir, eine echt tanzbare und schön anzusehende. mädchen und junge männer hatten sich alle mühe für ein entspanntes chill out gegeben. die kerle alle fein behütet in einer welt wo sich die frauen selbst beschützen können und alle mit ihren sicheren killerblick der einiges zum schmelzen bringt, aber meine ziele nicht, ihr engel der nacht.man muss ja auch an  den nächsten tag denken.erich hat zu mir gesagt, andora wir müssen kürzer treten und im selben augenblick, war mir klar das er/ ich an unser alter ego zu denken hatten, mal ehrlich, wer will da noch zum opernball?! ich ging noch ne runde knipsen und machte noch mein bild des tages

diese schöne behandschuhte zierliche hand führte mich dann zu ihrer mutter, der künstlerin raja diese kollegin macht echt schöne kerzenleuchter und ganze installationen mit ihrer lebenslust.

so gegen 3 in der frühe wurde mir klar was erich mir vor stunden gesagt hatte. ja mein lieber, zu spät, eine schöne wiener fee gab mir diese einladung mit einem lächeln für den kommenden samstag in die hand.

so jetzt ist es aber genug, wenn ich lese was mich da wieder erwartet,

sehr beeindruckend, da zu erzähle ich am montag wieder mehr, man jetzt bin ick aber och müde, machtet euch schön im leben, watt anderes wird euch nicht gegeben, und danke an meine ball garde, ihr ward wieder so lieb zu mir, danke. und ihr am anderen ende vorm schirm, jetzt abschalten, herzlichst und wieder janz eisern aus meinem wien, der meester

14.02.07

Liebe News Leser,
heute gibt es wieder die Nachrichten aus meiner Parallelwelt. die Achse Wien/Berlin war und ist  Kultur/politisch eine bedeutsame , bei Erich trifft man sich entweder gerade auf dem Weg in die eine oder  ankommend aus der anderen Stadt.

Anfangen tue ich heute mit Christian Eisenberger, ein Kollege der bei Wasser und Brot in seiner 40- tägigen Fastenaktion in einer Grazer Kirche leben/arbeiten & schweigen wird und danach mit seinen arbeiten ab 21.2. in Salzburg in der Galerie Altnöder ausstellt und das schon mal vor Erichs Tür angekündigt hat .

Eine Wienerin, die in Berlin sehr erfolgreich Theater spielt ist  Gabi Heckel, die verwichenen Tage waren unser Thema zu Berlin und mit den besten wünschen von uns machte sie sich alsbald wieder auf den Weg zurück an meine Geburtsstätte.

Ein anderer gern gesehener Gast war später von Erich aufgesucht einer der wirklichen Orgienmeister Österreichs - Hermann Nitsch - er kam gerade aus Berlin von seiner umjubelten Personalausstellung im Gropiusbau.

Zu guter letzt kam noch Wolfi Datzauer-Dieley vorbei, mit dem ich lange über die Situation der Autodidakten hier in Wien sprach, zum Abend hin, verabredeten wir noch einen Nachmittag bei ihm im Atelier, um zu sehen, ob wir etwas gemeinsam auf die Beine stellen wollen. –Aber das würde wieder eine ganz neue Geschichte werden.

Am Ende des Tages gab dann Erich und Columbo noch eine kleine Performance für die geneigten Gäste des Salons Er-Ich.

So wie ihr gemerkt habt, bin ich auch gar nicht mehr so krank und kann somit ja Morgen gleich mal das nächste Ding mit Erich aushecken, herzlichst und wieder ganz eisern aus dem Wiener Stadtleben, der Meester.

13.02.07

Liebe Leser,
die Wahl der Waffen ist für Künstler immer die spannendste frage wenn es um den Umgang mit anderen Menschen geht, da wunderte ich mich schon das eine oder andere mal über die art und weise der Wahl  welche Waffen die  Menschen so zum Einsatz bringen , dies förderte  bei mir mal wieder eine Arbeit zu tage die ich schon längst wieder vergessen hatte.

