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26.08.09 / die welt ist im eimer und ick bin wieder in berlin zu hause.jetzt ist es offiziell, der meester ist in wien nur noch privat am gange. die kunst und politik in dieser stadt ist mir zu gummiert, deshalb wirke ich jetzt nach 29 jahren meiner weltkulturreise ab sofort wieder von berlin aus als hauptquartier. die jahre in wien waren prall gefüllt und haben mich satt gemacht. ich brauche eine neue herausforderung. das gibt es in wien für mich nicht mehr, deshalb mein rückzug auf ewig, fürs kreative, privat aber immer wieder gern. 10.6.09 / unter den dächern wiens, brodelt es gewaltig!die letzten monate waren mit reisen und studienaufenthalten gesegnet. die schönste baustelle berlins hatte es mir dabei besonders angetan, ca.17oo freiwillige fans und das seit einem jahr, bauen sich ein fußballstadion für 20.ooo eiserne menschen, davon 17.ooo als stehplätze! www.fc-union-berlin.de das bitt scheen, findet ihr auf der ganzen welt kein zweites mal wieder. es war schon ein geiles gefühl auf der baustelle zu schlafen und zu hackeln, eigener container zum pennen und einen arbeitsplatz, von dem so mancher künstler nicht mal zu träumen wagt.natürlich kamen wir auch oft auf wien und den first vienna fußballclub zu sprechen, den fans dieses vereins, ein herzlichen eisernen glückwunsch zum aufstieg in die 2. division! wien und berlin greifen jetzt in ihren ligen noch einmal an, alles gute für uns beide! meine ersten wege in der stadt führten mich durch die baustellen der stadt, die kärntner als stöckelfalle wird mit tourikohle revitalisiert. die oper hat jetzt wie jede neue arena auf der welt ne videowall. als ausländer bekomme ich mehr mit als mir lieb ist, deshalb widme ich mich heute erst einmal den erfreulichen dingen des lebens hier, die da wären kunst und die künstler, über das andere wird in den nächsten tagen noch zu schreiben sein! erste genesungswünsche gehen heute an den könig der wiener anarchie stefan weber & ne jute besserung junge, ins spital der heiligen eier, wir werden alt mein lieber. jau und mein freund erich joham durfte sich anlässlich seines 60zigsten geburtstags mal meinen bauhelm uffsetzen. nachdem ich die zwee alten recken besucht habe, gings zu klaus mühlbauer in seine behütete welt. das fotoshooting mit helm und seinen anderen umtriebigen künstlern war eine augenweide ein perfektes wieder eintauchen in die szene. der einladung von www.klausmuehlbauer.at und seinen mädels folgend, genoss ich den abend in den kleinen aber feinen geschäften ringsum, die für die veranstaltung von jimmy zureks ausstellungsreihe „gin palace“ ihren laden an die künstler abgaben, eine schöne tradition mit excellenten artisten. vom design der www.heikevieweger.com bis zum schmuck von www.melaniehaarhaus.com war wirklich alles vom feinsten, sehr gutes handwerk und jute kunst! weiter gings im sauseschritt.hier ein kopfüber den betrachter in seinen bann ziehender helnwein an der hauswand und schon war ich wieder in der schleifmühlgasse (4.bezirk) angelangt. in der erst im letzten jahr gegründeten www.galerie-stock.net artgalerie sah ich die! ausstellung des tages. ganz ohne neid kann ich schreiben, ein ganz grosser wurf in ihrer noch sehr jungen austellungsvita, gratulation frau michaela stock! die arbeiten des braunschweiger künstlers michael nitsche - dass ist der mit den parafinfiguren die so scheen schrecklich sind - sind atemberaubende abbilder einer unwirklichkeit die trotzdem real ist, die ich nicht zu träumen vermag, die aber, oder aber vielleicht gerade deswegen, sich in die köpfe der betrachter, regelrecht einfrißt.eine reale paraellwelt der geburten, unserer/seiner fantasie, fazinierende schreie einer zutiefst menschlichen natur! für mich jetzt schon die entdeckung des jahres der mann, und so wunderte mich auch nicht die auskunft der sehr glücklichen galeristin, dass er bald in wien quartier bezieht, mit öffentlichem aktionfenster, zur besseren verständigung des publikums mit dem künstler. der tag war gelungen, künstlerherz was willste mehr?! die herannahende nächtliche stille wurde noch durch einen blick in die ausstellung meiner gugginger kollegen unterbrochen, bevor ich schon ganz müde im laufen einschlief ging mir noch erichs tipp für diese ausstellung durch den kopf. moden sind als zeitspiegel doch immer wieder wahre wertetabellen der sozialen ungerechtigkeiten und eine fundgrube für soziologen wie mich. es geht im moment nicht gerade still zu unter wiens dächern, das ist auch gut so, ich kriege wegen der politischen situation im lande, ne krise, aber dazu wie schon geschrieben bald mehr, mir geht der ganze scheiss hier ziemlich an die nieren, und deshalb experementier ich noch ein bisschen rum. dieses kleine land trägt eine hohe kultur, eine grosse küche, einige nette menschen und einen grossen scheisshaufen an nazionalistischen politikern und wählern breiter coleur in sich, das liebe österreicher in wien, ist echt gefährlich für ein sozialverträgliches miteinander der kulturen bei euch! 10.05.09/ liebe wiener, der meester ist immer noch on tour.ich muss mich bei euch sonnen entschuldigen, aber die welt zu retten braucht viel energie und zeit, so ist es im moment nicht möglich wien weiter zu bearbeiten. ab juni geht es hier weiter, bis dahin könnt ihr im news-bereich neues finden, 12.03.09 / mit blick auf meine preussische, nicht nur in wien gelebte selbstherrlichkeitverlange ich von mir, nachhaltig auch für andere zu handeln. da nicht nur mir das thema gewalt zu gewichtig ist, hier mein nicht abschließender kommentar zu männern, menschen und ihrem praktiziertem machtmissbrauch. als aufhänger dient mir nicht nur die inszenierung „der pension fritzl“, sondern die frage was aus der vergangenheit des menschen bleibt hängen? für die zukunft in beziehungen der menschen miteinander und im allgemeinen und was ist mit deren opfern? was bleibt nach so einem theater und dem spiel mit der macht nach dem sie in worte und mit szenen bebildert und in menschlicher gestalt der akteure als unterhaltung mit inhalten gespielt , der meute mensch zum vortrag gereicht wurde bei mir und anderen hängen? der soziale kontext, in dem bilder von häuslicher gewalt von jedem wahrgenommen werden ist stark zu differenzieren. das wäre für mich das wichtigste verbindungsglied für einen humanismus ohne gewalt, was reine theorie ist, wissen wir. das aber auch, ohne die opfer wieder ins virtuelle rampenlicht und die presse zu ziehen. das der sexueller missbrauch die welt regiert, ist real und an dem sozialen status der täter festzustellen & festzumachen. in dir, sage ich zu mir, als selbst gewählter könig ohne untertanen, denn das ist meine und so glaube ich zu bemerken unser aller realität. ich habe mich zu meiner eigenen täterschaft bekannt, wenn gleich auch aus positiver sicht zur welt und den problemen in ihr gedacht und einen täter aus einem opfer gemacht.so etwas kann und gelingt nicht jedem, aber helfen könnte man den anderen auf seiner bühne dieses ernsten spiels um veränderung. wie andere oder ich die eigene macht gebrauchen, ist keine verallgemeinernde inzsenierung wert, aber darüber wurde in den zeitungen auch seiner wahl nichts geschrieben. macht wird gestaltet, oder auch gerne mal mit hingabe verschenkt. 07.03.09 / es wird licht, und so komme ich mal wieder hier zum schreiben als ferngucker.zur zeit tobt der bär in allen gräben und stöbert nach spielgefährten. In wien wie anderswo in europa scheint verdunklung die strategie unserer tage zu sein. ich kann das abwarten dieser tage nicht verstehen, wo man hinschaut raunzt der chor der gefangenen. ich mache im moment alle lampen an und schaue in die ferne, telefoniere oft mit meiner tochter in brooklyn um infos aus erster hand zu bekommen. die amis bewegen sich wieder auf ins leben und auf den rest der welt zu, wie versprochen. mein kollege hubsi kramar hat es in die gazetten der europäischen tagespresse geschafft und 50 internationale multiplikatoren seines alter ego ins 3- raum anathomietheater gezogen, unter mithilfe des kinderfickers fritzl. gratulieren kann ich da nicht, das ist billiges schmierentheater auf beiden seiten und auf kosten der geschädigten. das theater als solches empfehle ich trotzdem wärmsten, vielleicht braucht hubsi och nur kohle und wollte nicht wieder jammern und statt dessen mal wieder ins fernsehen. egal von mir gibt es hier jetzt alle videos vom festival im februar 2008, als die wohnraumheldenliga bei ihm im theater gastierte. das medley zeigt was damals abging mit allen beteiligten eine schöne revue der piefkes bei euch in wien. das wetter ist nicht nur in wien scheisse und wenn voodoo nicht hilft, dann empfehle ich euch für morgen um 14 uhr das mdr fernsehen einzuschalten, denn da könnt ihr mir dann im fernsehen beim spielen und siegen über die hilfspolizisten der ehemaligen ddr zu sehen und beifall spenden. bei mir ist immer noch reise und planungszeit, deshalb schreibe ich ende nächster woche wieder im deutschen news bereich weiter. in berlin geht es rund und zügig weiter, ich schreibe nur ein wort dazu, russendisko! meine begleiter sind respektierliche, mit aufmerksamkeit und freude darüber, was die zukunft wohl bringt ihr sonnen. weil ich arbeite und nicht gewillt bin, mich den jammerlappen auf dieser erde anzuschließen. am besten für uns alle wäre, ihr tut das selbe, weitermachen. herzlichst und eisern, der meester unterwegs im universum. 24.02.09 / der meester war etwas sprachlos bei der derzeitigen weltlage meine sonnen,deshalb war es in den verwichenen wochen hier etwas still zwischen den zeilen. das ändert sich jetzt wieder, ich bin zur zeit wieder viel unterwegs und auf reisen, hatte zu allem übel auch noch sechshundert meiner wien fotos versehentlich formatiert. so etwas wirkt sich dann auch gar nicht lustig aus, ich war etwas genervt über meine dämlichkeit, aber alles andere ist dafür im moment am gelingen. in wien knallen im februar traditionell wieder die sektkorken auf den diversen bällen und man dreht sich im kreis, alles nicht so mein interesse deshalb treibe ich mich noch bis ende märz in den deutschen landen umher. arbeite für meine deutschen unterstützer und sitze hier im schloss in schönhausen, das ist in mecklenburg vorpommern und hole mir die notwendigen energien um mal wieder für euch zu schreiben. wer hier nichts lesenswertes findet geht mal wieder in meinen newsblog, da steppt wieder der bär in den nächsten tagen, hier werden ab nächste woche wieder news und filme zu wien gepostet, also ihr sonnen, dem meester geht es bestens und euch hoffentlich auch, lasst es krachen, die welt um uns herum ist mir zu leise , nur ein aufschrei weckt die guten geister in den dunklen kanälen unserer zeit, weitermachen, herzlichst und eisern, andora 27.01.09 / die vernunft aller und der wille einzelner ist das salz in meiner „wiensuppe“, eines weltbedeutenden jänners 2009, da kann der mensch nur gewinnen und reifen.im gegensatz zu berlin verstehen es in wien die bürger sich ihrer existenziellen schätze und oasen einer auf sie zudrängenden weltpolitik, durch handeln zu be und verhindern. in jeder stadt der welt gibt es menschen die allgemeingut für ihre gier und kapitalsucht als motor der entlastung preisen. im sinne einer sich im jänner durch amerika begonnenen und verursachten korrektur der weltwirtschaft durch den kollaps einer weltmacht sucht ein ganzes land eine konsensfindung eines zerstörten schmelztigels der kulturen, da ist der kämpfenden gefolgschaft ein erfolg gegen die durch profitgier gesteuerten egomanie zweier investoren durch die initative eines bluesmusikers und wiener bürgers ein jähes ende bereitet worden, danke und respekt kollege, richard weihs war der motor und obama des naschmarkts, verhindert haben es alle, lest mal die pdf besser kann man einen sieg nicht darstellen, wandel durch geinsames handeln bringt erfolge die wir im kleinen zu großem machen können, erledigt der fall! Jau meine sonnen, innerhalb relativ kurzer zeit, det jahr hat mit einer dynamik begonnen der ein vom dach der welt arbeitendem meester wie mir auch eine gewisse stärke verleiht die ich ab ende februar wieder für umfangreiche botschafterreisen zum wohle aller unternehmen werde, dies empfehle ich zum eigenem sortieren und dabei das handeln nicht zu vergessen, sucht euch eure baustellen aus, es gibt sie überall zuhauf. 