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23.10.07 | wiener und andere aktionisten teil1immer wieder fette beute im anatomietheater, der wohl aktionsreichste spielort den ick hier in wien kenne, fast jeden tag vollet programm. diesmal standen die szenen einer ehe bzw. dark city von gerhard fresache auf 25 ebenen auf dem programm, wat für ne meute, zum teil von mitgliedern des klagenfurter ensemble und wiener laien gespielt. ohne großes bühnenbild stark in szene gesprochen und gesetzt, ein gelungener sonntag abend. am montag gings dann gleich wieder in hubsis refugium um die tanzperformance „ amorphose versuchsanordnungb/11“ zu erleben. eine körpertheatrale episode im pathologischen seziersaal des ehemaligen k.k.thierarzney-institutes in wien, von claudia wagner und peter königseder in wechselnden positionen. so kindass, habt da wat verstanden? nö - ist nicht so wichtig, dass ding muss man erlebt haben, es ging an meine substanz und det will wat heißen, wat nicht meint, dass es irgendwie grausam war, eher anders herum, still und intensiv. künstlerseele wat willste mehr. hier noch schnell zwee tipps für wien besucher oder meiner geneigten leserschaft dargereicht. jau und det jeht jetzt jeden tag so weiter die janze woche lang. langweilig ist wien nun wahrlicht nicht. meldungen an mich wie immer über meine kontakte seite, weiter machen und weiterhin viel spaß am leben, herzlichst eisern aus wien, andora 22.10.07 | wieder zu hausejau, letzte woche kaum angekommen winkte rudi holdhaus mich in sein atelier. er präsentierte eine kleine und feine ausstellung der cosmopoliten mai ament, eine gefühlte berliner griechin mit japanischem flair auf der suche nach klarheit und stille. peter kern, berühmt auch für seine kräftigen rauen rufe hinein in die wiener welt, versuchte mit den unregelmäßig eintretenden besuchern der vernissage einen eindrucksvollen dialog schwacher seelen zu händeln. nicht ohne den zu spät kommenden eingehend zu erklären das ihre missachtung der dargebotenen kunst eine nicht unerhebliche schwächung ihrer persönlichen kaufkraft zur folge haben wird. unter verkündung der höchstpreise bestrafte er mit geschnittenen worten das maulende volk, herrlich. bei dieser gelegenheit möchte ich nicht versäumen, hier auf seine neuste regiearbeit hinzuweisen, die auf der gerade laufenden viennale gezeigt wird. was erich mit seinem kumpel l.a.k scheybal dazu brachte über orginal und fälschung zu fachsimpeln. rudi war wieder voll der gäste labsal und gab alles, jut abjefüllt mit allem menschlichen ergüssen begab ick mich abschließend zum boxen und gedachte dabei den bildern des abends. hat eugenija wieder jut jemacht und jetzt jute nacht, morgen jibt det wieder theater mit hubsi kramar in seinen 3 räumen, herzlichst eisern und herbstmüde aus wien, der meester 26.09.07 / wieder auf tour.jau meine kunstsonnen, es geht wieder mal in meine unjeliebte heimat, hauptdarsteller in einem film über meine jugend als partisan machen, grins. so in diesem sinne wünsch ick allen lesern love, peace & ne beschauliche zeit ohne mein jequatsche hier, herzlichst eisern noch aus wien, andora. 16.09.07 / getarnter unglaube wird mir zum verhängnis.die heiße jahreszeit neigt sich dem ende zu und einigen meiner mitmenschen brennt die sicherung durch.ein wochenende im grenzbereich. wie sooft am samstag, führt mich der dritte weg immer zu erich, ein ritual um dem tag eine grundlage zu geben, der je nach ausbeute, sinnvoll oder sinn entleert seine fortsetzung findet.
jau dachte ich, so hat der papst sich den sonntag wohl nich vorjestellt, als er vor tagen in wien predigte und zur inneren sonntäglichen einkehr aufrief. jau und wat macht man mit so einer „mitmenschin“, ick zitierte ihr mein shirt motiv und hoffe auf den dalai lama, knallen konnte ick ihr ja keene. so eingespukt, machte ick mich an die arbeit zu meiner ersten „humanistischen monstranz“, die ich „buddhas bestem mann“ widme. der zu meinem glücklich sein folgendes zitat beitrug: „wenn wir wollen, dass unser glück beständig bleibt, müssen wir die art verändern, wie unser geist arbeitet.“ 14.09.07 / wieder zu hause.ich war ja in den letzten tagen und wochen schwer in sachen wohnraumhelden dasein auf orga tour und bin doch erstaunt wie man immer wieder kräfte bündeln kann. die kunst hat ja bekanntlich viele facetten, erstaunlich ist nur immer wieder, was man mit ihr doch alles bewegen kann. werde in den nächsten tagen erstmal erich, eugenija und rudi holdhaus aufsuchen, um zu sehen wat hier in wien wieder abjeht, der papst hat meine kollegen und alle „wienstadler“ ja wieder verlassen ist weg und hinterlässt hier für seine schafe den tipp sich per sms segnen zu lassen. jut das ick det nicht mitjekrickt habe, hätte sonst richtig zu tun bekommen der alte hirte, statt „empfängliche“ über ein call center zu segnen, sollte er mal nen bisschen mehr reagieren uff det janze humanistische elend um uns herum, wat macht der bengel bloß mit der janzen kohle? 04.09.07 | intrest pity truthliebe wiener und andere artgenossen, zur zeit könnt ihr mal ein wenig im deutschen news bereich lesen. bin unterwegs im namen der göttin, der meester. 24.8.07 | lucy mc evil brillierte als evita peron im 3raum anatomietheater.endlich ging`s mal wieder ins 3raum zu hubsi kramers schwarzes theater, er meister seines fachs hat wiens trashigste theaterlocation zu einem tummelplatz excelenter ausnahme talente gemacht. hubsi steht ja schon seit monaten uff meiner wunschliste als partner für wien, um so schöner war es, dass er mir am abend nach der vorstellung sagte, „ andora beweg deinen arsch in meinen laden, lass uns was zusammen tun.“ so ihr genießer, dass soll es für heute erst einmal gewesen sein, muss wieder uff reisen und den botschafter für eine bessere welt mimen. nächste woche jibt det wieder news aus wien, herzlichst eisern. 13.08.07 | schön, erich hat schon auf mich gewartet.da war ick gerade mal eene woche uff achse und erich legt sich ins regal, abgewartet hätte er, was ich neues aus deutschland mitbrächte, der alte hund muss auch mal wieder neue aufgaben kriegen und urlaub machen se im moment ja sowieso alle hier in wien. nimmt man die linke abbildung allein unter die lupe so kann man sehr schön sehen, wie ein frauenschuh und ein revolver zusammen passen, wie aus einem guss sozusagen. 30.7.07 | erich gibt mir die sporenich bekomme ja so 2 mal die woche von erich die ereignis und kontrollanrufe. soweit nichts besonderes, eher hilfreich und manchmal amüsant, dann wenn die sprache das grollen der berge nachahmt. das hat sich letzte woche geändert, erich diesmal kopfgesteuert, reicht das telefon mittlerweile gleich an die für mich infrage kommenden gesprächspartner weiter und ermahnt mich danach sogleich ja die avisierten termine wahrzunehmen, da ich jetzt endlich mal raus müsste aus meinen concooning. das ich mich nicht zurückziehe sondern hart an mir und meinen werken arbeite läst mein figaro nicht „gülden“, leider. das brachte jede menge infos und mir gleich noch ein ausstellungsangebot für berlin und im januar auch hier in wien .es wurden noch einige schöne stunden mit meines gleichen. 24.07.07 | erich schickt mich zum abkühlen ins museumbei diesen temperaturen springen die menschen im viereck, die stadt macht urlaub, dünstet vor sich hin. in meinem abgedunkelten raum läst es sich im moment nicht leben, die sonne hat sich meiner bemächtigt und so ziehe ich durch die stadt, suche mir räume um mich der hitze zu entledigen. mein erster weg geht immer zu erich, neuigkeiten austauschen und sehen wer noch lebt, von den alten wiener säcken. schnell ward aus einer trümmerfrau eine symbolhaft zerrissene geworden. was das nun wieder zu bedeuten hatte wusste nur die sonne allein, um den tag mit sinn zu füllen, entschloss ich mich zu einem gang ins www.moya-vienna.at museum für junge kunst und natürlich das einzigste in europa, ein gang durch dieses haus kann ich nur jedem wienbesucher empfehlen, andere sichtweisen erreichen das hirn und bringen inspiration pur. es liegt gleich neben der burg. so ihr sonnen, ihr merkt es ja , der meester ist immer noch schlapp und etwas unkonzentriert, also mach ick mich wieder an die arbeit, wische mit meinen schweissperlen weiter die leinwände rein. 19.07.07 | eiserne fundstücke, teil 2gestern gings für die u 20 von österreich zur sache, dass jahrhundertspiel um den ersten finaleinzug einer österreichischen mannschaft anlässlich einer fußball weltmeisterschaft in edmund am andern ende der welt. um 1.45 uhr mez, ich habs gesehen janz eisern hatten sich einige spieler ihre startnummer aufs haupt rasiert, trotzdem oder vielleicht weil es nicht alle taten, ging diese einmalige chance mit 0:2 gegen tschien verloren. an einer unterschiedlichen spielstärke lag es nicht. die hier abgebildete fetisch hose „ unsere liebe , unser stolz teil 2“ zeigt euch den arsch der hose, gespickt mit allen historischen daten „meiner eisernen“ in berlin, die noch freien stellen hebe ich mir für unsern aufstieg im nächsten jahr auf. beide ergebnisse waren so nicht vorhersehbar, sind aber ganz simpel zu erklären, jede aufgabe wird im kopf entschieden und ist eine sache der ansicht und darum haben auch diese „eisernen werke“ je zwei, in diesem sinne ein eisernes und charmantes wochenende für alle uff der welt, der meester aus wien. 15.7.07 | wien bietet jede menge eiserne fundstückeliebe leute, er ist behaarlicht, beherrscht und charakterfest. frech, rigoros, unbeirrt und willenstark verfolgt er dabei seine ziele, alles eigenschaften die das eiserne in mir und der welt verstärken und damit jede berechtigung in meinen werken finden, die diese längst vergangenen tugenden verdient haben.