Von Menschen für Menschen andere würden sagen eine Welt in Balance, ich sehe und spüre all diese Waffen auf meinen täglichen wegen undsage mir jedes  mal wie bescheuert muss man als Mensch eigentlich sein um einer Sache so  zu verfallen , dass diese Waffen tödlich sind, fürs eigene seelische erleben , wie dies ist auch das alles nur eine Sache der eigenen Betroffenheit.

Schön ist die Arbeit trotzdem und  sie lebt durch eine  Momentaufnahme in meinem Leben jetzt auch  in der Zeitlosigkeit des “ World  web “.

Herzlichst, krank und eisern aus Wien, der Meester'

12.02.07

Liebe Blog Leser,

kaum waren die letzten Keramiken im Tagebuch, hagelte es Mails, ich will mich dem Wunsch einzelner nicht sperren, sehe meine Bilder ja auch als „ Arbeit am Menschen sein“. Lange Rede kurzer Sinn, hier sind noch einmal 3 schöne Werke.

Das erste zeigt die „2 Träumer“, dann folgt „Der Wiener Hund“ und zu guter letzt „Der Zündler"

Die jeweiligen Rückseiten der Bilder sind mit „ Gedankenskizzen“ zur Vorderseite bemalt.

Mit der Gewissheit wieder einige Leser glücklich gemacht zu haben, wünsche ich uns allen eine gesunde und befriedete Woche, wie immer herzlichst, krank und eisern aus Wien, Andora

11.02.07

Liebe Blog Leser,

Mich hat es am Wochenende mit einer Magengrippe ins Bett getrieben. Eigentlich wollte ich mit Lebenslust gegen den Rassismus hier in Wien feiern.
Erich hatte mich dazu eingeladen und mir dies als Alternative zu den für mich doch etwas gewöhnungsbedürftigen Bällen vorgeschlagen. Stattdessen lag ich mit nervösen Magen im Bett und habe versucht zu arbeiten.

Die Keramiken "Wiener Göre", "Frau mit Augenei" und "Hochgestapelt" sind mir als schöne Erinnerung für gelebte Episoden hier in Wien geblieben und die jeweiligen "Back paintings" erzählen dem geneigtem Leser  die "Zwischentöne" des von mir erlebten.

So ihr "Kunstsonnen" drückt mir eure Daumen, dass ich die Woche nicht als "Spitalgast" im Bett verbringen muss,
herzlichst und immer noch janz eisern aus dem schönen Wien, der Meester.

09.02.07

Liebe News Leser..
Grosse Dinge werfen ihre Schatten voraus.
Der Jänner brachte nicht nur nachdenkliches zu tage, es war vieles zu klären nach meinem Fazit der letzten Monate.

Neue Ziele worden gesteckt und Pläne für das Jahr müssen geschrieben werden und mit dem Rest der Marke Andoraworld abgestimmt werden. Auch der Künstler lebt nicht von seinen Plänen allein.

Aber freuen tue ick mir wie Bolle und ab März verrate ick hier noch viel mehr!!!!!!!!!!!

Herzlichst und immer eisern aus Wien.
Andora

07.02.07

Liebe News Leser,

Ja die Wiener Matrosen sind eine Gemeinde für sich und deshalb müssen sie sich bei jedem Landgang auch aneinander lehnen.

Wie ihr an dieser Vase sehen könnt wird es in Zukunft auch ganz figürliche Keramiken vom Meester geben.

Es bringt immer noch große Freude mit Ton zu arbeiten, in diesem sinne lass ich meiner Inspiration freien lauf und warte auf das was durch meine Hände ans Licht gebracht wird.

Herzlichst aus Wien, Andora 

6.2.07

Österreich isst Gusenbauers Krautsuppe und wartet auf eine Verbesserung der politischen Lage im Land.