15.01.09 / zum glück in kleinen schritten, gehört ein gewisses mass an kampf.dabei geht es heute erst einmal nur um den naschmarkt zwischen dem 6 & 4.bezirk an der rechten und linken wienzeile auf über 2500 ha der größte wiener stadtmarkt. ein markt der ab 1916 als obst und gemüsemarkt an dieser stelle seinen endgültigen standort gefunden hat und nicht nur von den bewohnern des 4. und 6.bezirks als ein stück heimat, ein nicht mehr wegzudenkender teil ihrer identifikation des wiener städterlebens darstellt ich selbst wohne im vierten in der schleifmühlgasse, also janz nah dran und habe den naschmarkt als meine erste wiener adresse gesucht und gefunden, deshalb kämpfe ich mit, dagegen an, das in der zukunft unser essen nicht nach feinstaub und abgasen schmeckt. richard weihs www.members.aon.at/richard.weihs/ und dessen heimatseite ist der initiator der kämpfenden nachbarschaft, seine telefonnr. und unterstützer adresse findet ihr in der pdf oder ihr geht gleich auf seine seite unter heimatbezirk punkt 2, also bitte sendet ihm ne mail und unterstützt die anwohner und ständler gegen diese pläne, sonst schmeckt bald alles nach blei, auch für einmal Touristen ein muss! sonst seit ihr da bald nicht mehr am rumlaufen, ich für meinen teil bin dabei. so meine sonnen und da mir das thema zu wichtig ist, werde ich es hier nicht mit anderem verwursteln, nächste woche wieder mehr, so und nun das unterschreiben oder mail an richard senden nicht vergessen, der meester grüsst aus seinem universum herzlichst und eisern. 07.01.2009 / der olle karl marx lacht sich wieder lebendig und streckt uns im nach hinein die zunge raus,bei der schnellen entwicklung des menschlichen überlebens auf unserer erde, nur die moral hängt in allem seit ein paar hundert jahren hinterher. an diesem punkt scheint es mir, steht unsere welt schon viel zu lange still. ob in wien oder berlin, das neue jahr hat lange vor dem ende des letzten begonnen.was kommen wird, vermag ich nicht einmal für mich zu sagen, weitermachen wie bisher ist das eine, mich an meine neue hüfte zu gewöhnen das andere und zwischen drin immer mal wieder die bange frage, hält das ding?! ich weiss es nicht und kann im moment darauf auch noch keine pläne schmieden, und so harre ich noch ein wenig der dinge die in den kommenden zwei wochen meine beinmuskelatur kräftigen, nicht in wien, nicht in berlin, nee, mich hat es in ein nest getrieben das man bad salzdetfurth nennt, eine einöde im norden deutschlands, in der es sich gut revue passieren lässt und ich zeit habe für wien einige dinge aufzuarbeiten, die ich im dezember nicht mehr an euch weitergeben konnte. eine der gelungsten installation ist der schädel als duschkabine mit angeschlossener sauna an der kunsthalle von joep van lieshout, der so an das reale und jedem bevorstehende erinnert, mache ich mich auch 2009 in wien auf, um altes & neues für mich und euch zu entdecken, wöchentlich bis auf widerruf. also meine sonnen aufgewacht, es geht weiter, herzlichst und eisern aus dem spital der heiligen knochen, der meester 23.12.08 / wir von der wohnraumhelden heldenliga sagen euch wienern danke,und wünschen all unseren sonnen die uns zuhörten und hier gelesen haben von herzen ein erfolgreiches neues jahr voller glücklicher momente in eurer stadt. unsere wundertüten habt ihr mit aufmerksamkeit geleert. das jahr ist fast verwichen und wir wollen euch eine aufarbeitung ersparen, ihr wisst selbst am besten was alles schief gelaufen ist auf unserem planeten, wir lassen uns deshalb immer nur an unseren taten messen und verbreiten unsere eignen wahrheiten. die letzen tage vor meinem urlaub im spital der heiligen knochen verbrachte ich mit menschen die mir ans herz gewachsen sind. raimund, eveline, das team anzengruber, erich, otto & charlotte, wolf und deren freunde. jeder von ihnen hat dazu beigetragen den blog mit geschichten anzureichern die gelebt worden sind, ich war nur ein kleiner bestandteil dessen und euer rasender reporter. war zuletzt mit er-ich an der sisi kapelle am himmel über den dächern von wien und habe wieder einmal gesehen was alles geht wenn was gehen soll. allein ist ein jeder von uns ein nichts! das teilen und gemeinsames erleben mit der klarheit des zielorientierten handelns bringt uns das immer wiederkehrende glück auf erden. hutti hat das am letzten wochenende mit meinen freunden zelebriert und den treudummen den taktstock geschwungen und mit einem kräftigen schluck das ungewollte weggespült. meine kommentare zu all dem sind da eher als eine art empfehlung anzusehen, manches als warnung vor den fallen die uns der alltag mit scheinbar schönen absichten dahinter stellt. gerade im umgang miteinander sollte der respekt an erster stelle stehen, weil er uns die türen öffnet die sonst für immer verschlossen bleiben. wer das lebt, wird verstanden und findet gehör, findet das vergängliche und jeder zeit wiederkehrende glück was wir als sinn des lebens begreifen. es weihnachtet nicht überall auf der welt und das sollte uns beflügeln nicht so weiterzumachen wie bisher. ich bedanke mich bei den 75.000 lesern hier im block.die zahl der lesenden sonnen hat sich innerhalb eines jahre verdoppelt, es lohnt sich also miteinander zu reden und darüber zu schreiben, danke dafür! als belohnung und kleine weihnachtsgeschichte zeige ich euch hier den film von christian huttar und den mir wohlgesonnenen mitwirkenden der gruppe no spirit no fun, ihre botschaft ist auch mein letzter eintrag für 2008 hier im blog, habt eine besinnliche zeit und lasst uns so weiterleben wie bisher, es grüßt die wohnraumhelden heldenliga aus dem universum, herzlichst und eisern der meester 11.12.2008 / ihr spielt theater und wir schreiben,so oder ähnlich lässt sich die verantstaltung mit otto brusatti und wolf wondratschek beschreiben, diese lesung hatte ick ja vorher schon angekündigt und ich sage euch, wer uff meine tipps nichts gibt, ist verloren, diese nummer war ein echter hit. nun ist es nicht so das die beiden als dicke freunde zu beschreiben wären, aber genau darin lag die ganze spannung des abends und der war kurzweilig und informativ. im vortrag der beiden lag die ganze wahrheit der zwischenmenschlichen beziehungen zwischen österreichern und deutschen. und weil wir gestern uff der janzen welt der 60.jahrestag der un-menschenrechtscharta feiern die in vielen ländern der welt mit füssen getretten wird, empfehle ich euch hier och gleich mal das 1. filmfestival zum thema. es ist immer noch das geld was für die einhaltung dieser charta gebraucht oder missbraucht wird, und nicht die rechte des einzelnen. denkt dran und tut wat, die erde dreht sich zwar och ohne uns, aber nicht das leben auf ihr, herzlichst und eisern aus dem universum, bis nächste woche und jeht mal wieder in den news bereich lesen. der meester 3.12.2008 / jau ick bin wieder zu hause und stehe echt unter strom.letzte woche zwee eröffnungen in deutschland und seit montag brennt der baum in wien, hier haben die bürger seit gestern nen neuen bundeskanzler der uff die unabhängigkeit der iren steht und deren veto gegen die eu bei ihm kampfeslust geweckt hat, das gibt schon mal einen einblick wat hier in nächster zeit abgeht im ländle, egal, ick kanns nicht ändern und widme mich jetzt hier in wien meinen abgesteckten zielen. da ick in drei tagen schon wieder soviel erlebt habe und meine ausstellungen in berlin und hannover noch aufarbeiten muss, bitte ich die geneigte leserschaft noch um einige tage geduld.in der nächsten woche jibt det uff allen kanälen wieder dolle jeschichten, jeht doch in der zeit mal beim orf –fernsehen vorbei und schaut euch „willkommen österreich“ an, für die piefkes im netz unter www.willkommen-tv.at, die jungs sind prima, also ick muss jetzt weiter hakeln, wir lesen uns nächste woche wieder, herzlichst und eisern, der meester.
27.11.2008 / wondratschek und brusatti lesen mir wat vor.jau kindas, endlich jehts wieder nach wien zurück, bin schon janz nervös meine alten haudegen wieder zusehen, am 1. dezember liest wolf wondratschek und otto brusatti mir in galerie michitisch vor, um 19 uhr, unter www.elisabeth-michitisch.at gibt es mehr infos dazu. ein literarisches lesevergnügen der sonderklasse, lasst euch das nicht entgehen! das taxi zum flughafen steht bereit, schnell noch die ausstellung am samstach eröffnen und dann jehts wieder ab in die wiener melange, ick freu mir! endlich mal nen bisschen urlaub machen, naja ist och blödsinn, mit otto und er-ich treffen, im anzengruber essen, für euch rum rennen, kicken wat det neuet jibt, mit marcel meine wiener schapka fertig machen und kicken wat die wiener mädels wieder so im koppe haben. jau und in der politik hat sich auf mein telefonisches nachfragen bei raimund och nüscht jetan, also es ist allet wie immer, nur viel schlimmer und ick bin wie immer voll dabei. gut das ich mir diesbezüglich nicht viel hoffnungen gemacht habe und somit wird wieder mal klar, das das rad der geschichte doch von allerlei diffusen gestalten angetrieben wird, deren aufgabe wohl darin besteht, für ungereimtes zu sorgen, ich für meinen teil bin da ja eher zielorientiert am hakeln, und deshalb muss ick jetzt och weitermachen, herzlichst und eisern aus dem universum und bis zur nächsten woche, der meester 19.11.2008 / meine ausstellungsbeteiligung beim kurator holmsohn in berlin.jau meine sonnen es ist soweit, meine 2. beteiligung an einer ausstellung in berlin nach dem mauerfall ist in trockenen tüchern. leider kann ich nicht vor ort sein, da ich einen tag später, eine zweite ausstellung in hannover eröffnen muss. in berlin, gibt es diesmal von mir alte und für meine verhältnisse sehr alte kleine arbeiten zu sehen 5 an der zahl. keine malerei sondern videographiken von 1989-1992. in hannover gibt es die wiener tagebücher und einige keramiken zu sehen und jede menge teller, jau teller, bemalt mit einem tagebuch der letzten wochen auf porzellan. einen ausführlichen bericht gibt es mitte dezember hier im blog, vorher will ick noch nach wien und da gibt es ja bekanntlich auch wieder viel drüber zu schreiben. maschine und alles im freien fall, so sieht es aus im moment, denn ab jetzt gilt es eine sehr große maschine zu gestalten und danach eine operation über mich ergehen zu lassen, das jahr ist für mich jeloofen und deshalb lege ich mich ab mitte dezember ins bett und werde das alte jahr janz in ruhe ausklingen lassen. also weitermachen wie bisher und mit etwas geduld geht alles wie aufs schnürchen gezogen auch so weiter, falls nicht, mach ich mir nen kopf wenn es soweit ist.denn einen plan b gibt es bei mir ja eher selten und deshalb wird sich nicht mehr viel tun hier bis ende 2008, denke ick. 12.11.2008 / was ich verpasst habe, kann ich nicht beschreibenwenn man so auf tour ist wie ich, geht schon viel zeit für die koordination des eigenen seins drauf und dabei bleibt vieles auf der strecke, worüber ich gerne geschrieben hätte. da