beide objekte sind fundstücke vom verwichenen wochenende und wie man sehen kann unwandelbar zudem gemacht was sie sind, eisern und geil. 7.7.07 | augen auf und dann ging es ab durch die melange mit meiner bande.ja liebe leute , am letzten wochenende wurde es ernst für mich hier in wien. meine alten ultra kumpels von hannover 96, jens und schmidti aus n2 haben mich besucht um mit mir eine exkursion ins wahre wien zu unternehmen. weit wäg vom intellektuellem geschwätz. der weg nach hütteldorf ins hanappi stadion war gepaart von hindernissen, da gab es gleich zu beginn eine bennende u-bahn ( technischer defekt ). durch das umsteigen auf die tram kamen wir sogleich ins gespräch mit rapiedlern, die uns mit ins stadion nahmen und wohl auch gut gesonnen waren. ja ihr sonnen wat soll ick sagen, och det war ein sehr schöner tag mit tiefen einblicken ins wiener jemüt, der schuppen ist dermaßen abgerockt das es schon wieder geil war auf den spuren des dritten mannes zu wandeln. der “wiener alien“ ist das was jens und schmidti am montag abend waren als sie aus dem flieger in hannover stiegen, ziemlich durch gedreht und voller eindrücke über mein schönes wien. 04.07.07 | jeder hat da so seine eigenen ansichten..wien ist für die einen ein verschlafenes nest und für die anderen, wie mich eine der schönsten städte auf dieser welt, genug gesehen habe ich ja. ein jahr ist jetzt vorüber und ich habe meine wahl nicht bereut. entgegen aller vorhersagen ist dies eine blühende und sehr lebendige stadt und genau das was ich als kreativen input brauche. so ihr sonnen, hier dann auch gleich mal den tipp für den monat juli: www.mak.at 22.06.07 | wien/london/wien – wembley, mosaike meisterwerke im freien und „The Death of Taste“ja ihr kunst sonnen, dieses mal weilte ich auf einladung im londoner westend. mein hauptaugenmerk galt der architektur des neuen wembley stadium und dessen brauchbarkeit für die harten tradionellen fußball fans, like me. ebenso den pop art mosaiken im londoner stadtbild und zu guter letzt der neuen arbeit von damien hirst. meine erinnerung verlangte nach einem exzessiv expressiven wochenende, weit gefehlt, es war intensiv und voller eindrücke, dass das leben in london gar nicht mehr dem entspricht was ich so pflege, fast and slow zu einer besonderen qualität im leben erwachsen zu lassen.
wieder mal ein coup für schlappe 75 millionen pfund und bevor es im kabinett von popsänger georg michael und seinem freund verschwindet durfte ich einen blick auf das schön gelungene objekt werfen, es aber nicht fotografieren, da die vielen diamanten meine augen geblitzt haben. getröstet haben mich die mosaike von meister eduardo paolotzzi, alterswerk und einfach nur schön.
es war doch erstaunlich das sich in der world of fashion auch nur relativ wenig geändert hat in den letzten 20 jahren, trotz internet und fashionweek aller orten. ich für meinen teil denke, dass sich zeitgemäße qualität überall auf der welt durchsetzt, man darf sich nur nicht verzetteln sonst tanzt man auf tausend hochzeiten und damit auf keiner richtig. aber da halte ich mich lieber raus habe eh schon genug mit meinem feld zu tun. ich konnte es mir natürlich nicht verkneifen dem plakat noch das „notwendige etwas „ zu verpassen um das alles etwas anschaulicher zu machen, worum es den kollegen in der modewelt zu gehen scheint. so ihr sonnen det war ja mal wieder ein spannender exkurs durch meine welt. nix urlaub, arbeit nenne ick so wat und wem det nicht passt der soll sich schleichen, meinen getreuen vermelde ich hiermit schon mal einen heißen tanz durch den sommer, machtet jut und habt euch lieb, herzlichst eisern aus meiner welt. 21.06.07 | andoras neuet auto für wiens fußgänger.ja leute irgendwie kriege ich meine klamotten nicht mehr durch wien jetragen. zu viele tüten mit keramiken und der täglichen nahrung machen nicht nur muckis, det zerrt och an den nerven. also nahm ick mir ein beispiel an den älteren herrschaften und habe mir mal janz schnell diesen „hacken porsche“ jemacht und damit der wohnraumhelden heldenliga das erste gefährt für fußgänger beschert. ja ihr kunst sonnen, es jibt keene probleme, es gibt nur verschiedene lösungen, ick habe meine jefunden. in diesem sinne, machtet jut bis nächste woche, da gibt es dann einen bericht aus london, natürlich mit wien bezug. 20.06.07 | implustanz: der tipp des monatsknochen wollen tanzen sonst fängt die knochenmühle an zu ranzen. so oder ähnlich dachte ich schon im verblichenen jahr. ab 12.7. ist es wieder soweit, für einen monat tanzt die janze stadt impulstanz ist glaube ich, dass größte tanzfestival europas 4 wochen jeden tag. das feinste vom besten und das jeden tag, echter wahnsinn macht sich breit. 15.6.07 | so jetzt geht’s wieder los, liebe wienerman könnte och sagen es ist hochsaison und arbeit ohne ende. neue objekte sind in arbeit, so viel das ein brennofen schon mal vorsorglich den geist aufgeben hat. nebenbei muss eine ausstellung und ein konzert für die wohnraumhelden in wien organisiert werden für oktober , videodreh bei erich mit den helden und vieles andere mehr, ja mensch und det allet bei den temperaturen. wie ick det allet schaffen soll und nächste woche steht och noch der inventurbesuch meines managments an, auh backe det wird hart. 13.06.07 | euro 2008 in wienliebe news leser, auf grund der verträge mit dem sponsorbier lieferanten, was es hier in wien normal nicht zu trinken gibt, würd erwogen deshalb alkeholfreies auszuschenken, dass geht ja gar nicht leute. wo lebt ihr denn, fußballfans wollen feiern und dazu gehört ein ordentliches bier. 05.06.07 | kriminacht in wienliebe news leser, bei 3o grad im schatten nahm ich erst mal bei erich im sessel platz und lies mich von ihm über die tradition der kriminächte in unserer stadt unterhalten.
was hatten erichs freunde da wieder aufgefahren, alles vom feinsten, speis und trank von den bauernhöfen niederösterreichs, herrliche köstlichkeiten für deren qualität ich bürgen kann denn ich habe ausführlichst probiert und so möchte ich euch die folgenden links ans herz und in eure mägen legen. www.kriminacht.at | www.kaes.at | www.lehnerweine.at ja und es war natürlich auch wieder ein treffen der exilanten hier in wien, erich schart sie um sich wie das licht an dem die insekten kleben und alle wie immer schön gewandet und in erwartungsvoller spannung. einer meiner lieblinge ist der düsseldorfer „WOJ“ immer adrett und fein erzogen hat er mich schon bei mozarts leichenschmaus mit dem lied von der „krummen lanke“ empfangen, als gruß an den neu wiener. 24.05.04 | mühlbauers modistinen retten künstlerseelenwas habe ich mich über mich selbst geärgert, letztes wochenende war ich wieder mal als poser für den film „freitags in der grünen hölle 20 jahre danach“ in berlin unterwegs.
christine hillinger heißt diese „gutmenschin“, sie machte mit ihren kolleginen das fast unmögliche noch möglich.