Schenken tut man sich in diesem Land wenig, reden tun sie alle, nur schaffen tun sie nix. In diesem sinne warte ich hier auf einen Schub der Sonne.

Die Wurzel des Lichts scheint für die Menschen hier der einzige Lichtblick, die Politik gibt ihnen hier nichts. All das erinnert mich irgendwie auch wieder an Deutschland, bloß jetzt nicht auch das noch, also schell weg von der Tastatur und ran ans Keramiktier.

Herzlichst und immer eisern aus Wien.
Andora

25.01.07

Liebe leute,
auch wenn ich dieses jahr erst mit wochen der verspätung in die arbeit startete, so wollte ich doch gleich mit einem paukenschlag loslegen. Was habe ich mich auf die figur des pan gefreut.

aus pan wurde der golem!ja so ist das mit der fehlenden materialkunde.
Ihr könnt euch vorstellen, mit welchen augen ich dieses etwas betrachtete, die arbeit war nicht ganz umsonst, ich lerne nie aus und habe mir als schönen ersatz die gläubige schlange geschaffen.

Eine neunteilige wand oder tisch arbeit, ganz wie es beliebt. So und jetzt geht's zum arbeiten nach tirol, bis nächste woche, es grüßt der meester aus Wien wie immer ganz eisern.


andora

22.01.07

Liebe Webwatchers,

über diesen Eintrag, in mein Wiener Gästebuch habe ich mich ganz besonders gefreut. Herzlichst und wie immer eisern,
Andora

4.1.07

liebe leute,

das jahr hat schon mal gut angefangen.ab sofort hat der meester eine neue pr-agentur am start.

media consulting

20.12.06

Mein Weihnachtsgeschenk an alle: Meine Stasiakte
janz herzlichst, andora

20.12.06

fazit der letzten monate hier in wien,

so sechs monate bin ich jetzt fast hier und kann sagen es  tut gut hier zu sein.

kurz vor meinem weihnachtsurlaub besuchte ich auf anraten von adolf-issack noch eine ausstellung in der wiener kunsthalle und sah dort zu meiner großen überraschung meine von mir sehr geschätzte kollegin ONA.B wieder.


schön war det, zumal wir uns vor 10 jahren das letzte mal gesehen haben, es war als wäre es gestern gewesen.
ein leben in rot.


www.ona-b.com

wir ihr in meinem wiener tagebuch lesen konntet, habe ich viele schöne erlebnisse gehabt in den vergangenen 6 monaten. momente die auch immer von anderen menschen inszeniert und organisiert wurden sind. dafür möchte ich herzlichst danke sagen und hoffe das meine arbeit und konsequentz auch weiterhin von euch unterstützt wird.

wien hat mich in meinem suchen nach neuen ausdrucksformen inspiriert und geleitet. nur so ist meine neue leidenschaft hin zur keramik zu erklären. für mich als maler gerade zu eine befreiung weg von papier und leinwand hin zum ton.

wien ick danke dir!

ich wünsche allen lesern und fans, selbst meinen kritikern eine besinnliche zeit und melde mich jetzt erst einmal ab, wir lesen uns ab 10.1. wieder aus wien, andora


es war ein totentanz der generationen vom mozarts geist persönlich dirigiert!

mein besonderer gruß gilt der wiener künstlerschaft, den schauspielern hubsi kramer, erwin lederer, peter kern & gernot friedel(regisseur) und die sehr sympathische kristina sprenger.

sie und alle beteiligten musiker und die unzähligen helfer hinter den kulissen gaben dem ganzen erst die würze für diesen leichenschmaus.

wer mehr fotos sehen möchte, gehe bitte auf http://www.conny.at/


hier könnt ihr die bilder von meinem kollegen sehen: www.holdhaus.at

Wien, am 28.11.06

liebe web watchers,

ich meine es ernst, wien ist eine wirkliche hochkultur und das nicht nur weil ich es mir so vor stelle sondern weil alles was ich hier sehe  auch irgendwie dieser stadt entsprungen scheint.