wäre, der am letzten freitag von der stadt wien zu grabe getragene ehrenbürgermeister und weltbürger helmut zilk, von vielen wegen seiner autoritären art gemieden und gerne von einem wiener kabarettisten zu recht aufs korn genommen, war auch er mit seiner frau es, die mit ihrer liebe zu wien, menschen wie mich in diese stadt gelockt haben, ohne ihn, ist wien einfach anders und um eine schillernde persönlichkeit ärmer. die dumpfen schläge der pummerin erklungen für ihn. dumpf und prall war seine art, und so hat er wien auch viel gegeben. mein beileid gilt seiner geliebten frau dagmar koller und der stadt wien, die liebe dieser beiden zueinander, war entscheidend für sein wirken und wien. da sieht man mal wieder was eine gut gewählte und gelebte ehe für ein land auf dieser welt bewirken kann. jau und dann war nach 37 jahren! wirken am wiener burgtheater, wurde endlich der olle und jute, von mir sehr geschätzte klaus maria brandauer, der alte steirer und weltenkenner, mit der ernennung zum ehrenmitglied der burg geehrt. sehr spät aber immer noch besser als zu spät, auch er ist einer der besten botschafter die dieses land je hatte. tauscht eure stagnierenden politiker aus, und lasst die kulturschaffenden dieses landes an die macht, dann habt ihr zwar etwas mehr chaos im lande, aber dafür mehr spaß am leben, die ergebnisse sind mit denen solider und die welt versteht euch wieder. verpassen werde ich auch den einjährigen geburtstag meines lieblings geschäftes in der stadt, www.wieWien.at der laden mit den fliegenden koffern feiert und ich bin auf tournee, lasst es krachen, ihr habt es euch mit eurem aus liebe zu wien ausgesuchten kleinoden geschafft, die brücke zu mir zu bauen, danke dafür, auf das es euch noch lange gibt! selbst die oben abgebildete tüte wurde von onkas team mit altem ornamentrollen von hand bedruckt und wurde von mir in der vorletzten woche als geburtstagsgeschenk an marc v. mit einem vorschlag zu meiner „wiener krautsuppe „ beschrieben und ergänzt. da er wien kennt, wusste er meine kochkünste und dieses rezept, dass ich durch mein leben hier mit euch erfand, mit einem zustimmendem lächeln, an seine brust zu schmiegen. hier ein kleiner auszug für euch, man nehme, 2- 3 bund mut, eine wiener kartoffel (nicht zu mehlig), 3 gläser grosse schnauze, 25 gramm geschmeidigkeit, ein becher menschliche frische, pfeffer und salz. jau meine sonnen, so kann man mit den wienern sehr gut essen und leben.marc liest auch hier im blog, er kennt mich seit jahren, und weiß was das für ein schnell von mir entschiedener schritt war, vor zweieinhalb jahren nach wien zu gehen und hier als pfieke einfach zu leben. seine von mir hier bemalte jacke zeigt, dass das mit dem leben so eine sache ist, scheen bleibt det nur, wenn man die mittel zum selbigen auch hier rekrutieren kann, und dafür ist wien in meinem falle auf dauer zu klein. meine kontakte und sammler in deutschland habe ich lange vernachlässigt, was zur folge hat, dass ich jetzt noch bis zum 1.dezember rum toure und im november in berlin und hannover zur schau stelle künstlerherz wat willste mehr, nur kann ick somit nicht in wien sein, für mich ist das eigentlich kein problem, ick fahre dahin und arbeite, wo ick gebraucht und bezahlt werde. denn anders jeht det uff dauer nicht mehr, jut zu leben und die ruhe zu bekommen, die mir die fähigkeit und lust vermitteln, die dinge mit abstand und zu aller zeit von aussen zu beurteilen. zu hause fühle ich mich eh immer da, wo ick bin, weil ich da sein möchte, wo ich gerade bin. im universum und aus dem lässt sich wunderbar zehren. herzlichst und eisern, bis zur nächsten woche, der meester. 5.11.2008 / zwischen wien und berlin geht’s mal wieder kurz nach amerika.heute morgen um fünf uhr wurde in europa das verkündet was jeder, der amerika gut kennt vorhersehen konnte, da sind besonders berliner und wiener ja bestens im bilde, gleiche sektorenaufteilung nach 1945, gleiche erlebnisse und entwicklungen mit den befreiern von damals. das bewegte mich mal hier im blog über meine gedanken und erlebnisse mit amerika zu schreiben. obama als afroamerikaner wurde eigentlich von der ganzen welt als hoffnungsträger mit verdammt schwerer bürde in die gewollte verantwortung genommen, von denen gewählt, die keine zukunft mit ihren weißen reformern sehen, das vor der wahl ohne perspektive und hoffnung war, und da ist ja bekanntlich unsere janze scheene restwelt mit involviert. der arbeit habende amerikaner verdient mittlerweile bis zu 45.000 $ gehalt pro jahr und ist nicht so interessiert an veränderungen wenn ihnen nichts gravierendes passiert ist. mit den stimmen aufgewachter perspektivlos rumlungernder jugendlicher und den stimmen diskriminierter afroamerikaner und eben dieses verzocktem mittelstands im schmelztigel der kulturen ist der wahlsieg zuerst an die „hoffnung“ gegangen. obamas sieg ist nur als symbol anzusehen und hat nicht nur mit seiner hautfarbe zu tun. das allein der glaube an eine verbesserung nach jahren in kriegen und krisen. wir alle sind davon betroffen, denn jetzt muss die welt den amerikanern helfen, internationale zu verstehende symbole für einen neuanfang müssen von obama ab januar gezielt diesen anfang begleiten, wie zum beispiel die aufgabe und schliessung des gefängnisses in guantanamo auf kuba, ihre kriege werden sie nicht einfach beenden können, und ihr abzug hätte eine deutlich höhere europäische beteiligung unserer armeen zu folge, oder soll sich der irak selbst überlassen bleiben, das gleiche gilt für afganistan und kohle brauchen sie von uns auch mehr als vorhanden ist, es sei denn sie drucken weiter falschgeld, weil ihre währungsreserven, die krisen und kriege einfach nicht abdecken kann, wie übrigens fast in jedem hochverschuldeten staat in europa berechtigte zweifel aufkommen dürfen wie die rettungstöpfe allein für die bankenkrise abgesichert sein sollen. amerika ist bis ans bittere ende gegangen wie so viele ihrer angebeteten superhero comicfiguren, aber nie in ihrer begründerdegleration und verfassung der vereinigten staaten bisher real angekommen, ideale und fakten sind der fingerzeig dieser wahl, erst jetzt wo sie restlos am boden liegen, darf einer ran der morgen vielleicht schon von einem rassisten, wie damals martin luther king, ermordet wird, da war ja nicht mal der kathole kennedy vor gefeit und somit sind diese hoffnungen auf ein neues amerika, das der welt wieder freundlich gesinnt ist & ein vorbild für ein demokratisches und ein halbwegs sozialverträgliches system für unsere welt darstellt, solange bleibt es heute nichts weiter als eine vision, eine hoffnung die gewählt wurde, die ohne handeln, nur ein traum bleibt. ein land das außer ner menge zuviel patriotismus, kommerz, krisen und gewalt gegen alles und jeden in die welt gehetzt hat und gerade mit dem ende des 2.weltkriegs zum hoffnungsträger auch für österreichische und deutsche nachkriegskinder wurde. das sich selbst geschundene amerika hat seine chance ergriffen, mehr hat diese unter höchstbeteiligung und ohne manipulation gewonnene schlacht noch nicht gebracht. dieses von mir 1998 verlassene land hatte damals schon kaum noch eine perspektive, außer den unbegrenzten möglichkeiten aller coleur war wenig verlässliches zu erwarten. hoffnungslosigkeit hat bei den amis immer das handeln in gang gesetzt und dieses mal ist der 44. anwärter zum präsi der staaten erst einmal nur das und sicher ein partisan der diesen spagat vorzeigen darf, ich finde ja immer schon, das die streetworker der welt den durchblick haben ,wie die realitäten verteilt sind, aber wat willste machen ohne wirklich einfußreiche und einsichtige lobby mit geld, ohne die diese chance auf veränderung nur eine illusion bleibt. obama ist jetzt erst einmal zum popstar der welt gewählt worden, aber er wird und ist eben nicht superman. ob er von seinen versprechen etwas einhalten kann weiß er selbst nicht, da hilft nur ein gemeinsames vereintes amerika und eine radikale einsicht der gesamten welt für die notwendigkeiten und das nicht nur in ihrem land, good luck amerika! und dem rest unserer welt.aus wien und berlin sind die amis irgendwann abgezogen, aus amerika können se nicht mehr weg, die nachkommen der einwander auf ihrer rettungsinsel amerika dem land vieler unserer vorfahren aus österreich und deutschland.wer mehr von meinen amerikanischen tagebüchern sehen will, geht auf www.arsmundi.de, schau unter andora und ihr kriegt die ganze bandbreite dieses volkes von mir zu sehen. herzlichst und eisern aus dem universum, der meester 30.10.08 / plakatmacher in wien sind besser als die deutschen gestalter.jau so sieht es aus meine sonnen, die gestalter in wien sind besser als viele ihrer deutschen kollegen, das habe ich mit meinen augen in den letzten zweieinhalb jahren registriert. woran das liegt, vermag ich nicht zu beschreiben, ich weiß es nicht, fakt ist, dass mir die in wien gesichteten arbeiten der kollegen sehr gut gefallen haben und es immer wieder einige rosinen zu sehen sind. deshalb gibt es hier mal eine kleine auswahl von 20 plakaten als pdf, und jetzt geht ab nach berlin, fußball bei union kucken und mein neues atelier anschauen. 21.10.08 / import-export, ein film von ulrich seidl, und ein dazugehörendes buch von hans neumayer mit vielen neuen zeichnungen vom meester.die spät herbstliche sonne wärmt wien und so will ich nicht mehr länger mit euren politikern hadern, ick versaue mir sonst meine tage hier. kriegt den mist in den griff, sonst bleiben die aufrechten weg. anders! sind dagegen schon die österreichischen filme der neuzeit, das ist schon ein ganz anderes kaliber. ich kenne sie mittlerweile fast alle, dank jonny und seinem „abc unlimited“ in der operngasse. so an die einhundert filme der zeitgenössischen kino und filmgeschichte österreichs habe ich in zweieinhalb jahren gesehen, und da sind echte kracher bei, „hundstage“ von ulrich seidl ist da nur einer von vielen.ein kleines land mit großem kino. ich salutiere! import/export, heißt der neuste film von ihm, gesehen habe ich ihn noch nicht, was in diesem zusammenhang aber auch nicht wichtig ist, dafür ein buch, in dem laden mit den „fliegenden koffern“, in der kettenbrückengasse. wer sich nicht erinnert, geht zurück in den mai oder juni, da habe ich den laden ausführlich beschrieben. ein buch!, gemacht aus einem filmplakat zum selbigen, vom buchbinder und kollegen hans neumayer, der typ macht wunderbare unikate zu allen möglichen themen. als ich es in die hände nahm, wusste ich, das es etwas besonderes ist, nur noch nicht wie meine zeichnungen dazu werden, das buch war und ist eine wunderbare inspiration, wie übrigens auch die filme von seidl, die meine gewagtesten phantasien zu euch österreichern befügelt haben. lektion1, werde niemals high von deinem eignen zeug, und sei trotzdem überzeugt von deinem tun. so oder ähnlich kann ich es wohl schreiben, war es gewesen, als ich beides am verwichenen sonntag zusammengefügt hatte, sah ich, das ergebnis überzeugt. wer mehr sehen will, sieht sich die pdf an, ich werde mir noch einige bücher besorgen, andere themen, andere bilder zu wien, diese bücher macht der hans neumayer aus plakaten, deren motive er hinten in seine bücher einklebt, bild und fundstelle dokumentieren somit auch immer ein stück zeitgeschichte dieser stadt, die menschen die so etwas vermitteln, sind mir überall auf der welt noch die liebsten. 