21.05.07 | putin und clinton bei gusi in wien zu besuchliebe news leser, wien befindet sich diese woche im „ausnahmezustand“. die wiener haben ja so eine ganz eigene beziehung zu ihren besatzungsmächten, man könnte auch schreiben, wien wurde von ihnen aufgegeben, zu „eigenbrödlerich“ und nicht in den griff zu kriegen die wiener anno 1945.
so wie ich die drei zusammen sehe, spielt der eine saxephon wie ich meine maultrommel, der andere kann dich bei einer umarmung töten und mitten drin als gastgeber der gusi, in seiner lieblingsrolle als bundeskanzler, in der falle.
was wird das wohl geben, zumal der „russki“ ja auch noch seine militärs und millardäre im schlepptau hat.
bringt er vielleicht auch noch seine mig 29 als alternative zum eurofighter mit? oder will putin seinen mannen nur das schöne ehrenmal der russen am schwarzenbergplatz zeigen?
ich weiß es nicht, hoffe aber auf den wiener schmäh und ein unverkäufliches wien“, nicht das ich in der stadt bald die selben leute wie in moskau treffe, dann kann es hier ganz schnell auch wieder sehr ungemütlich werden.
in diesem sinne, herzlichst und eisern, schon wieder aus berlin, andora
10.05.07 berlin/wienliebe news leser, da ich zur zeit wieder mal viel reise nutze ich die gelegenheit und überarbeite für mich und euch meine webseite. auf 2 neuerungen will ich hier mal kurz aufmerksam machen, ich werde die kopfzeilen verändern, die sind mir zu starr und langweilig geworden. und verschiedene icons instalieren, die euch in zukunft besser anzeigen wo und was hinter einzelnen bildern noch versteckt ist, zur besseren einsicht so zusagen.
so das soll`s erstmal für diese woche gewesen sein, herzlichst und eisern von unterwegs aus, habe die ehre, andora
berlin/wien am 9.5.07liebe wiener, aufgestiegen bin ich mit meiner mannschaft leider nicht in die 2.bundesliga, aber und das ist das eigentlich wichtige daran, wir sind der meister der herzen geworden.
solche gesänge möchte man im nächsten jahr zur euro 2008 bitte auch hier in wien erleben. stellt euch einfach vor, dass eure fussball manschaft mal wieder verloren hat und ihr trotzdem noch 30 minuten nach spielschluss singend eure elf und euch selbst feiert, dass ist doch ein großartiges gefühl. das sah ich bisher nur bei den eisernen unionern in berlin, ja und da es ja in unseren zeiten wenig zu feiern gibt, weder in berlin noch in wien, zeige ich hier mal wie es gehen kann, indem man singt und das ist euch wienern ja hinlänglich bekannt.
hier könnt ihr 10 min. davon sehen, genießt es, gänsehaut pur. fussball begeisterte wiener sind auch an der alten försterei in berlin köpenick gern gesehene gäste.
das hier gezeigte video stammt vom letzen auswärtsspiel beim fc magdeburg wo union 3:1 unterlag und damit den nicht aufstieg besiegelte. ja das ist aber auch schon fast alles was es an basischem bei den berlinern zu bewundern gibt und das einzige was mich an berlin bindet. ansonsten macht mich diese stadt nicht mehr an, zu stressig, selbst die ausstellungen sind gegen wien eine fade angelegenheit und die stimmung in berlin, na ja, jut das sie wenigstens ihren kleenen eisbären knut haben.
bin echt glücklich das wien meine wahlheimat geworden ist und so will ich hier gleich noch mal einen guten tipp für wien besucher reinstellen. wien-live, erscheint im echo verlag und ist ohne übertreibung das beste stadtmagazin das ich in europa kenne, sehr informativ und mit viel sorgfalt und herzblut jeden monat umsonst zu kriegen.
der echo verlag und die stadt schenkt den wienern jedes jahr ein buch für wien, auch umsonst und hat im april die große gugginger ausstellung mit begleitet.
kleine dinge, die eine gesellschaft mitgestalten und das gibt es in wien noch an fast jeder ecke, diesen menschen sei auch mal dank gesagt, denn auch so etwas macht das leben hier sehr erfreulich.
es gäbe noch vieles mehr zu schreiben, leider habe ich dafür im moment keine zeit ab juni bin ich ja eh wieder fest in wien installiert und dann gibt es wieder regelmäßig neues zu lesen.
also, habe die ehre, und auf bald, von unterwegs aus, andora
27.04.07wochenend programm so liebe leute, ist ja doch sehr anstrengend für so nen alten sack, dass schöne wetter zu verkraften.denn es fehlt die zeit es zu genießen. ständig bin ick uff achse und komm dadurch im moment gar nicht richtig zum luftholen. vier tage war ick die woche nur in wien und schon ist wieder soviel passiert. genaueres gibt es aber erst ende nächsten monats. dieses wochenende jehts schon wieder nach berlin und diesmal stehen filmaufnahmen, live übertragung im fernsehen, fußball, ein konzert und nebenbei arbeiten uff dem programm und das geht jetzt bis ende mai so weiter, vollet paket.wie gesagt es ist wochenende!!!!!!!!!! ja und weil ick ja kein quälgeist bin, dachte ick mir, dass ick euch mal wieder zur abwechslung mit ein paar älteren werken von mir beglücke. so zusagen als kleines leckerlie und weil, ick ja och zu nücht mehr komme bei dem stress. also genießt die zeit ohne mich und freut euch schon mal auf meine neuen ergüsse. 27.04.07die wiener und ihre 3. kunstmesse ehrlich ich habe nicht die art colonge oder art frankfurt erwartet, aber es war a bissel enttäuschent, zu viele auf beliebig getrimmte Kojen, wenig wirklich gutes bzw. neues was da aus osteuropa wien überschwemmt. gut für mich, denke ja auch manchmal darüber nach, ob bei mir noch genug inhalt und feuer drin ist. aber da brauch ick mir nicht zu fürchten, es jibt nich viele artisten die in bewegung sind und wir alten streckenläufer sind der jungend da noch um jahre voraus, also habe ich mich auf mein gespür verlassen und mich um die junge wiener garde gekümmert. zenita komad und christian eisenberger sind für mich sehr ernstzunehmende kollegen denen man den spaß und schweiß an der kunst suche anmerkt, jung und durch nichts von dem abzubringen was sie treibt. herrlich anzusehende arbeiten mit biss
damit bin ich auch schon bei der besten galerie der messe, zumindest was die präsentation junger österreicher und schweizer kunst angeht. projektraum viktor bucher, ein kunstvermittler mit klasse statt masse. ansonsten gab es einige schöne klassiker zu bewundern, een paar russen mit witz und eine blöde galerie zicke die eigentlich lieber mutter wäre. drei stunden geloofe und zwei gute gespräche waren den aufenthalt wert, so ihr sonnen, schaut auf die folgenden seiten und nehmt euch ein bisschen zeit wenn ick für euch recherchiere..