erich lud mich zur vernisage „green flame part 1“ in die kunsthalle wien, direkt bei mir um die ecke am karlsplatz ein.

www.kunsthallewien.at

 

als erstes traf ich den direktor der kunsthalle gerald matt zum small talk, er ist nicht nur ein sehr charismatischer mann sondern auch als cosmopoliter gesprächspartner sehr unterhaltsam und informativ, daß zeigte sich besonders beim  talk mit pascale marthine tayou , einem künstler der ausstellung public space.


die ausstellung selbst mit doch recht natürlichen ansichten zum raum, machte die besucher selbst zum aktiven part..

carotti leidenschaftlicher fotograf,, erich und ich hatten wieder viel auszuhalten miteinander, viel gelacht wurde trotzdem.


besonders erfreut war ich über das wiedersehen mit rudi hübl dem macher des welcome – umbrella für g.w.bush, (weitere Informationen unter: viennaposterservice(at)gmail.com) und dem künstler und  galeristen mounty


zu guter letzt bin ich in den genuß einer fotoarbeit vom figaro gekommen,
der tag war mehr als nur intensiv, er war alltag in wien. und  ich bin auf arbeit, leute.

die schönste, die es geben kann für einen menschen.

27.11.06

wien lebt & wie !!!!!!!!!!

 

die einladung kam als zettel „ daß unser aller sohn, mozart, johannes chrystosomis wolfgang gottlieb amadeus nach einem jahr echten leidens nun im alter von 251 lenzen von uns gegangen ist“. was für eine ehre, ich bin nicht nur eingeladen sondern war heute auch noch zur vorbesprechung dieser superparty geladen.

 

das fest startet am 5.dezember mit einer totalabsperrung der domgasse  von Fabio Zolly. vis-a`-vis vom einstigegen wohnhaus des komponisten schreiten die gäste in trauerkleidung, perücke und barokkostüm durch einen aufbahrungsraum in den kleinen und sehr schönen bischhofshof, vorbei an der leichenkutsche mit den schwarzen rappen hin zu den festräumen. Wo unter andrerem Gernot Friedel die uraufführung von mozarts „faschingspantomime“ in der rekonstruierten orginalfassung inzszeniert.

 

schauspielerPeter Kern wird uns in der rolle des Peter Marboe erklären was er mit den 30  millionen  euro im mozartjahr so alles angestellt hat. kollege Rudi Hübl macht aus mozartplakaten würste und schöne sängerinnen mit chorverstärkung singen für uns arien & falcos amadeus.

Erich Joham
(mozarts friseur und meener) und Josef Winkler toupieren und pudern uns.

Regisseur Hubsi Kramar erscheint uns zu mitternacht als Mozarts geist.

Kinders ick  flip  aus und das schärfste, die frauen  speisen exklusiv hinter der kordelsperre  denn  mozart war nur ein lakai.

meinen kollegen Rudi
Holdhaus haben wir det  janze zu verdanken von ihm stammt das konzept und dieses wunderschöne buch, das er mir schenkte, mit der widmung, “mit schönen küssen für andora- wenn’s fohrt dann fohrt´s“ -  soll heißen, wenn’s läuft dann läufts...


Kinders das war erst einmal die ankündigung, mehr in den tagen nach dem fest..

herzlichst und immer eisern aus wien,
hier steppt der bär!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

26.11.06

liebe leser,
die eichhörnchen bunkern heuer noch immer nicht, soll heißen, der winter hat mein neues zu hause noch nicht erreicht. da lag es für mich nahe ,Erichs lockruf zu einem seiner kleinen aber feinen ausflüge zu folgen. diesmal ging es mit seinem 50 jahre alten käfer!!! nach Klosterneuburg vor den toren wiens ,zum sammlerpaar Essl. meine fresse, was für ein anblick bot sich mir da, unvorstellbar groß und schön ,sah ich vor meinen augen einen palast der europäischen zeitgenössischen kunst  ,in vollkommener optischer klarheit, mitten auf der wiese stehen.

der familie Essl gehört die große baumarktkette Österreichs (BauMax) und wie nicht zu übersehen war, haben sie ihr herz an die kunst verschenkt. na da weeß ick doch wo meine nägel in zukunft gekauft werden .ich wußte sofort wieder ,warum ich hier bin leute.