19.10.08 / was mich in wien immer wieder beeindruckt,ist das leben der bürger am und um den karlsplatz, eine gehende und lungernde masse mensch, die das ganze pralle stadtleben aufzeigt. der platz ist eh sehr historisch in wien und für mich kaum mit einem der vielen anderen plätze zu toppen und birgt auch heute noch jede menge „sprengstoff“ für die wiener seelen. am besten außer spencer tuniks fotoinstallation zur em im sommer an der kunsthalle, fand ich ja diese fotos! von einem junkie an der stirnseite der karlskirche, maximal gross und heftig zeigt es die heutige realität mitten im prallen alltag der innenstadt, und trotzdem von einer wunderbaren ästhetik, wie ich finde. es ist übrigens das erste und einzige kirchenhaus, was ich bis dato fotografiert habe und das wird es wohl auch bleiben, weil keines sich bisher mit solch einer wuchtigen botschaft zeigte. leider kann ich nichts zum urheber der „junkiebilder“ schreiben, kein hinweis darauf war zu finden, aber zeigen wollte ich es doch, schon deshalb weil die botschaft stimmt, egal von welcher seite man auch immer die fakten sieht, ob historisch oder vollkommen real betrachtet. 12.10.08 / haider oder hrdlicka, der eine ist jetzt tot und der andere ist mir lebend am liebsten.jau meine sonnen, dass kärntner volk trauert janz unverblümt in die kameras der welt und die övp denkt erst jetzt wieder über eine große koalition nach. teile der österreichischen bevölkerung sind auch in den tagen nach der wahl immer noch gutgläubig & dumm, und werden wohl bald von ex-finanz grasser mit strass besetzt als exportgut an irgendwelche diktaturen verkauft werden. das hirn auf rädern ist tot, er fuhr doppelt so schnell wie erlaubt. bravo klatschen die einen, trauern tun die anderen. ich für meinen teil halte es unter diesen umständen lieber mit dem meister der starken worte & hände, dem alfred hrdlicka und nehme die nachricht um den tod des landeshauptmanns aller „aus“ und „inländer“ in „seinem“ land mit gelassenheit auf. schlimmer wiegt da schon das 1 zu 1 gegen die färöer inseln in der wm quali für südafrika, da hätte der haider aber wohl eh einreiseverbot erhalten. hrdlicka, bei leibe nicht so eloquent wie der haider als spalter, eher grob und klar in seinen zeichnungen & skulpturen und auch lange nicht so rasant unterwegs, als wäre hinter ihm ein schneegestöber her! mein mittlerweile auch hier im land geschätzter kollege hat das 1988 von der stadt wien aufgestellte denkmal geschaffen, es steht direkt vor der albertina, eine in jahrelanger schwerstarbeit geschaffene erinnerung gegen das vergessen in österreich. haider hätte dazu wohl eher gesagt, die nazis haben disziplinierte arbeiter geschaffen und da fallen eben auch mal einige vor erschöpfung um. haider war und bleibt ein arsch mit ohren, ob tot oder lebendig und wer so einem vogel nachtrauert (ausser vielleicht seiner familie!), vergisst wessen geistes kind dieser mann war, und jetzt ist es aus mit der maus, wer zu schnell fährt, den erwischt es oft schon im prallen leben. für alle die lieber mal wieder einen kleinen film sehen wollen, kommt hier der 7.teil der galeriefime von element of itv, nächste woche dann wieder mehr vom „berliner wiener“, herzlichst und eisern aus dem universum, der meester. 05.10.08 / schöne aussichten und was kommt jetzt.im moment treibe ich mich ja im universum rum und will den politischen dreck in der republik mal außen vor lassen, wien hat ja och noch anderes zu bieten, da wären die ungezählten asiaten die bei er-ich in der griechengasse ständig zeichnen, keener weeß so richtig warum, sie sollten das mal mit ihren eigenen bauten tun die aller orten in asien abgerissen werden um dem neuen zu weichen, egal, ich habe zu ihnen keinen richtigen zugang, sie bevölkern das stadtbild und geben allem irgendwie eine höhere weihe, zumindest was das kaufen und musizieren angeht. der franz west liegt in die jahre gekommen auch schon zrissen auf der straße und irgendwie hat man im moment noch keene richtige orientierung, zu frisch die wunden der wählerschaft, ich für meinen teil werde erst ende november nach wien zurückkehren, bis dahin hat eure neue regierung zeit, der welt zu erklären was sie aus euch machen woll`n. ich habe derzeit zu tun und kümmere mich mal um einige andere patienten, die welt ist ja noch ein bisschen größer als wien, so müsst ihr sonnen mal wat quer lesen, der deutsche news bereich wird zunehmend auch von mir bestückt werden. für die, die lust haben, es ist gerade ein bericht über berlin drin zu lesen, unterhaltsam und lehrreich wie immer. solange erich sich noch in ner sänfte durch die gassen tragen lässt und mein lange verstorbener kollege brecht in großen lettern noch in wien hängt und sei es auch nur im 3raum theater, scheint in der stadt auch immer noch ein licht anzugehen. so ihr sonnen, ick mach jetzt erst mal weiter und sichere meine zukunft, hakeln und vordenken sind zur zeit meine lieblingsbeschäftigungen und denen nachgehen zu können ist eher eine chance uff wat neuet als eine last, in diesem sinne weitermachen und nächste woche kommt dann teil 7 der wienfilme, herzlichst und eisern aus dem universum, der meester 30.9.09 / wien liegt danieder und ich geh bald am stock.österreich hat am wochenende den packt mit dem teufel gewählt, molterer ist gestern zurückgetreten, und hatte maßgeblich den bruch der großen koalition vor monaten mit herbeigeführt. was bleibt ist die ratlosigkeit der republik. der wahlerfolg der beiden rechten parteien unter führung von haider & strache haben dazu geführt das selbst mein wiener er-ich sich hat tätowieren lassen, wohlgemerkt, den linken arm. nichts ist mit besser essen und leben, der rechtsdruck in der alpenrepublik wird folgen haben und die europa und fremdenfeindlichkeit ist mir seit zweieinhalb jahren wohl bekannt, das er zu so einer schieflage führt, hatte ich befürchtet aber nicht geglaubt. zu verantworten hab ihre das, die bürger dieser republik! und mal ganz ehrlich, warum sollte ich als ausländer monat für monat mein geld in ein land tragen, was nachweislich angst vor leuten wie mir hat. na klar, es sind die menschen die zu freunden wurden, es sind die menschen die kämpfen und es sind die menschen die voraus denken. nicht eure scheenen berge, nicht eure schlösser und klöster und nicht eure politik, denn die ist einfach nur scheisse! für die freunde dieser welt gibt es heute teil 5 der wienfilme und nächste woche wieder etwas mehr, für heute habe ich fertig, herzlichst und eisern aus dem universum, der meester. 26.09.09 / die wahlen im vorhof des vatikans.so ihr sonnen, als “berliner wiener“ sage ick euch, geht wählen, ihr habt die wahl zur qual selbst gewählt, ward ja och schon immer in eurer geschichte dem sado /maso verfallen und nach etwas mehr als zwei jahren seit ihr übermorgen wieder dran! was ihr wählen wollt seht ja nicht wirklich zur debatte, dass ihr wählen müsst ist wohl eher real.für mich als „ewigen ausländer“ ist es immer wieder ein rätsel, was sich ein volk so alles auf seine fahnen schreiben tut und sich dann aber auch gleich wieder abjagen lässt! da ich ja nicht wirklich fachmann irgend einer politik bin und mich ja auch nicht einmischen will, lass ich heute mal eine niederösterreichische bürgerin zu wort kommen und wer mich kennt weiß, dass ich mein schicksal ja gerne in die hände von frauen lege. hier beginnt der orginal text der bürgerin, die wahlen sind natürlich am sonntag, dem tag des herren. und da bleibt kein stein auf dem andern, da wird sich einiges ändern!! wenn wir nur alle zusammenhalten ... wählen ist diesmal total wichtig!!! aber nicht die: etwas unklar ist, was sie den männern bieten.?? eine kleine unklarheit im konzept muss ich zuletzt doch eingestehen: wenn ich die ganze zeit herumlieg, selten einen mann dabei - der ist ja schwer am geldverdienen - wer kümmert sich dann um mein entertainment, dass mir nicht zu fad wird?? .......... doris, logisch! weiß jetzt nicht, ob dich das wahnsinnig anspricht. .. romantisch bist du ja.( damit meint sie den meester!) für frauen ist es ganz klar, das mit abstand beste angebot seit jahren!!!“ jau, ihr menschen kinder, das ist doch mal ne aussage mit der wir leben können, der meester hat natürlich seine eigene wiener wahl schon lange getroffen und verrät sie euch gerne. behütet sollte man sein als volk von den dienern des selbigen, leider ist das fast irgendwo auf unserer welt der fall, deshalb wähle ick am sonntach wieder einen meiner mühlbauer hüte und setze ihn zum gedenken österreichs und der wiener bevölkerung uff meinen ur- berliner und jetze och wiener schädel, in diesem sinne, lasst euch nicht unterkriegen, ick bin bei euch und geht zum abwählen an die urnen!, herzlichst und eisern aus dem universum, andora 19.09.09 / die tour de tortur geht weiter, teil 4 der wienfilme.so ihr sonnen heute gibt es mal wieder einen kleinen feinen film aus wien, aus der stadt in der in 7 tagen 16 jährige ihre regierung mitwählen dürfen. was dabei rauskommt werden wir sehen, jetzt wo der haider wieder im schneegestöber durch alle dorfdiskos kärntens tobt. jau und der er- ich lässt derweil den ventilator bis zu den wahlergebnissen weiter seine seifenblasen in den raum ventilieren. so oder ähnlich war det och vor zwee jahren mit gusenbauer und konsorten, viel gequatsche und nüscht dahinter, seid nicht sauer, in deutschland sieht es ähnlich aus. im drei-raum theater wird wieder gespielt, dieses mal gab es oskar wilde und des meesters buch hängt jetzt im präsentationsraum von „sputnic“ dem architekten mit der glocke ihr wisst schon wen ick meine. so det soll`s für heute jewesen sein, allet weitere nächste woche, muss malochen.herzlichst und eisern aus dem universum, andora 17.09.08 / der augarten und seine anliegenden strassen gehören auch zu wien, auch wenn sie hinter dem kanal liegen.auch wenn dort manches aussieht als wäre es der vorhof von istanbul, aber dazu später mehr. als ich vor weit mehr als einem jahr in diese ecke zog, traf mich erst einmal der schlag. die fußballkäfige (der am gausplatz) waren dreimal so stark von eisen umwickelt wie im 4.bezirk und die infrastruktur hinter dem wallensteinplatz gleicht mehr dem einer verödeten stadt als eines ehemaligen arbeiterbezirks. fakt ist, ich habe es erst nach meinem umzug zurück in den 4. geschafft mein altes quartier unter die lupe zu nehmen und das sieht wie folgt aus. die ganze gegend wird vom luftschutzbunker aus dem 2. weltkrieg dominiert und die wege im augarten sind mit grauem kies überstreut, weit in der ferne leuchtet die goldene hundertwasser müllkugel in den wiener tag hinein. bis auf ein familienbad aus den zeiten des roten wiens gibt es dort die von mir oft besuchte „bunkerei“ und die augarten porzellanmanufaktur und sonst nüscht, denkt man. läuft man vom turm aus in die südwestliche richtung, so kommt man zum „gustinus ambrosi“ museum, ein freiluft sklupturengarten der zwar zu klein geraten ist aber durch einige schöne arbeiten besticht. auf der anderen seite zum „spitz“ hin gibt es jeden freitag eine zünftige wiener demo gegen den neubau für die „wiener sängerknaben“ die sich im augarten eine neue sangeshalle bauen lassen wollen.was für gehörigen auftrieb bei den anwohnern sorgt und das nicht zu unrecht wie ich finde. schaut man in die umliegenden strassen so kommt der eindruck auf, das die infrastruktur in dieser gegend sehr dünn ist, meist zusammengehalten durch kleine händler die einen starken migrations hintergrund haben, grosse supermärkte runden die tristesse ab. einzig die hinterhöfe um den augarten herum sind eine „sehreise“ wert, zum teil so schön das mir die augen übergingen.und da wären wir schon in der unteren augartenstr.gleich neben dem paradies. da haben evelin und luis eine jugendstiloase aufgetan die mich fast zu tränen rührte, scheen anzusehen und ganz ganz langsam die stiegen erklimmen, so wat dollet gibt es selten und alles nicht restauriert.