17.04.07Liebe News-Leser, 13.04.07liebe news leser, so nach dieser aufregenden woche geht’s heute erst einmal, nach berlin, köln und emden. hier schon mal eine kleine ausschicht auf die neuen arbeiten, noch nicht endbearbeitet da ich mich jetzt gleich auf den weg mache um meine mannschaft zum aufstieg zu peitschen. herzlichst und wie immer eisern aus wien, andora 11.04.07guggin ein , nein das zentrum der art brut in europa.es war ein erhabner moment dieses gelände zu betreten, eine kathedrale des eigenen willens und der freien kunst. es wurde gerade dunkel und so kann ich euch die schöne natur ringsherum nicht zeigen, dass ist auch gut so, denn ich will mich hier ganz auf die arbeit meiner kollegen konzentrieren. ich habe mich ende der achziger ausgiebig mit dem werk von adolf- wölfli beschäftigt. kenne als berliner den friedrich schröder sonnenstern und wusste um das umfangreiche lebenswerk von walla es war der gestrige abend ein geschenk von „wien live“ und dem team um direktor und kollege johann feilacher. er und sein leute haben vor den toren wiens etwas unglaubliches geschaffen und sind auf dem weg aus einer k.u.k. irrenanstalt das größte zentrum der art brut auf der welt zu schaffen, glückwunsch und danke, damit wird eine großartige hinterlassenschaft dieser ganz besonderen kunstgattung in der öffentlichkeit fest verankert. august walla (1936-2001) war ein orginal, lange bevor er als künstler wahrgenommen wurde. er und seine mutter verunsicherten klosterneuburg,den dort ansässigen christen gehört heute noch halb wien. als seine 88 jährige mutter zu betagt war, fanden sie beide aufnahme im gugginger künstlerhaus. Karl vondal ist ein wunderbarer zeichner, der voller liebeslust steckt und wie wunderbar für mich, seine bilder immer mit sich trägt. noch ein paar worte zu johann, mit ihm konnte ich wunderbar über die frauen sprechen, ging leider aber nur bedingt, denn es waren zu viele für ihn anzuschauen und so empfahl er mir seine bilder ganz genau zu betrachten, ich wüsste dann schon bescheid, gesagt und weg war er. ja und dann führte mich günhter noch in sein lieblingskabinett, ich war echt baff. so viele schöne bilder und entspannte sponsoren das es eine wonne war das alles zu sehen. ja ihr sonnen, da kann man doch mal wieder drüber denken wat uff dieser welt eigentlich allet so wichtig ist, ich für meinen teil sage nur noch blugg, wie immer herzlichst und niemals vergessen, macht was draus, eurer leben ist euch nur einmal gegeben. andora 10.04.07jetzt bin ich ein deutscher berliner wiener, nun fühlen sich die österreicher schon fast von uns deutschen überrannt. heute wurde das folgende zahlenspiel in der „presse“ auf einer ganze seite gebannt. die anzahl der deutschen exilanten ist hier seit 2001, da waren 13.398 deutsche staatsbürger mit hauptwohnsitz in wien gemeldet, ist enorm gewachsen. das von mir 2003 gemalte bild ich, ich, ich- aber ohne uns sollte euch ein schwarz, rot, gelbes warnschild sein. deutschland ist schon lange kein fünf sterne restaurant mehr und die schönsten häuser gibt es nun mal hier in wien. also bitte kein katzenjammer, wir sind hier und ihr seid bei uns, so wechseln wir auch mal die ansichten und berlin ist ja auch schon ein vorort von wien, seit ossi und die sahra kulinarisch und kulturell die deutsche hauptsadt bekochen. auf ein schönes zusammenleben hier in wien, andora 08.04.07die wohnraumhelden heldenliga begutachtete an ostern das leben und sterben in wien. da war er bei mir und erich an der richtigen adresse, dieser schenkte uns noch das buch“ nur in wien“ von duncan j.d.smith aus dem verlag ch. brandstätter. wo könnte man das leben besser studieren als hier zwischen den erzählenden steinen von wien, gepflegte steine allenthalben auf unseren schönen wegen durch diese stadt. so wie ich lebe, bauen sie hier, haben immer eine überraschung parat, wenn ich denke es geht jetzt dem ende zu öffnet sich mir ein neues tor.
wir alle wissen was liebe vermag, rümpfen die nase wenn das leben uns ins vergessen verschart, um so erfreulicher war da unser sehnlichst erwarteter besuch bei den wiener bestattungen. je älter man wird um so mehr sehnt man sich in wien nach dem vollendetem abgang. a scheener leich darauf spart man hier sein leben lang, da wartet man, da lebt man drauf hin, auf diesen moment, der garantiert irgendwann kommt um die parade abzunehmen, konsequent und wie im rausch, je nach geldbeutel und gesellschaftlichem stand. wenn ihr wollt tragen und fahren sie euch hier noch mal ne runde durch die ganze stadt bis jeder euch ein letztes mal gesehen hat. natürlich war ich und stein-schleuder eins bei unserem meinungsbild, unter den augen unserer „göttin der musik“ doch noch zu lebzeiten schon solch schöne feste zu feiern, für die leut die das aber nicht können, ist das doch ein schönes händchen halten mit dem tod, es hat etwas sehr lebendiges und natürliches am ende seines lebens noch mal ne parade für alle geben zu wollen, frei dem motto „ hurra wir leben noch“ da haben wiener und die mexikaner ja den selben geschmack, sie feiern selbst um den tod herum auch die besten feste. das hatte stil mit diesem kurator ( herr mag. dr. wittigo keller) eine reise durch die wiener bestattungskultur!!!!!!!!!!!! zu machen, einfach großartig und wirklich jedem zu empfehlen. christofs tage an ostern in wien haben auch ihn davon überzeugt, dass diese stadt jeden gelaufenen meter wert ist und wir alle glücklich sein dürfen, dass dieses kleinod in unserer welt noch so prall mit leben gefüllt wird. die folgenden links seihen hiermit noch mal jedem wärmstens empfohlen:
die auferstehung und der tod, dass leben ist so prall gefüllt, gebt euch nicht nur noch dem sein im netz hin, es gibt soviel schönes und damit einiges anders zusehen. christof und ich sind auch aus diesem grund übereingekommen unsere interessen in zukunft weiter gemeinsam kundzutun. singen, spielen, schreiben, bauen und malen sind wahrlich so etwas wie „ göttliche gaben“, wir sind immer so beschäftigt und fragen uns selten warum, sprechen wir alle nur noch „lingualesich“ so etwas zwischen chinesich und der täglichen predigt. ich erinnere mich, dass mir mein leben nichts versprochen hat am anfang meines seins. ich weiß aber schon einige zeit, dass mein leben mir gegeben ist, um alles anzunehmen, was ich so zu erleben hab. vielleicht kommt auch für euch dabei was raus. so ihr sonnen, genug sinniert. ostern ist nun auch auf seine schönste art und weise an mir vor rübergegangen und so kann ick euch allen nur noch ne schöne neue woche wünschen. herzlichst und wie immer janz eisern aus wien. andora 04.04.07wenn die göttin ruft, es war ein abend der überraschungen und des glücks im museum für angewandte kunst (mak). vier designerinnen aus sofia, zagreb, baden und wien baten zur „mak-nite“ die zentrale botschaft ihre gemeinsamen labels „ göttin des glücks“ lässt sich in 4 schlagworten beschreiben: faire produktion, fairer handel, umweltbewusstsein und nachhaltigkeit. es war wunderbar wie alle besucher auf einem riesen schnittbogen, der in der gesamten eingangshalle bereit lag, ihr objekt der begierde ausschneiden zu sehen. war klar, dass ich mich da nicht lange bitten lies. zwischen drin gab es geschenkte massagen oder schaukeln zu guter musik und sehr entspannte gutgelaunte menschen, sprechtheater. performance und das abschließende zusammen nähen und bedrucken der schnittmuster machten den abend zu einem langen. zum schluss wurde ich dann von olaf in die garderobe geholt. dort feierten wir alten säcke dann mit all den göttinen und versprachen uns noch mehr gegenseitige aufmerksamkeit zum gegenseitigen wohl ergehen. da hanni und ich dieselbe„hutfarbe“ hatten war es nicht schwer zwischen erzählen und lachen eine menge über dieses projekt zu erfahren und so bin ich mir ziemlich sicher, dass ihr hier noch einiges über dieses label zu lesen bekommt. so meine kunst sonnen, dass sollst über diesen abend erst einmal gewesen sein, habt euch lieb und wie immer, tut gutes. herzlichst und eisern aus wien, andora 03.04.07Liebe News Leser neues auf der behüteten Achse Wien Berlin man sollte behütet durch leben ziehen, überall und zu jeden Anlass. Passend zum gelebten Frühling habe ich mit der Firma Mühlbauer ein wunderbares Exemplar für meinen Fußballverein und mich gestaltet, ein prachtvolles Unikat. Ich hatte ja schon immer ein hang zur Kopfbedeckung, dass gibt so ein „ eingefasstes Gefühl“ am kopf und man geht aufrechter durchs Leben. Die Firma Mühlbauer existiert seit 1903 und sind als ausgewiesene Fachleute ihres Gewerk auf der ganzen Welt geschätzt. Ich liebe diese Modistinen wegen ihrer Kreativität und ihres unverwechselbaren Stils, schön und einmalig, zumal man sich bei ihnen seine eigenen Designs entwürfe verwirklichen kann. Also wer behütet durchs leben gehen will, sollte mal auf diese Seite schauen, herzlichst und immer eisern aus Wien, der Meester. 03.04.07Henry Maske stand erst am letzten Wochenende wieder im Ring, manche tragen einen Ring und Wien ist umringt. Was lag da näher als zu Ostern den Ring als solches zu meinem Thema zu machen. Ein Inhalt der mich schon seit Jahren beschäftigt und ständig neue Arbeiten ans Tageslicht befördert. So ihr Freunde der Künste, dass soll es für heute gewesen sein, ich wünsche allen ein besinnliches Ostern und nicht vergessen gutes zu tun, herzlichst und eisern aus Wien, Andora 27.3.07liebe jazz freunde & kunst sonnen,