 

Nach einem ausgiebigen und lehrreichen plausch mit der hausherrin und der artigen übergabe meiner „Wiener Blätter“ in kalenderform für die familie, gab es erst einmal eine schöne führung.

 

 

angefangen von den neuankäufen ,über eine kleine ausstellung mit Schweizer arbeiten, bis hin zu der jungen kunst aus China ,war viel qualität zu sehen , für eine so große private sammlung von zahlreichen unterschiedlichen künstlerischen positionen.

 

froh gestimmt machte Erich mich dann, in kleiner netter runde, noch mit einigen größen der wiener kunstszene bekannt und so wurde das museumscafe an diesem nachmittag, zu unserer kantine. mit Gustav Böhm (alter meisterschüler von Arnulf Rainer) analysierte ich dann meine erste  haarlocke ,die mir mein figaro schenkte.

warum mit gustav?
ich verrats euch.es ist eine locke von ebent diesem Arnulf Rainer, die er mir gab und ich hatte sofort eine idee, wie ich in zukunft mit den haaren von berühmten  zeitgenossen zu verfahren habe. von der aber noch nicht geschrieben wird.
hier nur schon mal die archivierte locke!

www.sammlung-essl.at

 

So verging der tag wie im flug, und wir beschlossen den abend in  Weidling in einem Buschenschank zu beenden. für die Piefkes (deutsche in lautstark urlaubender form) unter uns sei hier vermerkt, daß die Buscheschanks nur noch selten in Wien zu finden sind ,weil sie im gegensatz zum herkömmlichen Beisl nur selbstgemachtes zur verköstigung darreichen. das schmeckte außerirdisch gut. ein janz heißer tipp  kinders und. allet selbstgemacht von Gerti & Christl beim Zeiner.

 

 

vor dem mono/dialog hatte ich mir innerlich gewünscht auch die realen persönlichkeiten Jelinek/Zilk  kennenzulernen, dank der wunderbaren darsteller dieser realsatire möchte ich mir das jetzt ersparen. irgendwie hat er-ich immer den richtigen riecher wenn es um meine unterhaltung geht, danke mein liebster wiener.

also leute, auch dieses theater ist einen besuch wert, allein schon wegen er örtlichkeit in dem sich die schöne rote bar befindet.

wie immer herzlichst und eisern aus wien,
grüßt der meester.

 

mit dem nötigen respekt dem gegen über was wir da wohl antreffen werden zog die werte künstlerschaft dann vom sacher zur burg und verlebte bis zum abend eine kontaktbörse aller erster güte.

dank der schönen begleitung von Mira und Columbo hatten wir eine menge spaß und wieder viel gelernt.

geschenkt bekommt man auch in wien nur das leben!

www.micha-als-columbo.com

so dett war et erst mal wieder, mit schönen grüssen aus der parallel welt, herzlichst und immer eisern aus wien, andora 

 

 

countertenor Mircea Mihalache und dem luftgitarren-staatsmeister von österreich Rainer fussgänger, szene- friseur Er-Ich und vielen  anderen künstlern und künstlerinnen.