das hat schon klasse und det schönste ist ja dabei, der meester könnte sogar da wohnen wenn er wollte, so schöne angebote kriege ick selten und zeigt mir, dass nicht nur ich und manche wiener und ihre stadt sehr gerne haben. das mittlerweile im 2.und 20. bezirk eine sehr grosse türkische gemeinde das sagen hat, ist so neu nicht, das die gemeinde dagegen den bezirk aufzugeben scheint dagegen schon. herzlichst und eisern aus dem universum, andora 09.09.08 / die wiener „volksstimme“ ruft zum fest der linken splittergruppen einer längst vergangenen zeitdie wiener alternativen nennen es das schönste fest der donaumetropole, ich sage euch, das stimmt nicht. richtig wäre zu schreiben, es ist die größte ansammlung eines menschenschlages, der gegen das vergessen lebt. die „wiener volksstimme“ einstiges organ der 2004 enteigneten kpö österreichs rief zur 62. auflage ihres volksfestes auf der jesuitenwiese.es wurde mir von meinen freunden als das fest der feste gepriesen, ein treffpunkt und podium für menschen aus einem linken spektrum das es so nur in wien gibt.und mittendrin sah ich die spuren der aufgelösten ddr, fette drin in wien die „junge welt“ ehemaliges presseorgan der freien deutschen jugend, welch ein hohn und gleich nebenan das „neue deutschland“ ehemaliges propagandaorgan der sed. meine fresse und die verkauften ihren lesern in deutschland dieses fest als das non plus ultra der linken bewegung in europa, davon träumen sie. was ich gesehen habe widerspricht all diesen mutmaßungen. bis auf zehn che kopien die sich im weiten rund ein „stell dich ein“ gaben sah ich stände, parolen und bilder die ich vor 30 jahren schon sah und von den linken parteien europas waren nur noch ableger auf .com bassis zu finden.nichts von gleichheit und brüderlichkeit, außer beim saufen am stand der kubanischen botschaft, die sich mit den einnahmen ihr dürftiges gehalt in devisen verdienten. schade eigentlich mit ein bisschen mehr weitsicht könnte es ein richtig gutes fest für die guten auf dieser welt sein, aber nicht mit solch ewig gestrigen, dass bringt mich eher zum lachen als zum nachdenken.wenn sich von einer linken idee die 132. splittergruppe herausschält, so ist die idee verwässert und es bleibt nur ein schaler rest, uneinigkeit scheint das motto der verantstaltung zu sein, das eher zu einem begräbnis einlädt als zu einem fest. 04.09.08 / Keine Panik Leute! Der Meester ist schon ein Wiener Fuchs geworden.So ihr Sonnen, es gab Gerüchte das der Meester die Stadt verlässt, dem ist nicht so! Als er heute Morgen sein auf schienen rollendes Hotel nach einem Frühstück um 6.30 verlies und seine Handys anmachte herrschte Konfusion, die er heute gutgelaunt mal aufklären will. Wien bleibt das Hauptquartier(!) des Weltensammlers bis er hier etwas anderes schreibt und er seinen Fuchsschwanz von dieser Tasche nimmt, egal wo er sich im Universum rumtreibt. Die Fakten sind: stand heute morgen! Der Meester hat seit gestern Abend zwei Wohnungen in Wien, eine in einem wunderschönen Jugendstilhaus und eine andere in einem Bauhaus Museum, dazu gibt es übernächste Woche mal einen Ausführlichen Bericht, dank seiner Freunde Eve und Raimund gibt es also keinen Grund Wien im Moment aufzulösen. Der Meester ist doch nicht blöde und gibt so eine Stadt einfach wegen ein paar Lockrufen aus anderen Städten auf. Richtig ist, er ist seit heute morgen auf einer Reise durch sein Universum und besucht Städte wie Hannover, Hamburg und Berlin, kümmert sich vermehrt um seine Gesundheit ( der alte Sack will wohl doch achtzig werden, wat!? ) und hat einfach zu viel zu tun, will auch mal wieder ein paar Freunde in anderen Städten sehn. Also keine Panik, der Meester ist mit seiner Schnautze und seinen Netzwerken überall ein gern gesehener gast und wohnt weiterhin in Wien! Sein Kumpel Er-Ich sagt auch, „ Der Meester ist ganz entspannt und bringt alle um ihren Verstand mit seinen Plänen.“ Es ist also alles wie immer. Arbeiten in drei Städten und leider kein Fußball gucken bei seinem geliebten Verein Union Berlin, der Alte ist auf Montage und in der nächsten Woche gibt es doch noch einen neuen Film plus einer Geschichte über das Volksstimmenfest und warum Andora immer mehr den Eindruck hat, Wien ist eine Enklave längst verstorbener Ideale, und scheene Grüsse von Ihm, der Bürovorstand. 02.09.07 / zeit kann man nicht kaufen und ich brauche sie dringend.also zwischen den welten zu reisen ist anstrengend und kostet viel jeld, damit nicht getan braucht man och noch die richtige kommunikation und organisation. ich habe irgendwie im moment von allem etwas aber nicht genug um diesen Spagat hinzukriegen also muss ick mal wieder uff reisen gehen, sprechen und entscheidungen treffen damit sich beim meester allet weiter wie gewohnt dreht. hier im blog geht allet weiter wie bisher nur mit weniger einträgen, soll heißen 1 mal pro woche anders ist det allet nicht zu schaffen und ihr bringt ja och keen jeld mit ihr leser, sondern kostet zeit, bin ja selber schuld, organisieren muss man sich selber. nächste woche jeht es dann weiter, macht det jut ihr sonnen und teilt euch eure zeit besser ein, sonst habt ihr bald die selben probleme wie icke und det is nicht so scheen, wenn det chaos über einen herein bricht, herzlichst und eisern, der meester. 27.08.08 / endlich wieder im 4. bezirk und teil 2 meiner wien filme.ach wie schön ist det doch im vierten, der blick über den dächern wiens ist einfach genial und entschädigt für die vielen anstrengungen in dieser stadt, dank raimund & mirli bin ich wieder zu hause am naschmarkt. zwischen umzug in mein vorübergehendes bauhausquartier und einem kunsttransport in richtung deutschland, zwischen kisten und bergen von müll sitzend, suche ich für euch den zweiten film meiner wien ausstellung raus. meine bande von elements of i-tv hat wieder janze arbeit geleistet, ein künstler allein ohne seine unzähligen helfer ist nichts, besonders in meinem fall, wo viele ideen mit einer materialschlacht und technik ohne gleichen verbunden sind. 25.08.08 / teil eins der ausstellungsfilme in wien.jau ihr sonnen, manche projekte dauern doch länger als man denkt, dass team um es ist wie es ist, eine kleine filmische führung durch meine ausstellung der wiener tagebücher und einiger früher arbeiten anfang des jahrtausends. 19.08.08 / wo dieser mann baut entsteht ein neuer kosmos!so ihr sonnen, ick bin echt beeindruckt, nobert steiner und sein architektur büro sputnic eröffnet mir hier in wien einen ganz neuen kosmos, ein erdachter und gebauter, der ganz dem blauen himmel entsprungen scheint. der kerl ist gerade vierzig jahre jung und baut wie ein meister, neu jung, frisch und genial. er scheinnt das bauen neu erfunden zu haben, ihr merkt schon, ick kriege mich gar nicht mehr ein, ein volltreffer dieser typ und nicht gerade pflegeleicht der mann. alles nur gefühlsduselei von mir, aber diese hat ne echte grundlage, denn ich habe vom ersten moment meines wien abenteuers an bemerkt, wie gut die österreicher bauen wollen. können ! tun das ja viele auf der welt, aber realisieren was sie träumen, doch eher wenige. als ich ihn gestern kennen lernen durfte, erschien er mir am anfang etwas spröde und als er mir nach 2-3 stunden sein kleines büchlein überreichte, fühlte ich mich echt beschenkt, etwas wundersam reales hielt ich in meinen händen. in seinen häusern fühle ich mich echt zu hause angekommen. der mann baut nicht nur, er erprobt auch selbstgebaute fluggeräte und fliegt damit schon mal durch den augarten bei mir um die ecke, oder er hängt mal eben einen flügel unter die decke des mak damit ein pianist mal schnell eine platte einspielen kann, der mann ist hochgradig interessant und interessiert. überzeugt euch selbst unter www.sputnic.at, ich habe es noch nie bedauert das ich meine janze kohle (und wenig war das ja nicht) mit den mädels uff dieser welt durchgebracht habe, die fehlt mir jetzt für ein kunstwerk von ihm, schade, schade, von ihm würde ich mich sehr gerne bebauen lassen, denn ein grundstück dafür gehört leider mir ja och noch nicht, herzlichst und eisern aus wien, andora 12.08.08 / erinnerungendie summe aller erinnerungen macht aus uns menschen das was wir sind. ähnlich geht es mir mit den städten in denen ich gelebt habe oder lebe. das ist in wien nicht anders, gestern ist der fred sinowatz gestorben und das birdland von joe zawinul gestorben 2007 ist leider auch in konkurs gegangen. sterben und leben sind hier ständiger begegung ausgesetzt. deshalb gibt es heute mal wieder zwei tipps von mir, die euch körperlich und geistig in bewegung halten. da wäre als erstes ein besuch im wienmuseum anzuraten, lohnt sich immer wenn man sich für wien interssiert, ein universalmuseum im grünen, gerade jetzt wo die stadt schläft in den ferien. wien hat neben anderen auch eine aktive gemeinde mit menschen afrikanischen ursprungs. 06.08.08 / china ist heute ein bollwerk der macht in beton gegossen und deshalb geht’s für mich bald nach berlin anstatt nach peking.im reich der mitte beginnen heute mit der vorrunde im frauenfußball die olympischen spiele. so wie kaum ein touristenführer auf die gefluteten dörfer des jangtze flusses aufmerksam macht, so vergessen die meisten menschen mittlerweile, das china immer noch eine der größten diktaturen auf dieser welt ist. mit dem geld aus ganz china wird uns seit wochen eine fast heile welt vorgegaukelt, ich für meinen teil habe es vorgezogen eine einladung nach peking abzulehnen und auf ein jahr china zu verzichten. zu genau habe ich noch mein ehemaliges leben in der aufgekauften ddr vor augen und diese erinnerungen allein haben eigentlich schon ausgereicht um auf dieses abenteuer zu verzichten. wer in diesem land für seine menschenrechte demonstriert wird interniert, aber wat soll man als fremder gegen so ne vorführung och machen, dahin zu gehen wäre für mich verkehrt. 01.08.08 / dr. glück liest bei er-ich im saloon.dr. glück liest zu euch per film, österreich ist noch nicht am ende sagt element of i tv. so oder ähnlich läuft das fast jeden tach bei erich, nur jetzt um diese zeit ist vieles anders, wien ist im urlaub und da läuft dann auch maches aus dem ruder. ansonsten ist alles wie immer, ich lebe noch und mache mir so meine gedanken wie das alles hier weiter geht. so wie es im moment aussieht, geht es jetzt für mich nicht nach china aber dafür nach berlin. keen bock auf eine chinesiche diktatur, einen ausführlichen bericht zu meinen zukunftsplänen gibt es anfang der nächsten woche, herzlichst und eisern, der meester 24.07.08 / elements of i tv zu besuch in wien.so ihr sonnen, da icke immer noch uff`n weg der besserung bin, zeige ich euch heute mal wieder einen kleinen film vom festival im 3-raum anatomietheater vom verwichenen februar. nächste woche kriegt ihr dann den letzten zu sehen, einen in dem er-ich wieder die hauptrolle spielt. 19.07.08 / will ich sterben, oder lieber zu euch durchs radio sprechen?irgendwie scheinen die ärzte in wien mich zu mögen, einen tag vor meiner sendung im ö1, ging es wieder mit blaulicht ab ins spital, fast wie im februar, erinnert ihr euch ?, zehn stunden ungewissheit ob ich den tag auf zwei beinen überlebe, damals wollten sie mir erst einmal nur das rechte bein abnehmen nach einem unfall, einen tag vor dem festival. einziger unterschied zu gestern war, dass ich das erste mal in meinem leben zu einer ärztin sagte, „ich sterbe jetzt.“, ihre frage darauf, „warum?“ die konnte ich ihr dann doch nicht mehr beantworten, mein letzter blick gehörte ihren schönen rot lackierten fußnägeln, ich versank in meiner erschöpfung und lies alles mit mir machen. fakt ist, abends um 19 uhr hatte mich die welt fast heile wieder und heilbar bin ick ja fast immer, auf meinen eignen wunsch hin. mein besonderer dank gilt daher der wiener rettung und der ärztebereitschaft im wilhelminenspital, denn ohne diese hätte es meinen auftritt in otto brusattis kulturcafe nicht gegeben, eine sendung die es so in der deutschen rundfunklandschaft nicht gibt und wahrscheinlich auch nie geben wird, was nicht nur schade gewesen wäre, sondern auch ein echter verlust an alltagskultur bedeutet hätte, für mich! und so habe ick mich nach dem janzen elend och gleich zum organspender gemacht, kleene geste große wirkung wie das medium radio das hier noch gepflegt und mit ganzem einsatz vieler erarbeitet wird, ganz ohne nervige werbung für irgendwas außer der kultur und derer treibenden seelen. super revitalisiert schlug ich um kurz vor zehn uhr im funkhaus auf, ich war entgegen meiner natur nur wenig aufregt, was der entspannten atmosphäre in der technik (sorry jungs, dass ich eure namen vergaß, hab den zettel verloren) und ottos gelassenheit zum vorfall am vortag zu verdanken war. los gings, ich war auf sendung, mit meiner wunschmusik, mit meinem leben, und übers web mit meiner tochter in new york verbunden, für ganze 90 minuten der pfiefke im österreichischen rundfunk, ganz ohne bilder, für einen maler schon ne beachtliche leistung fand ick. musikalisch begleitet von den wohnraumhelden, hendrix, qualtinger/bronner, den neuen wiener concert schrammeln, zappa, schuberts auszüge aus „ der tod und das mädchen“ gespielt vom jerusalem quartet und hans eisler, meine fresse, wat für ne mischung. es war ein feuerwerk der töne und geschichten für die ohren verknüpft zu einem ganzen, ich merkte von anfang an das ding wird ein kracher und so gings ohne einbrüche ganz entspannt von otto durch seine sendung gelenkt dem mittag entgegen, eine sendung die von mehr als 100.000 zuhörern verfolgt wurde, danke wien !, danke fans ! viele reaktionen habe ich bekommen, alle waren hoch erfreut und bestätigten unser gefühl danach, wir waren jut otto und keine sekunde haben wir jelangweilt, mehr geht nicht meine sonnen und ne achtzigjährige frau die zu hendrix im stuhl sitzend ! im studio steppt, sehe selbst icke nich alle tage. ein besonderer dank auch an anton lichtenberger, wiener fotograf und mittlerweile ein getreuer begleiter meiner wiener zeit, danke für deine bilder in diesem bericht, www.fotocommunity.de das war die verwichene woche hier in wien, lasst mich noch einige tage genesen und dann geht es hier mit den wiener jeschichten weiter, jau ick lebe noch und wie, machtet besser und respektiert euch selbst, dann klappt det och mit dem länger schöner leben, oder wollt ihr „hunde“ ewig leben?! 