das war ganz nach meinem geschmack. ein abend mit den wiener jazz legenden und jede menge neuigkeiten um diese feine musik. das ist die miss jazz von wien - helga danek - selbst der alte jeff baker gastierte bei ihr in der „spelunke“. überhaupt war der abend eine echte bereicherung für mich ich unterhielt mich mit einigen der musiker über den guten jazz in ostberlin, wir gruben alte geschichten über conny bauer, ludwig petrowski und hannes zerbe aus, dass machte spaß und dann kam es zur eigentlichen begegnung des abends mit mathias rüegg dem chef des vienna art orchestras der sein 3 fach album zum 30 jährigen jubiläum vorstellte. eine triologie in der sich der amerikanische traum und die europäische aufklärung trifft. ein opulent thematisches werk, es ist das bisher wohl umfangreichste was er mit seinen excelenten musikern aus acht nationen eingespielt hat, ein hör genuss aller erster güte. die vergangenheit und die zukunft verbunden durch bläser und percusion ergibt ein kinderlachen, oder etwas ähnlich verzückendes, musik für body & soul. so ihr sonnen und wenn ihr über den 6/7/8 mai in wien seit, geht in den „gasometer“. dieser wird extra aus diesem anlass zu einem jazzclub umfunktioniert und das soll was heißen. also nücht wie hin und die ohren auf, dass wird ein großartiges konzert auch wenn ich da nix mehr drüber schreibe, ich werde das janz exklusiv geniessen. herzlichst und immer eisern aus wien, andora 26.03.07liebe news leser, so fängt die woche gut an, die wiener blätter liegen jetzt als kleines feines büchlein vor. knapp 60 seiten , mit einem deutsch & englischen begleittext von michael stachera und einem handgeschriebenen vorwort von reimer pöschel in einer 99 ziger auflage. mein leipiziger kollege reimer pöschel hat sich sehr intensiv mit meinen ersten wiener arbeiten auseinander gesetzt. lange hatte er die veröffentlichung angekündigt und oft verschoben, dass ich damit gar nicht mehr gerechnet habe. jetzt liegen sie hier bei mir in wien und ich finde sie, in so einer feinen kleinen ausgabe sehr schön gelungen. so kann der reimer gerne weiter machen als verleger und herausgeber seiner kollegen die wie im rausch durch diese welt ziehen und dabei ihr letztendliches zu hause suchen. nicht ohne dabei immer wieder der alten heimat über das erlebte zu berichten und sich den nötigen antrieb zu holen. den in dieser oase mecklenburg vorpommerns, die dünner besiedelt ist als die fidschi inseln, geht alles mit gemach von statten, auch wenn wir künstler so etwas kaum noch kennen, bücher sind in unserem leben noch eine leidenschaft wert. danke für diesen schönen beleg der richtigkeit meiner gedanken, herzlichst und eiserne grüße aus wien an meinen leipziger kollegen und chemiker. andora. 22.03.07bei erich.. ihn interessierte brennend warum ich nach fast 9 monaten immer noch keine anzeichen von nervosität durch wien trage würde, wo ich doch bisher immer noch keine ausstellungs möglichkeit und galerie angebote angenommen hatte. vollkommen perplex ob seine besorgnis um mein wohlergehen vielleicht wieder mal eine seiner trickreichen verhörmethoden darstellte entgegnete ich ihm gleich mit sonorer stimme, dass meine innere gelassenheit und ruhe etwas mit sorgfälltiger planung zutun hatte, damit er mich hier in wien nicht verheizt. dieses vorgehen in rastlosigkeit war mir bei „gutmenschen“ wie ihm schon das eine oder andere mal begegnet. schließlich sind wir doch nicht mehr in dem alter wo man gierig und ungestüm durch die lande tapert und keine falle ausläst. nachdem meine antwort auf seine gebürsteten und ständig aufs neue frisierten haare prallte und diese sich bequemten langsam die richtige form anzunehmen, brachen wir endlich auf. günther broder, wiens praktizierender rahmenpapst, pickete uns auf und bat um erklärende worte, wie den unser herrenabend nun verlaufen sollte. wir hatten ja noch einiges vor. worauf erich nur grummelte,“ essen und trinken mit ron dennis in der hiltonbar“. na ja warum nicht dachte ick so bei mir, ist zwar schon ein paar jährchen her, dass ich benzin getrunken und slicks gegessen hatte aber als starter für einen schönen abend in wien, dass geht doch. die bar im hilton war gut gefüllt mit allerlei mensch und nichts erinnerte mich an die großen formel1 events, die ich in den neunzigern erlebte. die farben der verwendeten hölzer und das getragene schwarz der geschäftsleute prägte die atmosphäre. das lies mich aufmerksam werden auf die ständig gefüllten tabletts mit flüssigen und festen leckereien!!!!!!!!! schnell erklärte sich danach was hier geboten wurde, feinste weine, gehaltvoll und rund im geschmack, echte sterne ! ron dennis und sein formula one team williams-mclaren kredenzten erlesenes und das ohne boxenluder und geil grinsende driver, die haben gemeinhin auch wenig zu bieten, ehrlich, habe das jahrelang im motorsport erlebt und bis auf die legende erich zakofski von „zakspeed.“ und meine damaligen partner von „west“ keine wirklich interessanten leute getroffen, allet techniker und nicht meine sparte. das war ein gelungener einstieg mit folgen.
günther und erich vorne im auto sitzend gaben mir eine gala vorstellung a la karl valentin, ich dachte ich spinne, echte 10 min lang eine mono/dialogisierende abhandlung über das wie und werde am einlass zur wichtigen austellungs eröffnung im „belvedere“, klasse so was erlebe ick sonst nur bei union berlin ja das untere belvedere ein kleinod der monarchie, aller feinste sahne und eine voller meisterwerke steckende orangerie die den wienern an diesem tag in neuem glanz erstrahlend übergeben wurde. man is det ding mondän, herrlicher glanz in allen räumen und erich blühte förmlich auf, janz uff die schnelle machte der figaro mich mit hubschrauber eignern und andern verdächtigen bekannt, ne janze tüte voller kontakte und als sahnehäubchen die pr- frau der schönsten hüte wiens na da ging mir die haube hoch vor freude, habe doch schon lange ein konzept für die mühlbauers in der schublade, ja det is wien, schön und mit gemach dann klappt det och mit der verwirklichung von zielen meine sonnen. eigentlich war ick da nach schon wieder so glücklich das ick am liebsten nach hause jefahren wäre, aber da gab`s ja noch diese vielen meisterwerke zum thema „gartenlust“ zu sehen und wat für bilder, phantastisch, malerei voller licht eine rosine neben der anderen hing da an den wänden und wahrliche schätze die ich zuvor nie sehen konnte, munch ,macke, monets garten in giverny oder der bauerngarten von klimt, ein eher glanzloses werk wie ich finde aber wie geschrieben, von mir noch nicht gesehen und daher ein echt spannener moment der kollegen treffe. leider durfte ich diese perlen für euch nicht fotografieren, daher müsst ihr hier mit meiner gartenlust vorlieb nehmen. die lady in composer robe, ja wie man sieht hätte ick det schöne brett och dahin hängen können, war aber schon allet voll und so machten wir uns langsam auf den weg zum letzten ziel des abends. zuvor gab mir erich noch eine kleene aber feine führung durch die räume und den garten seiner verblichnen herrschaften alle samt mit gold gepudert und in mamor gehauen. schön war zu anzusehen, dass die wiener solche gebäude in besitz nehmen und sich nicht nur blenden lassen und so sprang ich dann noch ein paar minuten durch den garten. nachdem ich schnell noch mal durch atmete, hing erich schon wieder am telefon und plante den operativen eintitt in das semper depot, unsere letzte verabredung für heute mit schwerpunkt auf den design bereich österreichs, allso noch mal richtig arbeiten zum abschluss. so ist der alte figaro, immer schön uffjaben verteilen und selber im raume rum tanzen. zeitgleich zur ausstellung spielte nämlich noch ne geile band während icke, preussens glanz und gloria in wien, zackig die hersteller besuchte, ideen und kontakte hatte. es gab nicht viele wirklich gute und durchdachte designvorschläge zu sehen aber zwei dinge erregten mich doch sehr. ein stück vom himmel, ein zelt im raum, wunderschön und eine oase für gestresste leistungsträger.das ding war wie für mich erdacht, leider zu teuer. das andere produkt war ein runder mannshoher keramikofen für harmonie süchtige, auch schön und wenn die von mir bearbeitet wären, mein lieber schwan.....