9.11.2006

LIEBE TAGEBUCH LESER

HIER DIE NEUESTEN ARBEITEN, MEINER WIENER KERAMIKEN, IM GROSSFORMAT (BODENVASEN) MIT DEM SINNLICHEN TITEL: "POESIE AM NASCHMARKT"

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26.10.2006

LIEBE NEWS LESER,
ÖSTERREICH FEIERT SEINEN NATIONALEN FEIERTAG UND DER KÜNSTLER GRATULIERT MIT EINER WIENER KERAMIK.
SIE TRÄGT DEN TITEL “MOZARTS FRISEUR IN WIEN”.
INSPIRIERT VON EINER GESCHICHTE DIE WOLF WONDRATSCHEK SEINEM UND MEINEM FRISEUR ER-ICH IN WIEN GEWIDMET HAT.
ICH WÜNSCHE SEINEM LAND EIN WENIG MEHR SELBSTVERTRAUEN IN DIE EIGENE COURAGE UND DAMIT EINHER GEHEND.
EINE WASCHUNG VON INNEN HERAUS DAMIT MAN SIEHT, WAS EIN SELBST VERSTÄNDLICHES NEBEN EINANDER VON GEGENSÄTZEN AN SCHÄTZEN BEHERBERGEN KANN.
GANZ WIE BEI ER-ICH IM SALOON, MAL GANZ NATIOAL GESEHEN.

HERZLICHST UND IMMER EISERN AUS WIEN.

 

29.09.2006

Meine täglichen Spaziergänge durch die Stadt fördern manchmal seltsames zu Tage.

Da fiel mir in einem der besten Antiquariate (von denen es hier einige gibt) die Ausgabe  der Kronen Zeitung vom 12 November 1926 in die Hände

Dies ist der Tag an dem Österreich sich 1918 die Ausrufung der Ersten Österreichschen Republik genehmigte.

Heuer am 1.10.2006 finden in diesem Land Regierungswahlen statt und es scheint als hätte sich seit Jahrzehnten nichts verändert

Sah ich doch auf der Zeitung von damals eine Zeichnung von einem mir nicht bekannten Zeichner, der den Verfall der Republik anmahnte und das ja nicht zu unrecht.

Ich habe diese Zeichnung zum Anlass einer neu Interpretation genommen,  weil sich an der damaligen Aussage nicht viel geändert hat, schaut man sich das Vorwahl Gemetzel, in diesem so schön in der Tradition verhaftetem Land , als  Ausländer an

Man schlägt sich  verbal unter die Gürtel-linie , verklagt sich und verkauft die eigenen Landsleute für dumm.

Die großen Parteien in Austria malen mit dreckigen Farben ein Europabild direkt auf die Wand, unbewegliche Tradition und ganz schlechte  Polemik geben ein Kessel buntes für jeder Mann.

Herzlichen Glückwunsch zu solchen Politgeiern, meine Wahl is det ja nisch liebe leute.

Wie dachte schon der Gärtner 1926  „ Der Baum könnte so schön gedeihen,wären da nicht die ganzen Raupen“.

Dem gibt es von meiner Seite wenig hinzu zu fügen, herzlichst und immer eisern aus Wien, Andora 

 

29.09.2006

Liebe Webwatchers

Mein neuestes Wiener Buch in 10 Krügen:



LINK: PDF-FILE der KRÜGE

18.09.2006

VIENNA´S WORLD GLOBAL SKULL OF WOLFGANG AMADEUS MOZART, ODER EWIG IST NUR DER WANDEL IM HANDEL DAMIT.
DER SOMMER ZIEHT DAHIN UND DIE STADT SCHEINT SICH ZU WANDELN .
JETZT KOMMT DIE ZEIT DES IN SICH HINEIN HÖRENS , DER REGEN  WIRD STÄRKER UND DIE DÄCHER SCHEINEN DÜNNER,
ZERFLIESSEN REGELRECHT UNTER  DEN TRÄNEN DER GÖTTER.
SO ODER ÄHNLICH WIRD ER  WOHL WERDEN DER HERBST IN WIEN .
DAS MORBIDE ERHÄLT EINEN NEUEN SCHEIN.


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12.09.2006

Wien hat mich wieder und der Sommer schenkt uns seine letzten Strahlen der Wärme, arbeiten und genießen in so einer schönen Stadt ist ein wirkliches Privileg.