17.07.08 / ankündigung, der meester im ö1- radio.so jetzt geht es ab durch die melange, am samstag den 19.7. ist es soweit, von 10.05 bis 11.40 uhr, könnt ihr otto brusatti und mich hören, weltweit auch im internet. interessierte wiener sind gerne eingeladen direkt vor ort dabei zu sein im kulturcafe in der argentinerstr. 30a im 4. bezirk. also lasst mich nicht hängen, radio ist ja mal wat anderes, keene bilder, nur worte und gute musik von otto und mir. 04.07.08 / wir sind helden, bei er-ich zu gast im saloon.so ihr sonnen, damit ich mich mal ein bisschen vom schreiben erholen kann, gibt es hier das erste video aus erichs saloon von www.elements-of-itv.net wohlrad und sein team hatten uns ja im februar hier in wien ausführlich begleitet. die nr. bei erich war ein spontanes treffen alter kulturveteranen aus erichs umfeld, die mich hier in den letzten zwei jahren mit tipps versorgten. es ist wie es ist, eine schöne posse auf den wohnraumheldenstatus einiger dieser alten säcke, mich eingeschlossen. also machtet jut und geniesst das wochenende, nächste woche jibt det wieder wat für die augen und ohren, herzlichst und eisern, der meester. 31.06.08/ fußballgötter werden in der hölle gemacht.zwei jahre ist jetzt wieder ruhe auf dem weltspielplatz, zeit für eine kleine nachbetrachtung aus meiner sicht. die europameisterschaft 2008 ist seit einem tag geschichte und in wien wird jetzt wieder rund um den ring abgebaut. die bilder von spencer tunik werden wohl hoffentlich noch eine weile hängen bleiben und den verwichenen spielen noch einigen nachhall geben. spencers eindrücke, waren auch die meinen und werden mir auch deshalb wohl noch lange in erinnerung bleiben.wien hat während der finals einen bekanntheitsgrad errungen der in den nächsten jahren für weitere besucherströme sorgen wird und wien war für seine bewohner und gäste gut aufgestellt, keine grossen behinderungen, zurüchhaltende exikutive und ne wirtschaftskammer die sich bei alledem die hände reiben dürfte. gerührt haben mich die wiener die trotz fehlender killerinstinkte ihrer nationalelf nicht aufgaben und auch nach dem ausscheiden für eine gute atmosphäre in der stadt gesorgt haben. auch diese menschen haben mich dazu bewogen eine so ausführliche doku zur em zu erarbeiten, der einsatz der 5000 freiwilligen die nichts von den spielen hatten, für die aber dabei sein alles war. wenn die uefa ruft darf gearbeitet werden und sonst nichts und sei es als stadionordner mit dem rücken zum spiel. ich hatte es da besser, mein team arbeitete von allein, ich brauchte nur aufsammeln was eh auf den strassen dieser fußballmetropole auf zeit lag. wunderbare kollegen, bekannte und freunde die mir weiterhalfen wenn mal flaute war.unser em- studio war immer voll gespannter menschen mit all ihren launen und deshalb so ergiebig wie der naschmarkt, eine schon fast heimatliche atmosphäre für einen pfieke. meine größte freude als uno botschafter für die millenniumsziele 2015 war dieser ball den ich in der auslage eines fairtrade ladens sah, schön das es diese bälle gibt und man daran erinnert wurde, um was es noch beim thema fußball geht auf unserer welt. 2010 sind die ballkünstler der welt in südafrika zu gast wo fußballgötter durch die hölle gehen müssen um vor publikum spielen zu dürfen. das ist beschlossen aber immer noch nicht bis ins letzte gesichert, zumal die afrikaner für stadien und sicherheit kein geld ausgeben können, egal, das geld wird fliessen und auch wir werden uns dann wieder voller begeisterung und unter brüllen und stöhnen über den ball hermachen. die ersten afrikaner haben sich hier schon mal umgeschaut und sich inspirieren lassen. afro statt euro wäre och een scheener spruch gewesen, aber spaß beiseite, die jungs und mädels dort brauchen das spiel genauso wie eine gut funktionierende wm, solche events der superklasse spülen das geld in die kassen, allein die verteilung sollte endlich mal in geordnete bahnen gelenkt werden, damit auch die menschen ausserhalb der stadien in afrika etwas davon haben. über alles das und das was uns dort erwartet wird zu gegebener zeit noch zu reden sein. ich für meinen teil bin mit meiner ausbeute zur europameisterschaft sehr zufrieden zumal ich ja gar nicht wußte was ich alles so erarbeite. jetzt ist schluss mit diesem thema und das ist gut so. ich werde mich jetzt auf meine sendung bei otto vorbereiten und arbeiten damit es hier weiter geht. diese sendung wird mein sommer hier in wien und ick ziehe mich jetzt mal een paar tage zurück um mal wieder zu denken. machtet jut und besser, ick brauche jetzt erst mal ne dritte halbzeit und melde mich ende der woche wieder, herzlichst und eisern aus wien, andora 30.06.08/ deutsch ist immer schlecht, das braucht man hier nicht zum spielen.so war die stimmung vor dem spiel der spiele zwischen spaniern und deutschen. die em ist nur in den herzen der fans gewesen hier in wien und so war die deutsche niederlage nur für wenige der wiener kein freudenfest. die marmeladinger hatten vor dem spiel schon alles durchgemacht, hoch und tiefs ausgelebt und sich dabei wieder grenzwertig durchs turnier gespielt. gestern abend gab toores den gipfelstürmer den finalen stoss zurück in die realität. respekt, die jungen spanischen stiere haben mit ihrem "papa" die spanier aus einer 44 jährigen depression befreit, katalanen und basken hielten das erste mal fast geschlossen zu ihrem team, dass nichts mehr gemein hatte mit den franco-spaniern die bis in die neunziger jahre noch fett fußballpolitik machten, diese junge spanische generation hat verdient gegen eine sinnlos anrennende deutsche mannschaft das eigene land befriedet, herzlichen glückwunsch ! seit 1994 hat die deutsche mannschaft in keinen finalspiel so wenig aufs gegenerische tor geschossen wie gestern, alle achtung und deshalb gehört die trophäe für das siegerland von sylvie fleury aus der schweiz (eine schöne und abschliessende subtile kommentierung des schönen scheins in der gar nicht so heilen fußballwelt.), jetzt den spanischen habsburgern, jetzt seid ihr endlich die könige von europa, gratuliere, was lange währt........ dieses prachtstück geht als geschenk der republik österreich und swarovski design an den finalsieger spanien und wird dort sicher eine schöne bleibende erinnerung an diesen historischen sieg darstellen, damit hat die jagd nach der pocke endlich ein ende. einige eindrücke des gestrgen tages möchte ich euch aber deshalb nicht vorenthalten, denn es war ja auch mein letzter arbeitstag zur em und den sollt ihr hier zum abschluss noch als kleine revue bekommen, los gehts. die letzte fahrt in mein em - studio fühlte sich schon fast wie eine art befreiungsschlag an, ich hatte wie alle anderen aus den unterschiedlichsten gründen die schnauze voll, einunddreissig spiele in drei wochen zu verfolgen ist echte arbeit, kann verbinden und auch entzweien, einen ganzen monat am stück dem leben mit dem ball geschenkt.für mich war es diesmal eine besonders lehrreiche, hier im grenzland der gefühle. diesmal war auf dem karajan - platz vor loan holenders staatsoper der schwarz, rot, gelbe teufel los. die brunnenfigur verweigerte den blick auf dieses treiben dreistunden vor dem finale und ich ging ein letztes mal den salbeitee am karlspllatz geniessen, dort wo spencer tunik die eigentliche kraft des fußballs zeigte, gemeinsam spielen und siegen, realisieren das unsere taktik das leben bestimmt und verletzlichkeit auch zur gemeinsammen stärkung beiträgt. es war meine angst das das anzengruber aus allen nähten platz, weit gefehlt, zu gutes wetter und das fest im freihausviertel brachten eine angespannte atmosphäre auf die strasse und viele fernseher säumten die gehsteige rechts und links der gastronomen. meine wirte im anzengruber waren entspannt und wenig sensibel was meine gemütslage anging, einzig raimund machte mir mut und war auf deutscher seite, eveline brachte als heilsbringer noch det shampoo des herrn mit, was einzig und allein den spaniern gewidmet schien. die kombi uff dem stillleben zeigt ja eigentlich schon allet, die mädels jederzeit nett und kompetent, die bälle habe ick behelmt und behütet um die ohren jekriegt, johni in hochform erlebt, raimund und die kunst in hier wien genossen und nicht verstanden warum so een kleenet land immer so uff die kacke hauen muss. anstatt in rot-weiß zum finale zu erscheinen, kommen sie hier fast alle in rot gelb, immer noch allet geschundene habsburger hier. ick habe im leben noch nicht so viele spanier in wien gesehen die wienerisch sprechen. schlimmer gehts immer, alle freuen sich mit ihrer nation, dass sie dabei sind und die hemden blieben bei den jeweiligen fans och nach einem frühen rauswurf an, in wien ist det anders, hier wechseln sie das hemd wie die hose wenn es gegen uns die marmelandinger geht, schade. ick hätte den wienern nen bisschen mehr selbstbertrauen zugetraut und mich gefreut, wenn sie mit uns gefeiert hätten, eine sprache, zwei kulturen und eene party, na dem motto, ich bin klein genug um gross für dich zu sein. egal es ist wie es ist, ich hatte spass, ich habe mich gewundert und bin wie wir alle froh darüber das das jetzt alles für die nächsten zwei jahre ein ende hat. es war trotzallem ein friedliches kennenlernen und die bildenden künste haben mich ab mittwoch zurück, herzlichst und eisern, morgen kommt dann der rest vom schützenfest der letzten wochen, bis denne, der meester. 28.06.08/ herzrasen aller orten, nur noch ein tag, und dann ist schluss mit lustig.erich erteilte mir anrufverbot falls die deutschen den pokal nehmen, mein schuster freut sich über die germanen und in der statt herrscht die sprichwörtliche ruhe vor dem sturm. der letzte tag vor dem finale zeigt wien seine noch gähnende leere, ist geprägt von herrlicher angespanntheit, scheck deine drogen, scheck dein leben lautet das motto vor dem finalen spiel.millionen menschen werden ihrer aufgabe als nationaltrainer in spe mit verantwortungsvollen gesten annehmen und ihre elf vor den flachbildschirmen ins gegnerische tor schreien. das zentrum von wien ist heute verweist, zu schwül ist die luft im kessel hier am ringturm, wo ich meine runde immer beginne wenn ich aus meinem atelier komme. die exikutive uff spaziergang und die gassen leer gefegt, die russen liegen noch in den betten und die kärntner str. wirkt wie ein potjomkinsches dorf an diesem tag. ich drehe meine runde, wie immer in den verwichenen wochen, jeden tag die selbe tour mit kleinen variationen, nur so kann ich mich hier genussvoll ins leben stürzen, man lebt hier die gewohnten abläufe und deren wiederholungen, bloss keine hektik und so menschenleer habe ich wien ja selten, dabei ist gerade heute mir so schrecklich dumm vor augen geführt worden, was die politiker hier von der europameisterschaft an reputation erwarten, dumm, dümmer und an dreistigkeit kaum zu toppen, macht weiter so und ihr landet parteiweise im donaukanal. unser spiel ist eure leidenschaft nicht jungs und mädels, ihr benützt euch fremdes und macht euch damit lächerlich. da kann ich nur hoffen, dass die gäste der stadt an solchen parolen nicht vorbei kommen, echt peinlich diese form der agitation. ick halte mich da lieber an die künste, ein stetiger & verlässlicher partner wann immer es mich danach durstet und das tut es hier oft als ausgleich zu dem oben gesehenem und täglich mit den tageszeitungen zum braunen serviertem. das machen sie hier immer noch am besten, na ja fairer weise will ich schreiben, dass die musiker aus dem klassichen und dem jazz och ne sehr aktive rolle in der stadt übernehmen. die künste sind das beständigste und erfreulichste, das was uns alle geistig und spirituell am leben erhält. diesmal ging es zuerst ins museumsquartier, eine sehr schöne präsentation von kaplan erwartete mich in frischem glanz, schön und intensiv und so herrlich düster, der junge.erinnerte mich ein wenig an die gute alte berliner endart. schade das die wenigsten nach oben schauen, unten oder zurück und nur bedingt nach vorne scheinen die losungen unserer tage. helmut kaplan und sein petit bonk habe ich erfreut bewundert im www.kabinett.at oder unter www.comics.tanta.at gibt es mehr davon. wie och immer, die künste hier in wien haben mich überzeugt, der fußball und die leute die die pille hier rocken waren bemüht, allein das die em in zwei kleinen ländern funktionierte ist wohl nur der uefa und ihren handlangern zu verdanken, meinem fangemüt hat det nicht so sehr imponiert, ick für meinen teil freue mich das es morgen zu ende geht, denn nationenfußball ist für mich nur die schönste nebensache der welt, die viel zu oft für anderes ersatz sein muss und in wien brauche ick det nicht. so ihr sonnen, haben wir uns noch einmal alle! lieb, bis morgen, an dem tag, wo die jungen spanischen stiere uns marmeladinger auf die gipfel der berge um wien tragen werden! 