es war wie immer ihr lebenden ein runder und schöner abend, den der er-ich da wieder miteinander verbracht haben, günther hat sich den rest des abends den mädels versprochen und ich lies erich allein mit den damen um meiner eigentlichen leidenschaft zu frönen, der arbeit. als kleene empfehlung für alle daheim gebliebenen und angespannten gibt es zur abwechslung mal wieder als abschied, den tipp des tages, für alle die nich in ner großen laube leben. so ihr kunstsonnen, dass war es für diese woche, mir steht am wochenende noch ne spannende live übertragung von union berlin via radio ins haus und hoffentlich och 3 punkte dann stell ick och im nächsten jahr in der 2. deutschen bundesliga aus. euch wünsch ick allet entspannte und niemals vergessen och mal wieder wat jutet zu tun herzlichst und immer wieder eisern aus wien, habt euch lieb, andora. 21.03.07ein blick zurück ermöglicht ein schritt nach vorn die hier abgebildete collage „kalt gepresst zusammen geschweißt“ gemacht am ende des letzten jahrtausends ist ein echter augenschmaus und beleg meiner janz wilden jahre. die ick gerade revue passieren lasse. jut das ick det allet erlebt und überlebt habe, grins.......... bei den juten arbeiten die der gefolgt sind und somit ist für heute alles gesagt .am abend werde ich erst einmal wieder gepflegt mir erich ausgehen, ins „belvedere“, nich wat ihr wieder denkt, zu einer ausstellungs eröffnug, passend zum wetter, gartenkunst. also leute, och wenn det bild verlockt, immer schön sauber bleiben, herzlichst und eisern aus wien, der meester.. 20.03.07meine treuen und genusssüchtigen leser, dreht man dieses bild um seine eigene achse, entstehen aus den geschriebenen zeilen eigenartige zeichnungen voller spannung und energie. genau das richtige bei dem was mich diese woche noch alles erwartet, garantiert kein fußball in berlin und ein ganz unbehagliches wetter in meiner stadt auf das die sonne es bald wieder scheinen lässt, herzlichst und ganz eisern aus wien, andora Wien am 18.3.07Alles so schön bunt, ich hau mich hin und schaue in eine Welt im rund. eine mit vielen kannten. Ich weiß das es da oben niemand gibt, kein plan für mich und alle anderen und doch sage ich danke, jeden tag, den ich in dieser Stadt lebe. Ich weiß das es da oben niemand gibt und doch glaube ich an das runde im bild und genieße das schöne grüne bunte im park. Mehr habe ich in meinem neuen Bezirk bisher nicht gefunden. die Gegend gefällt mir nicht, bis auf den schönen sehr großen autark gibt es hier nichts zu ergründen. ein quartier zum kämpfen geeignet, indem jeder resigniert das Handtuch raus hängen lässt, Es treibt mich mein Dasein hier an der grenze vom 2. zum 20. dafür jeden tag aufs neue an, dass zu tun wofür ich hier bin, arbeiten und leben, dass ist verdammt viel für eine Welt die zum größten teil an irgend welche Götter glaubt und ihnen sein Schicksal scheinbar gänzlich und selbstsüchtig überlässt. Egal, eigentlich war ich die ganze nächste Woche auf eine party mit Stein-Schleuder eingestellt, mein alter Freund aus der norddeutschen heimst hatte sich angesagt, wir haben unseren rausch verschoben, es gehen ja noch viele schöne tage ins rot-weiß-rote land, da müssen wir beide eben noch warten auf unser Widersehen am Donaustrand. Ich wünsche uns allen eine ertragreiche Woche und niemals vergessen etwas Gutes für dich und unsere Welt zu tun, Kindaß. In diesem sinne, eisern aus Wien, der Messter. wien am 6.3ein erneuter umzug für die kunst so meine ersten nächte in neuer umgebung habe ich hinter mir. acht monate habe ich in einer praline gelebt, dran geschleckt und aufgegessen. habe wie eine neue sperrige geliebte das freihaus viertel für mich in besitz genommen. jetzt ist eine zeit gekommen, die ein neues kapitel für mich aufschlägt. mein reales leben in wien soll ja steigerungsmöglichkeiten beinhalten und wachsen können. es war wichtig meine bisherige wirkungsstätte zu verlassen, ich hatte ne geile zeit im carlton und das anzengruber oder mein chinesisch, koreanischer japaner bleiben mir ja auf meinen täglichen fahrten zur arbeit erhalten. jetzt habe ich wie schon oft im leben die wohn und atelierräume getrennt. man lernt die stadt besser kennen und ist gezwungen sich zu bewegen. dass habe ich bisher auch getan aber es war schon sein bisschen ein wandeln auf ausgetretenen wegen. meine erste arbeit nach dem umzug hat diese veränderungen auch schon zum tragen gebracht. irgendwie sah die vase vor dem brennen noch janz anders aus, oder?! alles viel blauer als sonst. ja und kaum habe ich rüber gemacht über den donaukanal, hin zum aupark ist uff ein mal allet janz anders. ja kinders, es ist in der kunst wie auch im leben alles eine ansichtssache die oft für neue ein und ausblicke sorgt. so das soll es für heute erst einmal gewesen sein, eine eiserne woche wartet auf mich, herzlichst und wie immer mit eisernem elan, der meester aus wien. So Freunde, in der Gewißheit wieder mal einige Menschen glücklich gemacht zu haben, wünsche ich euch eine erbauliche Woche, tut Gutes. 24.02.07Kille - Kille eine Leseparty mit Erwin Leder im Malhaus von Rudi Holdhaus. Zum Vortrag kam Ernst Wilhelm Heine, Lieferant von Fakten und Hypothesen und das durch eine Stimme jenseits aller elektrischen Phänomene. 23.02.07Da, da, da, da draußen...... Eigentlich bestand das Leben bisher hier im Vorfinden verschiedener Möglichkeiten und alle durfte ich auf eine schöne verspielte Art erfahren. So ihr Sonnen, dass soll es für den Moment gewesen sein. 21.02.07Teil 1: 20 – 22 uhr von, alles wahres theater „Das Private ist Politisch“, ein Theaterabend von Michaela Spiegel, Erich & vielen wiener Bürgern von jung bis siebzig und das ohne die üblich Verdächtigen. Die Liebeslandkarte vieler von uns ist erkennbar und unwiderruflich porös in ihrer ganzen Berührbarkeit spürbar, in dem Video/Theaterstück „Lustspiel aus freiwild an Rehbein“. Ein dadaistischer Titel der nur einen Schluß zu lies, an erster Stelle muss die Rettung der Seele stehen. Die Welt in unserem Inneren ist eine Welt im ständigen Exil. Wie willst du leben, was willst du geben, was wirst du dir nehmen jeden Tag. Das ganze Volkstheater gibt es unter www.hundsturm.com und Michaela Spiegel trifft man unter www.m-spiegel.at Teil 2 des 21.02.07Nach dem Theater fuhren wir in ganz kleiner Truppe zum Dienstags Club des Gerald Matt, Direktor der Kunsthalle und ein eloquenter Gastgeber. Eine Wohnung wie es sie in Heinrich Zille`s Berliner Hinterhöfen gab, zu ebener Erde gelegen und in allen Zimmern incl. Küche auf amerikanische Pornos der 50 ziger,60 ziger und 70ziger jahre dekoriert, herrlich anzusehende illustrationen und filme versauter Generationen. Es war ein kleiner interessierter Kreis an Genießern die sich dort ein gemütliches stell dich ein gaben und diesem Tag doch noch etwas ganz normal bizarres gaben. Gut das es am Naschmakt, also gleich bei mir um die Ecke war, so konnte ich noch zwei Teller Suppe und nen Obstler nehmen und mich dann ganz genüsslich auf den Heimweg machen. 