Auch wenn es mir scheint , dass die wohl letzten Sonnenstrahlen unter den anderen Männern einzig das begehren nach der Wiener Parade auslöst. Hier sind immer noch alle im Urlaub .

Mir kann es egal sein, ich konzentriere mich auf mein neues sein, herzlich und immer eisern aus Wien,

Andora   

31.08.2006

ANDORAs Fächer für den heissen Wiener Sommer!

Titel: "Und ab jeht det durch die Melange!"

 

 

29.08.2006

Liebe Webwatchers,

ladet euch ein Mega-Highlight auf euern Desktop! DIE NEUEN WIENER KERAMIKEN VON ANDORA SIND DA! Ladet euch die PDF (2Mb) runter:

 

hier klicken!

 

 

29.08.2006

Liebe Webwatchers,

Dies sind erstmal die vier letzten Bilder vor meinem Urlaub aus Wien.  Jetzt gehts erstmal eine Woche lang zum "vernünftig" Fussball-gucken nach Deutschland.

16. August 2006

Andora zur Wein Verkostung  in Gols am Neusiedler See

Das war ja eine Überraschung am Nachmittag, da frage ich nach dem Weg und werde prompt von Hans spontan zum Selbstgebrannten ins Haus eingeladen.
Damit habe ich nicht gerechnet, so einen freundlichen Menschen wie ihn treffe ich auch nicht alle Tage.
Hans das war eine sehr schöne Geste an einen „Piefke“, Danke für deine Gastfreundschaft!!!!!! - Gols am 4.8.06


16. August 2006

Das zweite Wiener-Tagebuch besteht aus 10 Bildern und hat das Thema »Integration in Österreich«. Download PDF (1.2 MB)



09. August 2006

 

Liebe Besucher,dass hier  zu sehende 1.Wien Buch besteht aus 16 neuen Bildern, die euch vielleicht ein wenig von der Freude vermitteln, die diese Stadt an mich abgibt.herzlichst, andora


Download PDF
 (1.2 MB)



26.juli

Liebe Freunde,


meine Einfahrt in den Wiener Westbahnhof im 15. Bezirk vor einigen Tagen war gelinde gesagt ein Schock .Ein Zweckbau aus den fünfziger Jahren. Empfing mich..

Beim zweiten Blick wurde ich „ erlöst“, der alte Zarenzug stand als „ Majestic-Train“ zur Abfahrt auf dem Nebengleis bereit.

Rein ins Taxi und vom 15. in den 4. Wiener Bezirk in das Freihaus viertel, ein Haus von 1896, wunderschön restauriert, in der Schikanedergasse wird für die nächsten Wochen mein neues zu hause sein.

Wohnen im Zentrum Wiens ein echter Traum geht in Erfüllung.

Als nächstes mußte natürlich ein Handy und der Netzzugang her, auch dies ist erledigt.

Ich bin wirklich froh diesen schritt gemacht zu haben, jetzt wo ich Sehe wie schön diese neue Stadt in meinem Leben ist!!!!!

Eine Wochenkarte für die ersten Erkundungen Wiens ist gekauft und so werde ich die nächsten Tage dazu nutzen diese schöne Stadt zu erforschen.

Am Wochenende geht es erst mal zu Austria Wien ins Stadion, ich ahne allerdings, daß ich dies nur mit mäßigem Interesse tue und wohl auch deshalb weil am 3.Spieltag der neue Meister vom Brausebrauer aus Salzburg zum Spiel kommt

Zum Fußball schauen, komme ich dann. doch lieber nach Deutschland.

Habe mich aber schon nach einer alternativen Sportart erkundigt, die Wiener sollen sehr gut im American Football sein, daß habe ich in den Staaten als Alternative auch getan.

So ihr Lieben ,wer von euch schon mal in Prag oder Budapest war, weiß wovon ich schreibe.