27.06.08/ drei tage noch und wien fällt in eine tiefe depression.nach dem türkiye und die russen raus sind, ist in wien die euphorie abhanden gekommen, die stimmung wird sich bei den wienern noch verfinstern falls die germanen es schaffen, den pokal mit nach hause zu nehmen. wat solls, ich für meinen teil habe während dieser die euro die wiener von ihrer wahrhaft leidenden seite kennen gelernt, habe vorurteile und meinungen bestätigt bekommen an jedem spieltag, wie sagte karotti so treffend, " uns kotzt die ganze euro mit ihrem anreisendem tross einfach nur an und wenn die deutschen den pokal gewinnen, ist das nicht scheen und du andora bist andora!, aber kein deutscher für uns." ich bin es eben doch und das deutsch sein macht als piefke nur mit den freunden im anzengruber richtig spass und gute gespräche. die mädels sind angeregt und aufmerksam bei der sache, und die kerle alle sehr amüsant. ne dufte truppe, wer die aber hier nicht hat, der hat wenig spass mit den wienern, gerade zu mufflig und "unaufgeregt" ist det allet mal mehr oder weniger, durch mein eingebettet sein in wien, habe ick hier ja nach zwei jahren als "berliner wiener" geradezu ein heimspiel. mein besonderer dank gilt spencer tunik für seine fotoarbeit zur em im öffentlichen raum rund um den karlsplatz, einzigartig und schön, wie sensibel er die verletzlichkeit der fans dieses ballspiels zeigt, nackt und pur und ohne jegliche nationalität, einfach genial ins leben gestellt, respekt kollege, das ist der gewisse blick auf scheinbar unwesentliches, einfach nur großartig der ami. er zeigte den wienern und ihren gästen was fußball auch ist, eine menschliche inszenierung, eine prozession der gefühle.überhaupt war ich sehr begeistert von der hohen qualität vieler themenbezogener arbeiten der kollegen, intensiver als manches spiel während dieser meisterschaft. so läuft man natürlich selbst auch zu hochtouren auf, mir hat es eine riesige freude bereitet wieder mal einen ganzen monat durch wien zu spazieren und dabei zu arbeiten, jedes gesehene spiel mit einer em-tüte im work in progress zu erarbeiten. die anderen kollegen waren mit ihren arbeiten ja schon alle vor beginn der em fertig, dass wollte ich diesmal nicht, ich wollte während der spiele meine empfindungen bündeln und in form bringen und das wird bis ende der selbigen auch so bleiben.ihr habt hier noch ne woche länger wat davon bis allet uffjearbeetet ist. jau und meinen "euphoriohelm" werde ich sonntag ein letztes mal tragen bevor ich ihn nach dem finale seiner endgültigen bestimmung zuführe, er wird mich in zukunft als behüter zum fc union berlin begleiten.ich bin und werde nie ein fan einer nationalelf sein, bin zu oft in unserer welt auf reisen, als das ich ein patriot sein könnte.aber meine siegeswünsche gehören im finale meiner nationalität auf sicher, egal ob sie gewinnen, sie haben es sich erspielt und deutschlands bevölkerung braucht diesen sieg genau so wie die spanier für ihr seelenheil, so wie ihr hier die luft zum atmen braucht. keine soldaten, keine kosmonauten und längst auch keine fans kleiner clubs aus russland, dass ist eine armada der allmacht hier wien, die haben an alles gedacht, haben alles mitgebracht, nicht nur ihr geld. diese russen fans, beherrschen ein grossteil dieser welt nach ihren regeln und die sind nicht fair playgemäss freunde! wer die einfachen russischen menschen kennt, weiß wovon ich rede, herzlich und warm sind sie, die menschen die nicht zu den spielen können und auf ihre rente warten, mein tipp, lest det buch vom wilden osten auf der strasse. ich wollte eindeutig die spanier im endspiel sehen, die russen wären ja grössenwahnsinnig jeworden wenn die jewonnen hätten, putin und konsorten hätten sich ein ei drauf gepellt und euch hätten sie hier zur schönen basis ausgebaut, statt vorhof des vatikan och noch der vorgarten des moskauer kreml. da freuen sich dann meinl und konsorten am graben drauf, in diesem sinne weiter machen und authentisch bleiben dann klapp det och mit der selbstzufriedenheit im lande, nur zu bedeuten hat det noch nücht. ja und wie oma hilde (fotografiert von nike weitzer) bekannt gibt, wird det finale an die marmeladinger gehen, sie wünscht sich das wir wien wieder sauber verlassen und die scheenen häuser hier stehen bleiben. och wenn die touris die janze schönheit mit bezahlt haben.wat hier ist bleibt och hier, sonst setzt det nen satz warme ohren, hätte sie det bloss och mal in ihrer jugend so resolut jesacht, vielleicht wäre uns allen viel erspart jeblieben.aber vielleicht hatte oma hilde damals och nücht zu sagen..........heute tut sie es mit freuden. also deutsche benehmt euch, nicht das mir oma hilde und die anderen wiener hier in den ohren liegen wie schlimm det doch wieder allet war. machtet jut ihr sonnen, morgen gibt det wieder nen nachschlag für die kunstinteressierten unter uns. herzlichst und wie immer eisern, der meester 26.06.08 | lahm aber drin, allet wie immer.man wat sahen die deutschen wieder schlecht aus, det war mir ja schon fast peinlich, aber wat soll ick den leuten hier noch erzählen, die spielen in fast jedem turnier in emotionalen kurven die nur schwer positiv in erinnerung bleiben. aber allet der reihe nach. det finde ick richtig jut, och wenn ick ja een glühender verfechter der monarchie bin 8-), in der kunst jeht det mit der demokratie nich, da müssen immer könige und fürsten her, sonst gibt es ja kein ranking. als ich dann aber auf das neue titelblatt des falters schaute, war ick echt bedient, unterste schublade für ein so cosmopolites blatt und dann so`ne schlagzeile, schreibt euch mal det brett vom kopp weg! oder hört auf über fußball zu schreiben jungs. ihr ward echt scheisse für die stimmung zur em. det anzengruber füllte sich diesmal ziemlich spät, der nächste schock kam mit john und patrizia ins tageslicht. das meinl logo steht hier in wien für mich seit ca. zwei jahren für die totale und absolute abzocke uff allen ebenen des lebens und auch john kam froh gelaunt zu später stunde mit einen "flaschen voll" hemd und a scheener leich haube aus seinem letzten leben an, da blieb mir vor lachen fast die luft weg, war ja klar das er eine eventuelle deutsche niederlage nicht unbedingt als den schlechtesten wunsch ansah, so isser mein wachauer bub. alle zeichen standen auf sturm und ick fühlte mich det erste mal hier in wien ziemlich allein mit meinen sympathien, gnadenlos zeigte mir mein wien das sie lieber einen türkischen sieg wollten als feiernde laute deutsche in der stadt. naja und spätestens da wollte ick einen deutschen sieg sehen, egal wie, schließlich hat man ja och noch einen gewissen stolz auf das erreichte und im fußball ist es wie im leben, es ist kein wunschkonzert. wat heißt hier überhaupt sehen, die zweite halbzeit war für uns wiener eine weiße leinwand, sms texte und stehend telefonierend in die schweiz, ständig wurden spielszenen in den saal gebrüllt, wurde gehofft und gebangt auf beiden seiten und so war das spiel der spiele eine ganz undurchschaubare sache bis zum schluss. über das spiel kann ich gar nicht schreiben nur soviel, die türken haben die größten sympathien für ihr beherztes spiel und waren die sieger der herzen. aber mal ehrlich, wer will denn schon russland gegen die türkei im endspiel sehen. icke jedenfalls nicht und so hielt ich gestern zumindest die tickets fürs heutige spiel in der hand, haben wollte ich sie aber nicht, kein bock auf die abgezockten uefa regeln für ihre events, meine spiele schaue ich mir in der 3.liga live an, da ist das irreale jedes mal real, so wie mein leben. genau wie im endspiel wo uns millionen von türken die daumen drücken werden, auch die hier aus wien, jede wette. so ihr sonnen, ich befinde mich gerade in einem tal und werde mal schon ne runde um den gipfel loofen, mal sehen wie det wetter am sonntach wird, herzlichst und eisern aus wien, andora 25.6.08 | er-ich und die jungen wilden in wien.es ist schon ein verdammt gutes gefühl zu wissen das sowohl erich joham als och icke das selbe gespür für die richtig guten haben, oft von mir gelobt und gern gesehen der noch junge kollege christian eisenberger, als ich ihn gestern mal wieder bei erich im saloon traf.seit zwei jahren verfolge ich seinen weg hier in niederösterreich, er kämpft und das ziemlich gut mit seinem alter ego. die "pyramide" und sein "papamobil crashed " sind einfach und konsequent, ich liebe die arbeiten von dem bengel! zu sehen gibt es diese in ihrer wirkung intensiven werke zur zeit im künstlerhaus graz und ab 5.7. in feldbach nähe der kunsthalle in der dortigen fleckviehversteigerungshalle.infos unter: www.museum-joaneum.at oder unter www.projektraum.at, seinem galeristen. als nächstes ging es heute zu spencer tunik, dem nackisch fotografen, seine menschlichen skulpturen im ernst-happel-stadium waren der "jetzt gehts los auftakt" aller an fußball interessierten künstler in der stadt. dabei sein ist alles bei seinen instalationen und so musste er die wiener nicht lange bitten, mir war det zu anstrengend, stundenlang nackisch im stadium rumzulaufen und so wartete ich bis heute auf die ergebnisse seiner arbeit vom 5.6. und die sind jetzt in der kunsthalle am karlsplatz zu bewundern. der mann kann dirigieren und hat das richtige augenmass, einfach großartig seine werke und irgendwie sage ich jetzt, hättest du es mal gemacht, die anstrengungen aller beteiligten haben sich gelohnt und wer nur auf seinen limitierten fußball scharf ist, der sollte in den museumsladen des museumsquartiers gehen, es gibt sie noch. die sind dort eh immer sehr orginell bestückt und der weg lohnt sich immer, für irgendwas. ja und als ick dann wieder im freihausviertel ankam, wer lief mir über den weg?! manolo der spanische trommler ein weltstar unter uns fans, immer jute laune und ein schlag auf die ohren für "jedermann", nach dem die kroaten die schnauze voll haben, sind jetzt die spanier im viertel und geben den takt vor. na ja vielleicht haben wir morgen in unserem em studio eine pfieke freundliche leere, aber das glaube ich nicht wirklich.die nächsten zwei tage werden es bringen, ich lege mich hier nicht mehr fest und meine hoffnungen behalte ich für mich. irgendwie wird es zeit das das turnier zu ende geht, die schwüle luft taugt zum durchatmen nicht und arbeiten muss man ja irgendwie och noch, aber das geht eh im moment nur nachts, wenn die spiele vorbei sind, ist ja fast wie früher als meine kinder mich noch bis in die puppen auf trab hielten.schön und effektiv diese momente einer schönen arbeit, kinder und die freien künste sind ja bekanntlich det selbe, unberechenbar und ungezähmt, aber erzogen und in form gebracht. egal, morgen wird gefeiert was der tag bringt und dann sehen wir übermorgen die spanier gegen russland, die absolute überraschung dieser em. nicht unbedingt zur freude aller, zumal die russenfans fast nur geldsäcke sind, ist fast wie früher, da konnten och nur parteinicks raus, heute sind det die söhne der der alten/neuen oberschicht, der normale fan kann sich die anreise gar nicht leisten. fazit, die russen bringen wenig authentische fußballstimmung in die stadt, deshalb wollte ick ja unbedingt die holländer als krönenden abschluss. 