20.02.07na ihr kunst sonnen, mann mit traum, schau ins land und herzkasper sind die inhalte mit denen man so in den vergangenen tagen hier in wien konfrontiert wurde. so leute das war es für heute, habt euch lieb, tut gutes und last die welt in frieden, herzlichst und wie immer ganz eisern aus wien, andora 19.02.07Liebe News Leser, so mit diesen unterschiedlichen Ansichten entlasse ich euch in eine hoffentlich schöne Woche, wo immer ihr euch rum treibt auf dieser Welt, 15.02.07der erste gruss&kuss gebührt am heutigen tag des heiligen valentin meiner schönen und starken tochter maria verbunden mit der versicherung, deinem alten vadder jett`s echt gut in seinem barockem arbeitshimmel und ich sage dir die frauen und männer in deinem, alter sind hier echt cool.also wundere dich nicht wenn du mich hier immer mit schönen jungen mädels siehst, ich hätte diesen abend auch gerne mit dir verbracht, maria. dett hat zum glück nichts zu bedeuten kleene, die passen nur auf deinen alten uff. dirty stop out – roll over beethoven, ja wartet es ab, angefangen hat der abend janz anders. erich rief mich gegen 22 uhr an und ich folgte seinem ruf, gestiefelt und mit hut verordnete er mir den sofortigen vollzug, ich fuhr zu einer galerie gut gefüllt mit wiener jungblut und traf zu meiner großen freude den kollegen padhi frieberger, das kunstgewissen wiens, ein wirklich großer und unter kennern ein mit respekt gehandelter gutmensch, sehr sicher, zu gut für den hart umkämpften markt, ein apostel der organischen kunst und nicht angepasst wie icke. über ihn gibt es irgendwann auch mehr hier zu lesen. nachdem erich alle wieder unter einen hut gebracht hatte zogen wir los und zu meinem erstaunen gleich um die ecke in ein feines wiener patrizier haus. patrick unser jung talent hatte seine feinen lackschuhe an und in denen spiegelte sich schon das was mich unterm dach erwarten sollte. da sitzt mein sportsfreund und kenner der szene, josef ganz der jäger in leger gewandet auf einem weißen sessel und schickt mich zur gastgeberin unserer gemeinsamen sammelstelle vorm ball. in das erker zimmer. ich will nicht verhehlen, dass ich ihr doch ein großes kompliment für die wahl ihrer ballgarderobe zollte. und bat sie mir dieses foto ihrer entspanntheit für meine leser hier zu schenken, was sie gerne tat. so meine kunst sonnen, es war der tag des valentin und er war hier zu ende. auf welcher seite des meeres würde ich wohl mal sterben müssen, egal, es ist schön, in dieser stadt voller energie. es waren die üblichen verdächtigen, es waren schöne frauen unter sich, auf der jagd nach dem ungewissen, na los komm, wäre wohl das was der beethoven dem mozart entgegnet hätte, wenn sie sich in wien an diesem morgen begegnet wären. diese schöne behandschuhte zierliche hand führte mich dann zu ihrer mutter, der künstlerin raja diese kollegin macht echt schöne kerzenleuchter und ganze installationen mit ihrer lebenslust. so gegen 3 in der frühe wurde mir klar was erich mir vor stunden gesagt hatte. ja mein lieber, zu spät, eine schöne wiener fee gab mir diese einladung mit einem lächeln für den kommenden samstag in die hand. sehr beeindruckend, da zu erzähle ich am montag wieder mehr, man jetzt bin ick aber och müde, machtet euch schön im leben, watt anderes wird euch nicht gegeben, und danke an meine ball garde, ihr ward wieder so lieb zu mir, danke. und ihr am anderen ende vorm schirm, jetzt abschalten, herzlichst und wieder janz eisern aus meinem wien, der meester 14.02.07Liebe News Leser, Eine Wienerin, die in Berlin sehr erfolgreich Theater spielt ist Gabi Heckel, die verwichenen Tage waren unser Thema zu Berlin und mit den besten wünschen von uns machte sie sich alsbald wieder auf den Weg zurück an meine Geburtsstätte. Ein anderer gern gesehener Gast war später von Erich aufgesucht einer der wirklichen Orgienmeister Österreichs - Hermann Nitsch - er kam gerade aus Berlin von seiner umjubelten Personalausstellung im Gropiusbau. Zu guter letzt kam noch Wolfi Datzauer-Dieley vorbei, mit dem ich lange über die Situation der Autodidakten hier in Wien sprach, zum Abend hin, verabredeten wir noch einen Nachmittag bei ihm im Atelier, um zu sehen, ob wir etwas gemeinsam auf die Beine stellen wollen. –Aber das würde wieder eine ganz neue Geschichte werden. So wie ihr gemerkt habt, bin ich auch gar nicht mehr so krank und kann somit ja Morgen gleich mal das nächste Ding mit Erich aushecken, herzlichst und wieder ganz eisern aus dem Wiener Stadtleben, der Meester. 13.02.07Liebe Leser, Von Menschen für Menschen andere würden sagen eine Welt in Balance, ich sehe und spüre all diese Waffen auf meinen täglichen wegen undsage mir jedes mal wie bescheuert muss man als Mensch eigentlich sein um einer Sache so zu verfallen , dass diese Waffen tödlich sind, fürs eigene seelische erleben , wie dies ist auch das alles nur eine Sache der eigenen Betroffenheit. 12.02.07Liebe Blog Leser, Das erste zeigt die „2 Träumer“, dann folgt „Der Wiener Hund“ und zu guter letzt „Der Zündler" Die jeweiligen Rückseiten der Bilder sind mit „ Gedankenskizzen“ zur Vorderseite bemalt. Mit der Gewissheit wieder einige Leser glücklich gemacht zu haben, wünsche ich uns allen eine gesunde und befriedete Woche, wie immer herzlichst, krank und eisern aus Wien, Andora 11.02.07Liebe Blog Leser, Die Keramiken "Wiener Göre", "Frau mit Augenei" und "Hochgestapelt" sind mir als schöne Erinnerung für gelebte Episoden hier in Wien geblieben und die jeweiligen "Back paintings" erzählen dem geneigtem Leser die "Zwischentöne" des von mir erlebten. So ihr "Kunstsonnen" drückt mir eure Daumen, dass ich die Woche nicht als "Spitalgast" im Bett verbringen muss, 09.02.07Liebe News Leser.. Neue Ziele worden gesteckt und Pläne für das Jahr müssen geschrieben werden und mit dem Rest der Marke Andoraworld abgestimmt werden. Auch der Künstler lebt nicht von seinen Plänen allein. 07.02.07Liebe News Leser, Wie ihr an dieser Vase sehen könnt wird es in Zukunft auch ganz figürliche Keramiken vom Meester geben. 6.2.07Österreich isst Gusenbauers Krautsuppe und wartet auf eine Verbesserung der politischen Lage im Land. Schenken tut man sich in diesem Land wenig, reden tun sie alle, nur schaffen tun sie nix. In diesem sinne warte ich hier auf einen Schub der Sonne. 25.01.07Liebe leute, aus pan wurde der golem!ja so ist das mit der fehlenden materialkunde. Eine neunteilige wand oder tisch arbeit, ganz wie es beliebt. So und jetzt geht's zum arbeiten nach tirol, bis nächste woche, es grüßt der meester aus Wien wie immer ganz eisern.
22.01.07Liebe Webwatchers, über diesen Eintrag, in mein Wiener Gästebuch habe ich mich ganz besonders gefreut. Herzlichst und wie immer eisern, 4.1.07liebe leute, das jahr hat schon mal gut angefangen.ab sofort hat der meester eine neue pr-agentur am start. 20.12.06Mein Weihnachtsgeschenk an alle: Meine Stasiakte 20.12.06fazit der letzten monate hier in wien, so sechs monate bin ich jetzt fast hier und kann sagen es tut gut hier zu sein. kurz vor meinem weihnachtsurlaub besuchte ich auf anraten von adolf-issack noch eine ausstellung in der wiener kunsthalle und sah dort zu meiner großen überraschung meine von mir sehr geschätzte kollegin ONA.B wieder.
wien hat mich in meinem suchen nach neuen ausdrucksformen inspiriert und geleitet. nur so ist meine neue leidenschaft hin zur keramik zu erklären. für mich als maler gerade zu eine befreiung weg von papier und leinwand hin zum ton. es war ein totentanz der generationen vom mozarts geist persönlich dirigiert! sie und alle beteiligten musiker und die unzähligen helfer hinter den kulissen gaben dem ganzen erst die würze für diesen leichenschmaus. wer mehr fotos sehen möchte, gehe bitte auf http://www.conny.at/
Wien, am 28.11.06liebe web watchers,
als erstes traf ich den direktor der kunsthalle gerald matt zum small talk, er ist nicht nur ein sehr charismatischer mann sondern auch als cosmopoliter gesprächspartner sehr unterhaltsam und informativ, daß zeigte sich besonders beim talk mit pascale marthine tayou , einem künstler der ausstellung public space.