Augen auf und durch die Melange`, herzlich und bis demnächst Andora.

Wien am 26 Juli 2006

1.August.2006

Mein Tagebuch zu Wien ist keine Schwarzmalerei, mein Requiem zum selbigem ist wahrlich keine Totenmesse und dies nicht ohne fremde Anteile, Danke allem was mich inspiriert.



Zwischen Heimat und Obdachlosigkeit,

Ich sage es mir jeden morgen, diese Stadt ist soooooooooo schön !!!!! Meine Jahre in London    New York und Moskau waren es auch aber sie entbehrten dieser überall zu sehenden sinnlichen Architektur die diese Stadt für mich zu einer geliebten macht.
Wien ist eine, die erobert und gesehen werden möchte und in diesem Sommer voller Licht in jeder Gasse.
Jeden Tag ziehe ich einige Stunden abseits der überfüllten Touristen Pfade um die Häuser und gehe mit langsamen Schritten durch die Quartiere, atme seine ganze Städtische Schönheit in mich hinein. Ich genieße den Sommer in der Gewißheit das Wien die Stadt der vier Jahreszeiten ist und im Herbst den „ Nobelpreis der Wehmut“ bekommt.



Menschen ,Menschen san ma Alle!


Das ist bei ca. 2 Millionen Einwohnern die erste Station der Selbstfindung in meiner neuen Heimat Stadt und mit den „Rittern des Chic“, den Sandlern (Obdachlosen) und Drogenkids muß man in jeder Stadt leben, in Wien war und ist es meiner Meinung ein Element der Wiener Gesellschaft, daß man sich mischt, eine Wiener Melange wie ich sie jeden Tag mehrmals zu mir nehme und die man in Deutschland nicht mehr antrifft.
Alles Walzer oder Was ?

So ähnlich muß es dem Genie Wolfgang Amadeus Mozart gegangen sein zu seiner Zeit . Im Jahr des Herrn Anno 2006 feiert man hier zu Lande seine Auferstehung als waren Pop Star.Der einzige Fehler dabei ist, daß die Netrebko singt und der Meister darf bei dieser Orgie der Stimmen Götter leider nicht mit feiern .Dabei ist es doch alles Seins und Überhaupt zelebriert ja so ziemlich das ganze Land zwischen Salzburg und Wien den Mozart. Ein Sommer mit zum teil ziemlich geilen Aufführungen.

Die Party findet ohne ihn statt, ich habe trotzdem meinen Spaß damit und Österreich hat sich schnell mal eine neue Ehrenbürgerin geschenkt mit der Netrebko . 
Man sollte im Wien von Heute nicht versuchen die Vergangenheit zu finden, das läßt sich am besten mit dem Museums Quartier beschreiben, einer der schönsten Museums Plätze  ein Europa .




lesend, staunend, liegend am boden, vor glück !
So und immer in ruhe, meine Herrschaften denn dies ist ein Sommer mit  gemach .so genieße ich  jeden Sonntag und verbringe Stunden der Besinnung in „ meinem“ Quartier.
 

Tatsächlich hat sich Wien zu einem wichtigen Zentrum für Zeitgenössische Kunst entwickelt .Dies ist schon ein erstaunliches Phänomen in einer Stadt, die so sehr aus ihrer Vergangenheit schöpft und das mit seiner  zum großen Teil sehr konservativen Bürgerschaft .Die über 20 Jahre Meinungskriege ,Visionen und deren Demontage, einen Wiener Kultur Krieg vom feinsten über ein heute in Europa  zum feinsten gehörendes Gesamtkunstwerk führte.
Mein Dankes Gruß gilt dem Kämpfenden Wien für diese Ode an die Kunst.
So und jetzt mal wieder ran an die Buletten heute ist mein Waschtag und ich muß den Augustin noch fragen wo denn meine Contanze wohl bleibt.



Herzlichst aus Wien am 1.8.2006 , Andora