23.06.08/ endlich geschafft, raus ist raus und die quälerei hat ein ende.bis auf das match deutschland gegen portugal waren alle spiele der viertelfinals wieder mal lange weile der extraklasse, wenn auch mit einer grossen russischen überraschung, die zeitweise holländischer spielte als die niederländer selbst, es nach der vorrunde noch vermochten. buffon, hat das weiße ballett vor sich nicht gut dirigiert, zu viel diven mit einer zu abwartenden haltung auf dem platz. ein kampf zweier spielkulturen, der unter pfiffen die dritte verlängerung der vier viertelfinals brachte, det ging doch och schon mal schneller jungs. der sonntach war jeloofen außer ein paar kleine genieblitze färbte wenig kreatives den himmel über wien ein. geschichte verändern, war die losung der jungen spanischen stiere vor dem spiel nach jahrelangem ausscheiden in den viertelfinals, die zungen wurden langsam trocken, als endlich der erlösende pfiff des schiedsrichters zum elferschießen bat. der weltmeister ist raus und der fluch war gebannt. nach 24 jahren schaffte es spanien in ein halbfinale und ick habe endlich wieder zeit zum lernen. dieses kleine aber feine aufsatzsammlung fußballgegeisterter professoren, herausgegeben vom bundesministerium für wissenschaft und forschung, www.bmwf.gv.at eine echte bereicherung für jeden fußballfan, das massenphänomen wird unters mikroskop gelegt und von den wissenschaftlern analysiert. könig fußball hat ja eh im moment die regendschaft über alles in der gesellschaft und so ist diese lektüre aufs wärmste in dieser "zwischen den spielen" zeit von mir empfohlen, es sei denn, ihr wollt die spielfreien tage mal wieder mit euren mädels reden und spielen, machtet wir ihr wollt, hauptsache ihr macht was. da ich gerade dabei bin wieder tipps zu verteilen, mache ich mal gleich damit weiter. alt aber immer noch voll dabei, ist das wiener urgestein padhi frieberger, ein partisan der wiener zeitgenössichen kunst und immer eine "sehreise" wert, der grüne mann. ja und für die nicht so interessierten hier was aus der klassischen moderne der österreicher, der jute alte egon schiele, ein meister der körperlichen sezierung, meisterlich auch ohne ball. danach noch ein kleiner bummel durch die gassen im 6.bezirk und die welt ist wieder so wie sie ist, schön und voller bilder und gedanken, nur ansehen und aufnehmen müsst ihr das alles selber. 23.6.08/ musik ist wie reden, nur ertragreicher.otto brusatti hatte in den spielraum geladen, zum präsent sein und zu hören, der fast sechzigjährige meisterversteher der wiener ur- musik ist einer meiner geschätzten menschen in dieser stadt, der es immer wieder versteht seine zuhörer zu überraschen. seine unbändige kreativität ist wohl der grund das sich die besten im land um ihn herum tummeln, ich bezeichne ihn gern als das musikalische gedächtnis der österreicher. er und seine jungs von den neuen wiener concert schrammeln eröffneten den abend um "ausgesucht geschriebenes" von otto im böhlau verlag verlegt vorzustellen und das erscheinen seines neuen buches gemeinsam mit uns zu feiern. die macht der musik beginnt im chaos und endet da wo wir es zulassen, sage ick immer zu den kollegen. es gab wieder ordentlich was auf die ohren, meisterlich dargeboten von bertl mütter, der auf seiner aurora-posaune ein individualist der extraklasse ist und mit seiner studierten stimme wunderbar aufgespielt hat. ein wiener komponist dem zu zuhören, mir eine ehre war. dann gab es das eigentliche ereignis des abends, la trivata auf der bratsche von otto begleitet, selten gehört und so noch nicht erlebt. eine idee seiner freunde grazyna wosjtnovska sopran und peter götzel, ehemaliger wiener sängerknabe und eine der violinen/viola der wiener philharmoniker, forderten otto zur bratsche in la trivata, köstlich und gut zu hören das der meister der worte nicht unfehlbar ist, aber spaß hat das gebracht und viele schmunzelnde gesichter zufriedener zuhörer. als ick dann nach den darbietungen so mit meinem grünen veltliner an ottos bücher vorbei ging, kriegte ick dann so een kleenet muffensausen und dachte so vor mich hin, wie det wohl wird am 19.juli als gast bei so einem wissenden menschen für mich wird, ich bin gespannt wie een flitzebogen. jau ihr sonnen und als ich mich dann gegen 22 uhr mit der alten schönen tram aufmachte um die zweite halbzeit zu sehen, dachte ich an meine wette, die ich bei otto platzierte.sein angebot, richtiger tipp von mir und es gibt sein neues buch gratis, jut dachte ick und koofte mir die neue platte " zamona" seiner boygroup. ein 3:1 habe ich getippt nur leider für die falschen, dass hätte ich so nicht angenommen, aus van bastisch im endspiel gegen die deutschen, wie von mir erhofft, wird es nun nücht mehr, und det buch muss ick mir jetzt wohl koofen.. geht es für italien gegen spanien um alles, viele italiener sind nicht in der stadt, vielleicht 25.000 angereiste fans. die meisten waren sich sicher das italien rausfliegt und so treiben sich heute hier 120.000 spanier rum, die jede italienische eisdiele wie den leibhaftigen meiden. in diesem spiel gibt es keinen favoriten, nimmt man die vorrunde als massstab, so dürften die italiener nur durch ihre reife gegen die gnade der jungend eine chance haben, morgen gehts weiter, herzlichst und eisern aus wien, andora 22.06.08 | wien ist nicht mehr rot-weiß kariert, aber halbmondsüchtig.die kroaten habens verspielt, ihr spiel der spiele.man wat war hier in der stadt los, der steffel war von ihnen friedlich und sanges stark umlagert, mächtige schlachtgesänge und wenig türkischer widerstand prägte die stunden vorm matsch.aber vor dem spiel ist nicht nach dem spiel und so war ihre niederlage zwar nicht unbedingt zu erwarten aber eben auch nicht so unerwartet wie manche glauben möchten.solche spiele werden nur über die leidenschaft und den kampf entschieden. jau mit takitik & geplänkel war da nich viel zu machen, gerade zu spielerisch tot würde ick sagen und so entschied sich alles beim elferschießen und das wurde zu einem sieg der jungen türken, schade, ick hätte das halbfinale lieber als revanche gegen die kroaten erlebt, aber so wie die zum teil nach dem spiel ausgeklinkt sind und so schön wie die 30.000 türken in wien feierten, ist der nächste gegner egal, es geht um alles, aber wie wir alle wissen, ist det leben keen wunschkonzert und so wird es auch da wieder einen sieger und verlierer geben, so ist halt das leben am ball. ja und so geht es kommenden mittwoch in basel in schwarz-rot-gelb gegen die letzten minuten türken und wat det jibt, will ick jetzt noch ja nich wissen, reicht schon das die heiß wie glühendes eisen sind, kommt man ihnen nur nah genug. 21.06.08/ entfesselt wie immer, wenn es um etwas geht,spielten die marmeladinger auf und in meinem em quartier war diesmal die portugalfraktion vom vienna conceptstore mit am start, die mädchen erwarteten südamerikanische leichtigkeit und perfektion von den Portugiesen . unterstützt von stoni & harry, alte unioner auf em-tripp und mit der deutschen doppelsechs ging es gegen die grün-roten mal gleich mit 2 toren aufs ins vorgegebene ziel, halbfinale. das war den mädels alles andere als genüsslich aber sie erkannten an das die pfiekes wie entfesselt auch langsam ihre sympatien ernteten und das ist gut so, respekt. schweinegeil wie sie das spiel schnell und effektiv gestalteten und mich mit leidenshaft überzeugten, das turniere wie diese em das eigentliche potenzial dieser mannschaft erst an den tag brtngt und die jungs die richtige würze haben, danke das war ein spiel zum geniessen, super. das das nicht allen schmeckte, zeigt die fahrende skulputur von erwin wurm, dem der fußball und die damit einhehr gehenden qualen auf diesen fahrenden gedankenblitz brachte.egal es ist wie es ist, die deutschen sind weiter. holland hat die überflieger, frankreich ist entzaubert, italien aus der versenkung aufgetaucht und deutschland entfesselt und die türken stehen zum zweitenmal in wien. das sind mannschaften die jetzt in den finalen spielen alles geben werden und heute kommen ca. 500.000 türken und 200.000 krotaten nach wien, das wird eine schlacht geben, mal sehen wie viel am ende noch spielen von den 22 männern. erich repariert während der letzten spiele mittlerweile seine fahrräder, die öfb-botschaft dürfte ja och schon jeschlossen sein, denn feiern werden uns deutsche hier nur die verirrten, sympatien ja die haben wir solange wir überragend spielen, aber das tun andere auch. ab jetzt gilt es, herzrasen ist angesagt in den verbleibenden spielen und mein buchhändler johni hat versprochen ab jetzt den mameladingern die "stange" zu halten wenn, sein kreislauf dann noch dem geschehen standhält. ja so sind se meine kumpels in wien, immer erst aus den löchern kommen wenn allet überstanden ist, duck und weg wenns um allet jeht. 19.6.08 | das spiel der spiele ohne glanz und glorie!jens & "schmücki"-schmidti mussten vor dem spiel der spiele die kneipe wechseln und flogen am mittag nach hannover zurück um das match im bösen wolf zu sehen. ich machte mich nach ihrer abreise auf meine runde durchs freihausviertel um meinen leidensgenossen und wiener kumpels , glück für den abend zu wünschen. am stephansdom versammelten sich währenddessen eine friedliche masse mensch, ich schätze so um die zwanzigtausend deutsche werdens wohl gewesen sein, darunter wenige österreicher. eine medienschlacht der übelsten sorte im boulevard auf beiden seiten machte den rummel unerträglich und wenig amüsant. da war es gar nicht so leicht die nerven zu behalten. ich für meinen teil lebe da ja wohl einen gewissen hang zum s/m aus, anders ist meine lüsternheit bei so einer art der vergangenheitsbewältigung der spielerischen art wohl kaum zu verstehen, grins. ich machte mich noch einmal uff zu erich, der hätte mich gerne mit in die öfb botschaft des hiesigen verbandes mitgenommen, aber darauf hatte ick nu wirklich keen bock, die janze cordoba 78 fraktion uff een haufen, nee det wollte ick mir nicht antun, das ist wat für die jungschen. keine versöhnung den wer permanent von cordoba spricht darf über gijon 1982 nicht schweigen! nicht vor und nicht nach dem spiel, ihr nostalgiker, der bessere sollte jewinnen und sonst gab es nichts von mir mit uff den weg, der ball in erichs saloon war ja eh schon janz eckig jeschossen und det machte mir doch irgendwie ein mulmiges jefühl für den abend. zurück in mein em- hauptquartier dem anzengruber, es war gerade mal halb sechs und mein tisch war schon besetzt, glück das raimund schon vorgesorgt hatte, aus meinem achtertisch war ne dreier sitzgruppe geworden, geredet wurde noch von tisch zu tisch und der meester gab sein bestes um die versammelte truppe aufzumischen, gesänge wurden angestimmt und john unsere bücherratte trudelte nach seinem kassensturz auch wohl behütet zum feixen an. ihr seid nur "der autolieferant, autolieferant........", na super dachte ick, nationalteams sind meine sache nicht, ich habe meinen verein, union berlin und sonst nücht, aber an so einem tag war mein instinkt jeweckt, der kolletive wahnsinn machte sich breit. die vorarlberger, die ja eigentlich ja keene österreicher sein wollten( sie hatten mal ein ersuchen an die schweiz jestellt und wurden von den eidgenossen abjelehnt ), machten eine welle das mir meene radartüten wegklappten, ohne worte und verstand, aber jede menge emotionen, wat kann ick dajegen sagen.... , das spiel lief kampfbetont aber ohne spielerische finesse bis zum trainer verweis der beeden köpfe des spiels auf die tribüne, vor sich hin. naja die schlagzeile vom falter war diesmal wenig investigativ und nicht wirklich gedacht, aber een versuch wert, hätte ja vielleicht klappen können. mir war det janz recht, hätten die össis jewonnen, hätte ick mir die janze zeit diese blöden lieder anhören müssen und det wäre dann ne echte qual jeworden.so war es ein schöner abend bei gästen mit einem versöhnlichem ausgang für alle, oder hat wirklich jemand an das "wunder von wien "jegloobt ?!, hier gibt es keine wunder, aber die donau ist so grün wie rapid wien ist und das ist ja schon mal wat, da kann man ja international zeigen wat die wiener können. gott soll ja hier überall sein, im vorhof des vatikans, jemerkt habe ick davon nücht.friedlich und ruhig war es vor, während und nach dem spiel, was kann es schöneres geben, leidenschaft war gegeben und schneckerl prohaska und günther netzer sind die waren helden des spiels und um sachdienliche analysen nie verlegen, nur zu glatt gebügelt vom sprechuntericht den rest konnte man ja sehen, morgen jibt det wieder wat uff die oogen, man wat bin ick froh das die maschine wieder läuft, der neester ohne laptop jeht ja nich mehr, war kindas?! 18.6.08 | es ist van bastisch und wer aus frankreich kommt, dem schenken sie hier tore aus amsterdam. alles andere solltet ihr kaufen !so ihr sonnen meine festplatte hat mir der makus bernhaupt von mc plus gerettet! det hat zwar wieder een vermögen jekostet aber auch mein seelenheil gerettet, danke! diesem wissenden. den rest habt ihr wie immer meinem webmaster felix schreiber zu verdanken, ick könnte so wat nicht programmieren, auch dir herzlichsten dank und weiter gehts jetzt mit meiner em berichterstattung. |


























































































































































































































































































