27.11.06wien lebt & wie !!!!!!!!!!
die einladung kam als zettel „ daß unser aller sohn, mozart, johannes chrystosomis wolfgang gottlieb amadeus nach einem jahr echten leidens nun im alter von 251 lenzen von uns gegangen ist“. was für eine ehre, ich bin nicht nur eingeladen sondern war heute auch noch zur vorbesprechung dieser superparty geladen.
das fest startet am 5.dezember mit einer totalabsperrung der domgasse von Fabio Zolly. vis-a`-vis vom einstigegen wohnhaus des komponisten schreiten die gäste in trauerkleidung, perücke und barokkostüm durch einen aufbahrungsraum in den kleinen und sehr schönen bischhofshof, vorbei an der leichenkutsche mit den schwarzen rappen hin zu den festräumen. Wo unter andrerem Gernot Friedel die uraufführung von mozarts „faschingspantomime“ in der rekonstruierten orginalfassung inzszeniert.
schauspielerPeter Kern wird uns in der rolle des Peter Marboe erklären was er mit den 30 millionen euro im mozartjahr so alles angestellt hat. kollege Rudi Hübl macht aus mozartplakaten würste und schöne sängerinnen mit chorverstärkung singen für uns arien & falcos amadeus.
26.11.06liebe leser,
Nach einem ausgiebigen und lehrreichen plausch mit der hausherrin und der artigen übergabe meiner „Wiener Blätter“ in kalenderform für die familie, gab es erst einmal eine schöne führung.
angefangen von den neuankäufen ,über eine kleine ausstellung mit Schweizer arbeiten, bis hin zu der jungen kunst aus China ,war viel qualität zu sehen , für eine so große private sammlung von zahlreichen unterschiedlichen künstlerischen positionen.
froh gestimmt machte Erich mich dann, in kleiner netter runde, noch mit einigen größen der wiener kunstszene bekannt und so wurde das museumscafe an diesem nachmittag, zu unserer kantine. mit Gustav Böhm (alter meisterschüler von Arnulf Rainer) analysierte ich dann meine erste haarlocke ,die mir mein figaro schenkte. warum mit gustav?
So verging der tag wie im flug, und wir beschlossen den abend in Weidling in einem Buschenschank zu beenden. für die Piefkes (deutsche in lautstark urlaubender form) unter uns sei hier vermerkt, daß die Buscheschanks nur noch selten in Wien zu finden sind ,weil sie im gegensatz zum herkömmlichen Beisl nur selbstgemachtes zur verköstigung darreichen. das schmeckte außerirdisch gut. ein janz heißer tipp kinders und. allet selbstgemacht von Gerti & Christl beim Zeiner.
vor dem mono/dialog hatte ich mir innerlich gewünscht auch die realen persönlichkeiten Jelinek/Zilk kennenzulernen, dank der wunderbaren darsteller dieser realsatire möchte ich mir das jetzt ersparen. irgendwie hat er-ich immer den richtigen riecher wenn es um meine unterhaltung geht, danke mein liebster wiener.
mit dem nötigen respekt dem gegen über was wir da wohl antreffen werden zog die werte künstlerschaft dann vom sacher zur burg und verlebte bis zum abend eine kontaktbörse aller erster güte. dank der schönen begleitung von Mira und Columbo hatten wir eine menge spaß und wieder viel gelernt. geschenkt bekommt man auch in wien nur das leben! so dett war et erst mal wieder, mit schönen grüssen aus der parallel welt, herzlichst und immer eisern aus wien, andora
countertenor Mircea Mihalache und dem luftgitarren-staatsmeister von österreich Rainer fussgänger, szene- friseur Er-Ich und vielen anderen künstlern und künstlerinnen. 9.11.2006LIEBE TAGEBUCH LESER HIER DIE NEUESTEN ARBEITEN, MEINER WIENER KERAMIKEN, IM GROSSFORMAT (BODENVASEN) MIT DEM SINNLICHEN TITEL: "POESIE AM NASCHMARKT" 26.10.2006LIEBE NEWS LESER,
29.09.2006Meine täglichen Spaziergänge durch die Stadt fördern manchmal seltsames zu Tage. Da fiel mir in einem der besten Antiquariate (von denen es hier einige gibt) die Ausgabe der Kronen Zeitung vom 12 November 1926 in die Hände Dies ist der Tag an dem Österreich sich 1918 die Ausrufung der Ersten Österreichschen Republik genehmigte. Heuer am 1.10.2006 finden in diesem Land Regierungswahlen statt und es scheint als hätte sich seit Jahrzehnten nichts verändert Sah ich doch auf der Zeitung von damals eine Zeichnung von einem mir nicht bekannten Zeichner, der den Verfall der Republik anmahnte und das ja nicht zu unrecht. Ich habe diese Zeichnung zum Anlass einer neu Interpretation genommen, weil sich an der damaligen Aussage nicht viel geändert hat, schaut man sich das Vorwahl Gemetzel, in diesem so schön in der Tradition verhaftetem Land , als Ausländer an Man schlägt sich verbal unter die Gürtel-linie , verklagt sich und verkauft die eigenen Landsleute für dumm. Die großen Parteien in Austria malen mit dreckigen Farben ein Europabild direkt auf die Wand, unbewegliche Tradition und ganz schlechte Polemik geben ein Kessel buntes für jeder Mann. Herzlichen Glückwunsch zu solchen Politgeiern, meine Wahl is det ja nisch liebe leute. Wie dachte schon der Gärtner 1926 „ Der Baum könnte so schön gedeihen,wären da nicht die ganzen Raupen“. Dem gibt es von meiner Seite wenig hinzu zu fügen, herzlichst und immer eisern aus Wien, Andora
29.09.2006Liebe Webwatchers 18.09.2006VIENNA´S WORLD GLOBAL SKULL OF WOLFGANG AMADEUS MOZART, ODER EWIG IST NUR DER WANDEL IM HANDEL DAMIT. 12.09.2006Wien hat mich wieder und der Sommer schenkt uns seine letzten Strahlen der Wärme, arbeiten und genießen in so einer schönen Stadt ist ein wirkliches Privileg. 31.08.200629.08.2006Liebe Webwatchers,
29.08.2006Liebe Webwatchers, 16. August 2006Andora zur Wein Verkostung in Gols am Neusiedler See 16. August 2006Das zweite Wiener-Tagebuch besteht aus 10 Bildern und hat das Thema »Integration in Österreich«. Download PDF (1.2 MB) 09. August 2006
Liebe Besucher,dass hier zu sehende 1.Wien Buch besteht aus 16 neuen Bildern, die euch vielleicht ein wenig von der Freude vermitteln, die diese Stadt an mich abgibt.herzlichst, andora
26.juliLiebe Freunde,
meine Einfahrt in den Wiener Westbahnhof im 15. Bezirk vor einigen Tagen war gelinde gesagt ein Schock .Ein Zweckbau aus den fünfziger Jahren. Empfing mich.. Beim zweiten Blick wurde ich „ erlöst“, der alte Zarenzug stand als „ Majestic-Train“ zur Abfahrt auf dem Nebengleis bereit. Rein ins Taxi und vom 15. in den 4. Wiener Bezirk in das Freihaus viertel, ein Haus von 1896, wunderschön restauriert, in der Schikanedergasse wird für die nächsten Wochen mein neues zu hause sein. Wohnen im Zentrum Wiens ein echter Traum geht in Erfüllung. Als nächstes mußte natürlich ein Handy und der Netzzugang her, auch dies ist erledigt. Ich bin wirklich froh diesen schritt gemacht zu haben, jetzt wo ich Sehe wie schön diese neue Stadt in meinem Leben ist!!!!! Eine Wochenkarte für die ersten Erkundungen Wiens ist gekauft und so werde ich die nächsten Tage dazu nutzen diese schöne Stadt zu erforschen. Am Wochenende geht es erst mal zu Austria Wien ins Stadion, ich ahne allerdings, daß ich dies nur mit mäßigem Interesse tue und wohl auch deshalb weil am 3.Spieltag der neue Meister vom Brausebrauer aus Salzburg zum Spiel kommt Zum Fußball schauen, komme ich dann. doch lieber nach Deutschland. Habe mich aber schon nach einer alternativen Sportart erkundigt, die Wiener sollen sehr gut im American Football sein, daß habe ich in den Staaten als Alternative auch getan. So ihr Lieben ,wer von euch schon mal in Prag oder Budapest war, weiß wovon ich schreibe. Augen auf und durch die Melange`, herzlich und bis demnächst Andora. Wien am 26 Juli 2006 1.August.2006Mein Tagebuch zu Wien ist keine Schwarzmalerei, mein Requiem zum selbigem ist wahrlich keine Totenmesse und dies nicht ohne fremde Anteile, Danke allem was mich inspiriert.
Die Party findet ohne ihn statt, ich habe trotzdem meinen Spaß damit und Österreich hat sich schnell mal eine neue Ehrenbürgerin geschenkt mit der Netrebko . lesend, staunend, liegend am boden, vor glück !
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